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Details zum Produkt

Mehr Bier

Verlag: Diogenes Verlag
Hersteller: Diogenes Verlag
Autor: Jakob Arjouni
Medium: Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 01. Januar 1989

Preis: EUR 8,90
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

 

 Alle Angebote:  Neu ab EUR 6,50 , Gebraucht ab EUR 0,29 , Als Sammelerstück ab EUR 5,00

Rezensionen:

Langweiliger Held, unlogische Geschichte

Was habt ihr bloß alle mit diesem Kayankaya? Dieser Detektiv kommt mir vor, wie aus der Retorte: der Autor hat sich einen klassischen Fernseh- oder Krimidetektiv genommen - ein einsamer Wolf, immer cool, immer klüger als alle anderen - und hat sich 2 Attribute ausgedacht, die ihn von der Masse unterscheiden sollen: 1. er ist Türke und 2. er säuft wie ein Loch. Aber - tut mir leid - das Zusammenschustern von ein paar Eigenschaften macht noch keine Persönlichkeit. Weder seine Motive noch sein Charakter werden auch nur im Geringsten nachvollziehbar dargestellt.
Ähnlich kommt mir auch die Geschichte vor: nach einem interessanten Anfang - Ausschnitte aus Zeitungsartikeln über den Fall - wird die Handlung zunehmend unlogisch und verwirrend. Für mich sind da zu viele Nebenpersonen, deren Motive völlig im Dunkeln bleiben, und wie der Detektiv zu seinen Schlüssen kommt, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.
Fazit: easy reading, aber Massenware.

Mehr Bier, yes please !

A great book. As an Englishman learning German, I found this book both entertaining and valuable for its "low life" vocabulary. I am reading all four Kayankaya books. It is a pity, the author stopped writing about this character. I came to Arjouni late, but it was worth it.

Nah am Original

Hat mir wirklich gut gefallen.
Im Vergleich zu seinem großen Vorbild hat Privatdetektiv Kayankaya Ecken und Kanten, an denen er sich immer wieder stößt, die ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Doch er ist eine symphatische Kämpfernatur, und er steht immer wieder auf.
Was mir gefallen hat ist, dass Arjouni nicht versucht, sein Buch mit irgendwelchen abgeschriebenen Sachkenntnissen zuzustopfen. Die Geschichte selbst ist raffieniert aufgebaut und verstrickt. Die Lösung überrascht den Leser.
Kayankaya eine wirklich sympatische Person. Noch ein Bier bitte.



Mord an einem Unternehmer

Dieser Detektivroman brilliert vor allem durch seine klare Sprache und das Können die Handlung in wenigen kurzen Sätzen darzustellen. Die Dialoge passen sich diesem Erzählstil an und sind ebenfalls auf das Notwendigste beschränkt und arten zu keiner Zeit in rein seitenfüllendes Gelaber aus. Zudem überzeugt die Figur des Hauptprotagonisten, der türkischstämmige Privatdetektiv Kemal Kayankaya ("Ich"-Erzähler), durch seine idiologenfreie Prinzipientreue und seine menschlichen Schwächen auf ganzer Linie.
So sind gewisse Paralelen zu den amerikanischen Klassikern Chandler, Hammett und Macdonald, wie auf dem Buchrücken auch angesprochen, nicht ganz von der Hand zu weisen. Doch gelingt es dem Autor Jakob Arjouni nicht ganz so exellent wie den o.a. amerikanischen Autoren, die Kriminalhandlung zu verschleiern und zu mystifizieren. Am Ende ist eher festzuhalten, daß die Handlungsstränge doch etwas zu simpel aufgebaut sind und mehr Verwirrungen wünschenswert gewesen wären.
Auch wenn die deutsche Variante nicht ganz mit der amerikanischen mithalten kann, macht es dennoch Spaß Kayankayas Jagd, im Raum Frankfurt und Südhessen, nach dem Mörder eines Unternehmers zu verfolgen.

Kayankaya in Höchstform

Der zweite Roman der Kayankaya-Reihe ist wieder was für beide Lager, für die Schmunzler und für die Krimi-Liebhaber.
Der Privatdetektiv Kemal Kayankaya tappt einmal mehr von einer Schlägerei in die nächste, von einer Kneipe in die nächste, von einer Zigarette zur anderen und setzt dabei wieder sein Leben für die Gerechtigkeit aufs Spiel. Drogen, Huren, Alkohol und eine polierte Visage zeichnen seinen Weg, den er immer aufs Neue durch Frankfurt antreten muß.
Inhalt: Der Tod eines Chemiefabrikanten ruft die Polizei auf den Plan. Im Gefängnis sitzen vier grüne Aktivisten, die nicht reden wollen. Es gibt viele Zeugen, die zwar reden, aber nichts sagen. So ist Kayankaya einmal mehr gezwungen, sich gegen alle Winde zu stemmen und nachzubohren.
Ein hochgradig lustiges, aber auch spannendes Buch!

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