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Mit pfiffigen Ideen zur ersten Million: Reich werden aus eigener Kraft
Verlag: Virpriv Verlag Hersteller: Virpriv Verlag Autor: Philip Kiefer Medium: Taschenbuch Erscheinungsdatum: April 2003
Preis: EUR 9,90
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Neu ab EUR 9,90 , Gebraucht ab EUR 7,98
Rezensionen:
Träumen wird noch erlaubt sein ...
Eines sollte von vornherein klar sein: Geld möchte verdient werden. Es liegt nicht auf der Straße und es wächst auch nicht auf Bäumen. (Aber es soll ja Zeitgenossen geben, welche auf wundersame Weise Geld bekommen, ohne dafür zu arbeiten. Munkelt man ... ) Unter diesen Gesichtspunkten sollte der Buchtitel eher mit einem Schmunzeln betrachtet werden. Denn die vorliegenden Ideen werden selbstredend so verkauft, als würde das Konto förmlich explodieren, würde man nur fleißig jeden noch so unsinnigen Vorschlag umsetzen. Die vorgestellten Tipps reichen von einem Lieferdienst für Snacks über einen Wäscheservice bis hin zu einem Heiratsvermittlungsservice. Wer der Meinung ist, damit könne man nicht Millionär werden, der kann es auch mit einer Homepage, einem Tierpflege- oder Ferienhausservice versuchen. Wem das zu bodenständig ist, der kann eine Mitfahrzentrale eröffnen oder Abenteuerreisen veranstalten ... Mich wundert, dass der Autor dem geneigten Leser nicht auch noch vorschlägt, vor dem Supermarkt des Vertrauens zu warten und gegebenenfalls die 1-Euro-Stücke aus dem Wagen zu nehmen - sollte jemand so schusselig sein und selbiges vergessen. Fazit: Mit diesem Buch wird man nicht zum Millionär. Aber man wird ja noch träumen dürfen, jedoch bedarf es dazu nicht eines solchen ?Ratgebers".
Reich werden aus eigener Kraft?
''Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat bereits verloren.''Ein Leitsatz, der laut Kiefer nicht nur an den Bürowänden deutscher Manager gerahmt einen Ehrenplatz findet, sondern auch aus einem Tellerwäscher einen Millionär machen kann. Wer träumt angesichts der schlechten Konjunktur und der damit in engster Verbindung stehenden Arbeitslosigkeit nicht von einem sechsstelligen Betrag auf seinem Bankkonto? Vor allem, wenn dieses Kapital im Haben zu verbuchen ist? Mit 55 pfiffigen Geschäftsideen gibt Kiefer - selbst in der Medienbrache tätig - einen Großteil seiner Erfolgsphilosophien wieder und animiert, das schwarze Loch des Beamtentums oder der Erwerbslosigkeit mit der Gründung einer eigenen Existenz einen großen Schritt in Richtung der ersten Million zu wagen. Lukrative Marktlücken wie ein Wäscheabholservice für Singles, ein Vorlesedienst für Rentner oder sogar die eigene Erotikhotline sind hier nur Teil eines Ganzen. Neben der nötigen Ausstattung, dem unabdingbaren Hintergrundwissen seitens der Behörden und der Motivation, sein eigener Chef zu sein werden hier auch grob die Grundstrukturen der Betriebswirtschaft angerissen. Der auf dem Cover anspringende Titel ?Mit pfiffigen Ideen zur ersten Million? scheint hier jedoch das Thema zu verfehlen und dient wohl eher der Absatzförderung. Aussagekräftiger erscheint hier ein Hinweis wie ?Mit Erfolg aus der Erwerbslosigkeit entfliehen? oder ?Ideen für ein eigenes Unternehmen? um dem eigentlichen Inhalt gerechter zu werden. Ob mit den angesprochenen Ideen wahrlich Millionen zu verdienen sind bleibt dahingestellt. Zwar flüssig zu lesen und teils auch motivierend geschrieben reiht sich dieser Titel jedoch den Fluten von Existenzgründungsratgebern an, ohne dass der Titel gezielt darauf hinweist.
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