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Frankfurt-Tatort "Weil sie böse sind" heute (03.08.2025) in der ARD: Ein Tatort, in dem die Täter die Helden sind


Die Sommerpause des "Tatort" ist für viele Krimifans oft eine Durststrecke. Umso erfreulicher, dass die ARD heute (03.08.2025) um 20:15 Uhr einen echten Klassiker wiederholt: den preisgekrönten Frankfurt-Tatort "Weil sie böse sind" aus dem Jahr 2010. Dies ist ein "Tatort", der die Regeln bricht, in dem die wahren Stars nicht die Ermittler sind, sondern die Täter. Mit einem herausragenden Matthias Schweighöfer und einem tief berührenden Milan Peschel in den Hauptrollen wird dieser Tatort zu einem unvergesslichen TV-Erlebnis. Es ist die vorletzte Folge des Ermittlerduos Charlotte Sänger und Fritz Dellwo, gespielt von Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf, deren interne Rivalität diesem Fall eine zusätzliche Ebene verleiht.

Ein verzweifelter Vater wird zum Mörder

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Rolf Herken (Milan Peschel), ein alleinerziehender Vater, der verzweifelt um Hilfe für seinen autistischen Sohn kämpft. Er sucht die Familie Staupen auf, weil er glaubt, dass deren Reichtum auf einem historischen Betrug an seiner eigenen Familie beruht. Doch der alte Staupen demütigt ihn so sehr, dass Herken ihn im Affekt erschlägt. Der Plan des arroganten Millionärssohns Balthasar Staupen (Matthias Schweighöfer) nimmt seinen Lauf: Statt den Mord aufzuklären, instrumentalisiert er Herken für einen perfiden Rachefeldzug gegen seine eigene Familie. Es entspinnt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, in dem Herken unter dem Druck von Balthasar weitere Morde begeht - zunächst an dessen Onkel Mike (Peter Davor), dann an der knallharten Tante Freya Staupen (Adele Neuhauser), allesamt in vermeintlicher Notwehr. Die Kommissare Sänger und Dellwo stehen vor einem Rätsel: Handelt es sich um einen Serienmörder, und wenn ja, was ist sein Motiv?

Intrigen, Verrat und ein tragisches Ende

Die Ermittlungen geraten in eine Sackgasse, da die Kommissare immer wieder auf Alibis stoßen und die Drahtzieher nicht fassen können. Eine Intrige nimmt ihren Lauf, als Sandra Jakesch (Sandra Borgmann), eine Kollegin Herkens, die Taten durch ein Geständnis Herkens erfährt. Sie wittert eine Chance, ihn loszuwerden, indem sie die Polizei informiert. Doch ihr Plan wird durch Balthasar durchkreuzt, der sie abfängt und mit ihr einen tödlichen Autounfall verursacht. Balthasar und Sandra sterben, und die Ermittlungen werden an das Landeskriminalamt übergeben. Der Fall bleibt unaufgeklärt. Eine Nebenhandlung rund um die Rivalität von Sänger und Dellwo um die Nachfolge ihres Vorgesetzten, Rudi Fromm, gibt diesem Fall eine weitere persönliche Ebene. "Weil sie böse sind" ist nicht nur ein packender Krimi, sondern auch ein herausragendes Schauspiel-Stück, das zeigt, dass es im Fernsehen manchmal die "Bösen" sind, die wir am liebsten haben. Wer den Frankfurt-Tatort "Weil sie böse sind" heute Abend verpasst, kann diesen auch über die ARD Mediathek abrufen.


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