Düstere Geheimnisse in Werlesiel: Erster Dünentod-Krimi "Das Grab am Strand" heute (16.06.2026) noch einmal bei RTL

© RTL / Stephan Rabold
RTL bringt am Fernsehabend die raue und unbarmherzige Atmosphäre der Nordseeküste ins Wohnzimmer: Heute (16.06.2026) um 20:15 Uhr wiederholt der Kölner Sender die packende Auftaktepisode "Das Grab am Strand" aus der erfolgreichen Reihe "Dünentod - Ein Nordsee-Krimi". Der Schauplatz des Geschehens ist das fiktive, malerische Küstendorf Werlesiel, das hinter seiner idyllischen Postkartenkulisse ein zutiefst düsteres Geheimnis verbirgt. Die Geschichte nimmt ihren Anfang in einer Partynacht, die für eine junge Frau im dichten Seenebel mit einem spurlosen Verschwinden endet. Was von vielen zunächst für ein harmloses Wegbleiben gehalten wird, weckt sofort den professionellen Instinkt der lokalen Polizistin Femke Folkmer (Pia-Micaela Barucki). Sie ahnt, dass der Küstenort von einem Verbrechen eingeholt wurde, und nimmt hartnäckig die Spur auf.
Gegensätzliche Ermittler im dichten Seenebel
Unterstützung erhält die Beamtin bald von unerwarteter Seite: Kommissar Tjark Wolf (Hendrik Duryn) von der Kripo Wilhelmshaven reist an, um den Fall der unbekannten Vermissten offiziell zu übernehmen. Das erste Zusammentreffen der beiden Ermittler ist von spürbaren Spannungen geprägt, da Welten aufeinanderprallen. Während Femke als lokales Urgestein die Seele des Dorfes und die Mentalität der Einwohner genau kennt, agiert Tjark als kühler, analytischer Außenstehender, der sich rein auf nackte Fakten und logische Ketten verlässt. Dieses emotionale und methodische Wechselspiel sorgt von Beginn an für eine dynamische Reibung zwischen den ungleichen Partnern, die sich im Laufe der Ermittlungen jedoch immer besser ergänzen, um die tiefen Geheimnisse der Dorfgemeinschaft Stück für Stück ans Licht zu bringen.
Lohnt sich das Einschalten?
Die Frage, ob sich ein zweites Ansehen des Nordsee-Krimis "Das Grab am Strand" lohnt, lässt sich definitiv bejahen. Der Dünentod-Krimi besticht vor allem durch seine extrem dichte, skandinavisch angehauchte Atmosphäre, die die raue, windgepeitschte Schönheit der Küste perfekt mit der bedrohlichen Grundstimmung des Kriminalfalls verwebt. Der Seenebel fungiert hierbei nicht nur als Wetterphänomen, sondern als cleveres visuelles Motiv für die Orientierungslosigkeit und die Vertuschungsversuche innerhalb des Dorfes. Wer den Ausgang des Falls bereits kennt, profitiert bei dieser Wiederholung umso mehr: Es bietet sich die perfekte Gelegenheit, auf die vielen subtilen Hinweise, die versteckte Symbolik und die kleinen schauspielerischen Details zu achten, die beim ersten Mal im Eifer der Spannung womöglich untergegangen sind.








