Ekstase und Glaube: Amanda Seyfried überzeugt in „The Testament of Ann Lee“

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In diesem atmosphärischen Biopic schlüpft Amanda Seyfried in die Rolle von Ann Lee, der Gründerin der Shaker-Bewegung im 18. Jahrhundert. Der Film von Mona Fastvold (The World to Come) ist kein trockenes Geschichtsstück, sondern ein rauschhaftes Erlebnis aus Tanz, Musik und tiefem Glauben. Wir begleiten Ann Lee von den Gefängnissen Englands bis hin zur Gründung einer utopischen Gesellschaft im unwegsamen Amerika.
Unterstützt von einem starken Cast (u.a. Christopher Abbott und Thomasin McKenzie), wird hier das Porträt einer Frau gezeichnet, die als "weiblicher Christus" verehrt wurde und für Gleichheit und Frieden kämpfte. Ein visuell berauschender Film, der die Grenzen zwischen historischem Drama und spirituellem Musical verschwimmen lässt.
Das macht „The Testament of Ann Lee“ sehenswert
- Amanda Seyfrieds Glanzleistung: Eine kraftvolle Performance, die von stiller Verzweiflung bis zu ekstatischer Freude alles abdeckt.
- Hypnotische Inszenierung: Die rituellen Tänze und Gesänge der Shaker werden zu einem packenden audiovisuellen Erlebnis.
- Spannendes Zeitporträt: Der Film zeigt den mühsamen Kampf um Religionsfreiheit und gesellschaftliche Utopien im frühen Amerika.
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Fazit
The Testament of Ann Lee ist großes, bildgewaltiges Kino für Augen und Ohren. Ein intensives Porträt einer außergewöhnlichen Frau, das lange nachhallt und besonders durch seine künstlerische Eigenständigkeit besticht.








