Kampf um Würde und Existenz: Das bewegende Drama „Von Scham und Geld“ startet am 24. September 2026 im Kino

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Ein aufwühlendes, berührendes Filmdrama über Würde, Armut und das Überleben am Rande der Gesellschaft: Am 24. September 2026 kommt das intensiv erzählte kosovarische Drama „Von Scham und Geld“ in die deutschen Kinos. Der Film zeichnet ein schonungsloses, aber tief menschliches Porträt einer Familie, die in einer von Kapital und Macht getriebenen Welt um ihren Platz kämpft.
Hatixhe und Shaban bewirtschaften zusammen mit ihren drei Töchtern einen bescheidenen Hof im ländlichen Kosovo. Doch ihr mühsam aufgebautes Leben bricht schlagartig zusammen, als der eigene Bruder die Familie verrät und sie über Nacht ihre gesamte Existenzgrundlage verliert. Um das Überleben der Großfamilie zu sichern, bleibt nur die Flucht in die Hauptstadt Pristina. Dort gewährt Hatixhes wohlhabende Schwester ihnen zwar Zuflucht, doch die vermeintliche Hilfe entpuppt sich schnell als stille Demütigung. „Alles hat seinen Platz, auch jeder Mensch“, belehrt sie der reiche Schwager – ein Satz, der wie ein Urteil wiegt. Um überhaupt im Alltag zu bestehen, stehen Hatixhe und Shaban vor schier unüberwindbaren Hürden: Das Geld reicht weder für die drückenden Schuhe der Tochter noch für die dringend benötigten Medikamente der Großmutter, die mühsam halbiert werden müssen. Auf der Suche nach einem eigenen Platz im Leben schuften sie in schlecht bezahlten Nachtclubs, verdingen sich auf dem Arbeiterstrich als Tagelöhner oder übernehmen die aufreibende Pflege des sterbenden Schwiegervaters.
Eindringlich, unerbittlich und nah am Leben: Warum der Film berührt
„Von Scham und Geld“ wirft einen ergreifenden Blick auf soziale Ungerechtigkeit und die unsichtbaren Klassengrenzen moderner Gesellschaften. Ohne in billiges Mitleid zu verfallen, zeigt das Drama mit großer Beobachtungsgabe, wie Armut das Gefüge einer Familie auf die Probe stellt und dass in einem System, in dem Geld den Wert eines Individuums bestimmt, das bloße Menschsein zum teuersten Gut überhaupt wird.
Die authentische Inszenierung und die ergreifende Darstellung der Hauptfiguren machen den Film zu einem beeindruckenden Arthouse-Highlight im Kinotherbst.
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„Von Scham und Geld“ ist ein berührendes und schmerzhaft ehrliches Meisterwerk über die Frage, was den Wert eines Menschen ausmacht. Wer nach dem düsteren Road-Horror Passenger Lust auf ein tiefschürfendes, realistisches Drama mit großer emotionaler Wucht hat, sollte sich den Kinostart am 24. September vormerken.








