Politisches Komplott bei "Die Chefin": Freitagskrimi "Schattenkrieger" heute (16.01.2026) im ZDF

© ZDF/Michael Marhoffer
Kaltblütig und ohne jede Vorwarnung endet das Leben des russischen Asylbewerbers Lew Maganow (Konstantin Frolov) im düsteren Keller seines Wohnhauses. Wer heute Abend (16.01.2026) um 20:15 Uhr das ZDF einschaltet, wird Zeuge eines Falls, der weit über die Grenzen eines gewöhnlichen Mordes hinausgeht und gleichzeitig ein großes Jubiläum markiert. Die Erfolgsserie "Die Chefin" feiert mit der Episode "Schattenkrieger" ihre 100. Folge und schickt Hauptkommissarin Vera Lanz (Katharina Böhm) in ein gefährliches Geflecht aus Spionage, Hass im Netz und staatlichen Interessen. Der Mord an Maganow trägt die Handschrift eines Profis: präzise Schüsse aus nächster Nähe, ausgeführt mit einer Eiseskälte, die selbst erfahrene Ermittler wie Paul Böhmer (Jürgen Tonkel) und Korbinian Kirchner (Jonathan Hutter) erschaudern lässt. Schnell stellt sich die Frage, ob Maganows Vergangenheit als regierungskritischer Aktivist in Russland ihm zum Verhängnis wurde. Der Freitagskrimi "Schattenkrieger" aus der Reihe "Die Chefin" ist auch über die ZDF Mediathek abrufbar.
Zwischen virtuellem Hass und realer Gefahr
Vera Lanz und ihr Team stoßen bei ihren ersten Nachforschungen auf eine Mauer aus Misstrauen und digitaler Hetze. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem radikalen IT-Spezialisten Alexander Becker (James Newton), der im Internet unverhohlen gegen das Opfer wetterte. Doch ist ein Online-Agitator wirklich fähig, einen derart sauberen Anschlag auszuführen? Während die Ermittler die Spur des Geldes und der Daten verfolgen, rückt auch die Witwe des Ermordeten, Marina Maganowa (Katharina Derr), ins Zentrum des Geschehens. Um ihr Leben zu schützen, ordnet die Kommissarin Polizeischutz an und bringt sie bei einer Freundin der Familie, Sabine Hübner (Doris Schretzmayer), und deren Tochter Hanna (Emma Stratmann) unter. Die Angst ist greifbar, denn wer auch immer Lew getötet hat, könnte jederzeit zurückkehren, um lose Enden zu verknüpfen.
Ein Fall für die ganz große politische Bühne
Die Ermittlungen nehmen eine brisante Wendung, als sich der Generalbundesanwalt und der Staatsschutz in die Arbeit der Münchner Mordkommission einmischen. Plötzlich steht nicht mehr nur die Frage nach dem Täter im Raum, sondern es geht um nationale Sicherheit und die Sorge vor einem politisch motivierten Attatentat auf deutschem Boden. Ein zwielichtiger Spediteur namens Markus Wenzel (André Rohde), der als letzter Gesprächspartner auf dem Telefon des Opfers auftaucht, macht die Sache nicht einfacher. Vera Lanz muss nun an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen: gegen die Zeit, gegen mächtige Behörden und gegen einen Mörder, der im Verborgenen agiert. Unterstützt wird sie dabei wie gewohnt von dem Gerichtsmediziner Dr. Sebastian Hartmann (Christian Hockenbrink), während Zeuginnen wie Patricia Deist (Kathrin von Steinburg) zur Klärung der Umstände beitragen müssen.
Packende Spannung zum Jubiläum
Dieser Freitagskrimi liefert zum hundertsten Mal genau das, was Fans der Reihe erwarten: eine dichte Atmosphäre und eine Geschichte, die aktuelle politische Spannungen geschickt in ein menschliches Drama verwebt. Das Ensemble agiert präzise und verleiht der Jagd nach dem "Schattenkrieger" die nötige Tiefe, die dieses Dienstjubiläum verdient. Es geht in dieser Episode um weit mehr als nur die Aufklärung eines Verbrechens; es ist eine Auseinandersetzung mit der Frage, wie sicher politische Flüchtlinge in unserer Gesellschaft wirklich sind. Wer auf der Suche nach intelligenter Unterhaltung mit politischer Relevanz ist, kommt an diesem Jubiläumsfall nicht vorbei.








