Olli Schulz "Feelings aus der Asche" - Der Circus Halligalli-Clown kann auch anders!

Montag, 12.01.2015 08:11 Uhr | Bewertung:

Zurück in der Playlist: Olli Schulz mit einem neuen Album! Lange war es still geworden um den sympathischen Hamburger. Schon bei seinen Konzerten brillierte er als einer der größten deutschen Geschichtenerzähler. Er wurde sogar zu einem festen Bestandteil der Circus Halligalli-Gesellschaft. Jedoch vertiefte er letzten Monaten seine Arbeiten auf das, weswegen er eigentlich berühmt werden wollte - der Musik. Schon der Titel "Feelings aus der Asche" lässt einiges erwarten. Es ist nicht das erste Mal, dass Olli Schulz mit der Sprache spielt, denn genau deswegen wird er geliebt und gefeiert. Ob "Mach den Bibo", "Der Rangelsong" oder "Brichst du mir das Herz, brech` ich dir die Beine", seine Musik lebt von Witz, Charme und eben von Emotionen. Dass er eben jenes Gefühl rüberbringen kann beweist Olli Schulz vor allem mit dem gleichnamigen Titeltrack, in dem es um das Nicht-Loslassen und einem schier unendlichen Teufelskreis einer Beziehung geht. Die Platte könnte bissiger sein, werden sich die Fans wünschen, Hooklines, wie "Halt die Fresse, krieg n` Kind", fehlen fast gänzlich, auch wenn das Jägermeister-Cover "10 Biddels" für schmunzeln sorgt, ist das Album eher bodenständig, ernst und ehrlich. Musikalisch hat er sich einige Finessen einfallen lassen, ohne dabei zu protzen. Olli Schulz ist und war nie ein großer Sänger, doch mit "Feelings aus der Asche" zeigt er, dass er sich weiterentwickelt hat und nicht nur als Circus Halligalli-Clown überzeugen kann. 

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