Sauberer Abgang oder schmutzige Wäsche: Ariel stürmt das Dschungelcamp 2026

© RTL
Wer bei dem Namen Ariel zuerst an strahlend weiße Wäsche und einen frischen Duft denkt, wird im kommenden Januar eines Besseren belehrt, denn im australischen Busch geht es eher um Schlamm, Schweiß und Tränen. Die 22-jährige Schweizerin, die eigentlich Valeria heißt, aber unter ihrem Markennamen die Reality-Welt aufmischt, zieht als jüngste Teilnehmerin in die 19. Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" ein. Während manche Zuschauer noch rätseln, ob sie nun ein neues Waschmittel oder eine Meerjungfrau vor sich haben, wissen Kenner der einschlägigen TV-Formate längst: Mit dieser jungen Dame zieht eine geballte Ladung Sprengstoff in das Camp ein, die den Puls der Mitstreiter und den Geräuschpegel im australischen Dschungel massiv in die Höhe treiben dürfte.
Von der Geheimwaffe zum Reality-Dauergast
Bisher war die Baslerin vor allem denjenigen ein Begriff, die sich tief im Universum des modernen Trash-TV bewegen, doch das wird sich ab dem 23. Januar 2026 schlagartig ändern. Ariel hat in einer rekordverdächtigen Zeit eine Karriere hingelegt, für die andere Jahre brauchen, indem sie sich durch Formate wie "Love Fool" oder "The 50" kämpfte. Besonders ihre Teilnahme bei "Prominent getrennt" im Jahr 2025 blieb im Gedächtnis, als sie trotz einer hochgradig toxischen Beziehung mit ihrem Ex-Partner den Sieg und das damit verbundene Preisgeld einfuhr. Sie ist keine Frau der leisen Töne, sondern eine Kämpferin, die ihre Meinung oft so lautstark vertritt, dass selbst die Produktion bereits vor einem drohenden Tinnitus bei den Zuschauern warnt.
Die Mission: Ritterschlag im australischen Busch
Warum sich eine junge Frau diesen Strapazen zwischen Kakerlaken und Reis mit Bohnen aussetzt, liegt auf der Hand: Der Einzug in den Dschungel gilt in der Branche als der ultimative Ritterschlag für jeden Reality-Star. Ariel will beweisen, dass sie mehr ist als nur eine laute Stimme in Dating-Shows, und sucht die ganz große Bühne, um ihren Bekanntheitsgrad über die Grenzen der Streaming-Portale hinaus zu festigen. Die Nominierung durch RTL war für viele Branchenkenner keine Überraschung, da das Format von Reibungspunkten lebt und die Schweizerin genau diese Reibung wie kaum eine Zweite garantiert. Dass sie dabei auf andere explosive Charaktere wie Eva Benetatou trifft, verspricht eine Dynamik, die dem Sender sicher traumhafte Quoten bescheren wird.
Zwischen Vorfreude und skeptischen Untertönen
Reaktionen auf ihren Einzug ließen natürlich nicht lange auf sich warten und fallen gewohnt gespalten aus. Während die eingefleischte Fangemeinde der "Krawall-Barbie" bereits die Popcorn-Vorräte aufstockt, gibt es im Netz auch kritische Stimmen, denen das Durchschnittsalter der Promis zu weit sinkt und die das Niveau der Besetzung hinterfragen. In ihrer Schweizer Heimat hingegen wird Ariel bereits als würdige Nachfolgerin von Formaten-Legenden wie Elena Miras gefeiert. Eines ist jedenfalls sicher: Wenn Ariel am Lagerfeuer loslegt, wird keine Zeit für sanfte Reinigung bleiben, sondern es wird vermutlich ordentlich schmutzige Wäsche gewaschen, bis die Funken sprühen.








