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Identität im Schatten des Krieges: Das bildgewaltige Historiendrama „Rose“ startet am 30. April 2026

Samstag, 25.04.2026 14:45 Uhr
„Rose“ läuft ab 30.04.2026 im Kino.
„Rose“ läuft ab 30.04.2026 im Kino.
© HappySpots / Filmplakat: Piffl Medien

Inmitten der Trümmer und des moralischen Verfalls des Dreißigjährigen Krieges erzählt der Film Rose eine Geschichte, die so zeitlos wie provokant ist. Ab dem 30. April 2026 können Kinobesucher in ein abgeschiedenes protestantisches Dorf eintauchen, in dem ein Fremder die Grundfesten der Gemeinschaft erschüttert. Ein Film über das Überleben, das Täuschen und die unbändige Sehnsucht nach einem neuen Leben.

Ein entstellter Soldat taucht in einem einsamen Dorf auf. Er ist schweigsam, trägt eine tiefe Narbe im Gesicht und behauptet, der rechtmäßige Erbe eines alten Gutshofs zu sein – belegt durch ein offizielles Dokument. Doch hinter der Maske des Kriegsheimkehrers verbirgt sich ein gefährliches Geheimnis: Um dem Elend des Krieges und den Zwängen ihrer Herkunft zu entkommen, hat Rose die Identität eines Mannes angenommen. Unter falschem Namen und falschem Geschlecht kämpft sie nun um Anerkennung. Rose geht sogar so weit, eine arrangierte Ehe mit der Tochter eines Großbauern einzugehen, um ihren Platz in der Welt zu sichern. Doch in einer Zeit, in der „Schandtat“ und Gottesfurcht nah beieinanderliegen, ist das Entdeckungsrisiko allgegenwärtig.

Eine archaische Reise zur Selbstbestimmung

Rose basiert auf historischen Überlieferungen und zeichnet das Porträt einer sogenannten „Land- und Leutebetrügerin“. Regie und Kamera fangen die raue Atmosphäre des 17. Jahrhunderts in düsteren, authentischen Bildern ein, die den Schlamm und die Kälte fast spürbar machen. Der Film verzichtet auf moderne Verklärung und zeigt stattdessen den verzweifelten Kampf einer Frau, die bereit ist, alles – sogar ihre eigene Identität – zu opfern, um in einer männerdominierten Welt zu bestehen.

3 Gründe sich „Rose“ im Kino anzusehen

 

Jetzt den Trailer zu „Rose“ ansehen

 

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Fazit

Rose ist ein unbequemes, aber tief beeindruckendes Stück Kino. Es ist die Chronik einer radikalen Selbstbehauptung in einer gnadenlosen Zeit. Ein Muss für alle, die Filme lieben, die unter die Haut gehen und noch lange zum Nachdenken anregen.


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