Lagerfeld in "Lolo - Drei ist einer zu viel" im Kino

Mittwoch, 30.03.2016 12:00 Uhr | Tags: Film der Woche | Bewertung:

In "Lolo - Drei ist einer zu viel" posiert Dany Boon für ein Selfie mit Karl Lagerfeld:

In "Lolo - Drei ist einer zu viel" posiert Dany Boon für ein Selfie mit Karl Lagerfeld:
© NFP / Warner Bros.


Mit screwballartigem Humor und Sinn für Slapstick, pointierten Dialogen und jeder Menge Herz liefert Julie Delpy mit "Lolo - Drei sit einer zu viel" eine Romantic Comedy mit Hindernissen, die mit viel Witz und Komik vom gigantischen Chaos erzählt, das entstehen kann, wenn sich eine vielbeschäftigte, alleinerziehende Frau in einen unerwarteten Mr. Right verliebt. 

Für "Lolo - Drei ist einer zu viel" schrieb Julie Delpy nicht nur das Drehbuch und führte Regie, sie spielt zudem auch die Hauptrolle an der Seite von Frankreichs Kino-Star Dany Boon ("Willkommen bei den Sch’tis"). Neben ihnen brillieren Vincent Lacoste ("Asterix & Obelix - Im Auftrag ihrer Majestät") in der Rolle des tyrannisch-hinterhältigen Lolo sowie die vielfach preisgekrönte Karin Viard ("Das Schmuckstück", "Verstehen Sie die Béliers?") als Violettes beste Freundin Ariane, die ihr Herz auf der Zunge trägt und den absurden Momente des Lebens immer mit dem passenden Spruch auf den Lippen begegnet. Mit einem wunderbar typischen Gastauftritt ist zudem auch Karl Lagerfeld in "Lolo - Drei ist einer zu viel" zu sehen. Produziert wurde "Lolo - Drei ist einer zu viel" von The Film, Michaël Gentile, in Koproduktion mit France 2 Cinéma, Mars Films, Tempête sous un crâne und Films 8. Weltvertrieb ist Wild Bunch. Seine Weltpremiere feierte "Lolo - Drei ist einer zu viel" bei den Filmfestspielen von Venedig im Wettbewerb der Reihe „Venice Days“, direkt anschließend lief der Film auf dem Toronto International Film Festival. 

Inhalt

Eigentlich wollte Violette (Julie Delpy) nur ein paar Tage Auszeit mit ihren besten Freundinnen in Südfrankreich nehmen. Dort aber läuft ihr Jean-René (Dany Boon) über den Weg - und sie verliebt sich. Hals über Kopf. Und das, obwohl er so gar nicht zu ihr passt. Violette liebt ihr Leben in Paris und ihren Job in der Modebranche, Jean-René dagegen ist ein nerdiger Informatiker und scheint nicht viel mehr von der Welt gesehen zu haben als die Provinz und seinen Computer. Doch sie ist schon so lange ohne Mann, und selbst ihre Freundinnen raten ihr, es mit ihm zu probieren - was also spricht gegen einen Urlaubsflirt? Überraschenderweise läuft es so gut zwischen den beiden, dass Jean-René noch vor Jahresende nach Paris zieht. Das junge Glück könnte perfekt sein - wäre da nicht: Lolo (Vincent Lacoste), Violettes 19-jähriger Sohn. Denn der denkt gar nicht daran, sie mit einem anderen zu teilen. Und tut nun alles dafür, um Violettes Neuen ins schlechte Licht zu rücken. Je näher Jean-René Violette kommt, desto durchtriebener und radikaler werden Lolos Tricks. Sein Ziel ist ganz klar: Jean-René aufs Abstellgleis der Liebe zu schieben. Und tatsächlich, während Jean-René nicht ahnt, wie ihm geschieht und von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt, werden Violettes Zweifel an ihrer Entscheidung immer größer. Lolo ist wahrlich ein Meister seines Fachs, doch Jean-René erweist sich als überraschend standhafter Gegner, der den Kampf um Violettes Herz würdevoll aufnimmt…

[rex]

Mit Freunden teilen


Kommentare

Artikel, die dich auch interessieren könnten

HappySpots Einkaufstipps