ZDF Herzkino "Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze" heute (14.06.2026) mit romantischer Schatzsuche an der cornischen Küste

© ZDF/Jon Ailes
Das ZDF lädt am Sonntagabend zu einer nostalgischen Reise nach Südengland ein: Heute (14.06.2026) um 20:15 Uhr wird der Herzkino-Film "Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze" wiederholt. Die Produktion basiert lose auf der Kurzgeschichte "A long day from home" der berühmten britischen Autorin, wurde für das Fernsehen jedoch stark erweitert und mit einer spannenden Schatzsuche-Rahmenhandlung versehen. Gedreht wurde überwiegend in der malerischen Kulisse von Cornwall, rund um St. Ives und Penzance, wo atemberaubende Küstenpfade und historische Herrenhäuser als Schauplätze dienen. Ein besonderes visuelles Highlight ist ein altes Fischerhaus, das für den Film komplett neu ausgestattet wurde. Die Erzählung verbindet auf geschickte Weise zwei Zeitebenen, da ein altes Tagebuch aus den 1960er-Jahren die Ereignisse in der Gegenwart überhaupt erst in Gang setzt. Dabei gehört dieser Teil zu den Pilcher-Folgen, die spürbar stärker auf tief verwurzelte Familiengeheimnisse als auf klassische Dreiecksromantik setzen - humorvoll aufgelockert durch die Figur eines verschrobenen Antiquars, die erst spät ins Drehbuch geschrieben wurde.
| Kategorie | Details zur Ausstrahlung |
|---|---|
| Titel | Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze (Herzkino) |
| Sendezeit | Heute (14.06.2026), 20:15 Uhr im ZDF |
| Streaming | ZDF Mediathek (verfügbar bis zum 06.06.2027) |
| Hauptdarsteller | Leni Adams (Mia Barlow) & Hans Gurbig (Jason Carter) |
| Weitere Darsteller | Thomas Heinze, Cheryl Shepard, Jan-Martin Müller, Lucinda Davidson, Victor Gardener, Kip O’Sullivan |
| Drehorte | Cornwall (St. Ives, Penzance) |
Zwei Rivalen auf engstem Raum
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die engagierte Kuratorin Mia Barlow (Leni Adams). Sie ist praktisch im örtlichen Museum großgeworden, seit Museumsdirektor Trevor Murphy (Thomas Heinze) und seine Frau, die Restauratorin Hannah (Cheryl Shepard), sie als Pflegekind bei sich aufgenommen haben. Als Hannah schwer erkrankt und Trevor sich ganz um sie kümmern muss, möchte Mia in seine Fußstapfen treten und die Leitung übernehmen. Doch das Museum ist nicht mehr rentabel und soll geschlossen werden. Zu allem Überfluss macht ihr auch noch der abenteuerlustige Jason Carter (Hans Gurbig) den Posten streitig. Mia hält den Schatzsucher jedoch für einen skrupellosen Kunstdieb und verlangt einen extremen Einstellungstest, um seine Absichten zu prüfen. Die beiden Rivalen werden in ein viktorianisches Haus ohne jeglichen neuzeitlichen Komfort geschickt, um dort die historische Sammlung eines ehemaligen Missionars zu dokumentieren und daraus ein tragfähiges Ausstellungskonzept zu entwickeln.
Ein verborgenes Vermögen und der große Verdacht
Je tiefer Mia und Jason in die damalige Welt eintauchen, desto näher kommen sie sich auch menschlich. Sie finden heraus, dass der Missionar einst eine heimliche Ehe mit einer Südafrikanerin führte - doch das ist nicht das einzige Geheimnis, das er von seinen Reisen mitbrachte. Spätestens als sie erfahren, dass der Mann ein echtes Vermögen versteckt hat, erwacht auch in Mia der Entdeckergeist. Gemeinsam machen sie sich an die Lösung des Rätsels. Doch als sie endlich vor dem geheimen Versteck stehen, ist ihnen jemand zuvorgekommen. Spukt dort wirklich der Geist der weißen Frau, oder zieht der unsichtbare Hausmeister im Hintergrund die Fäden? Für Mia gibt es eine viel plausiblere Erklärung: Sie ist überzeugt, dass Jason sie nur hintergangen hat, um den Schatz zu stehlen. Tief verletzt kehren beide in ihr altes Leben zurück - Jason zu seiner Freundin Trish (Lucinda Davidson) und Mia zu ihrem Partner Carl (Jan-Martin Müller). Doch dann wartet auf die Kuratorin eine ganz andere Wahrheit, die ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt.
Ein Herzkino-Abend mit viel Herzenswärme
Der Rosamunde-Pilcher-Film "Liebe und andere Schätze" erzählt seine Geschichte als warmherziges Familiengeheimnis, weil die Schatzsuche nicht auf Action und Abenteuer zielt, sondern auf die Versöhnung zweier Generationen. Erst durch das alte Tagebuch begreifen die Beteiligten, wie viel Liebe und Verlust in ihrer eigenen Vergangenheit stecken. Die Inszenierung nutzt die cornische Küste als weiches Gegenlicht für eine Handlung, die berührend zwischen romantischer Sehnsucht, leiser Melancholie und einem Hauch von Nostalgie pendelt, während die Figuren ihre alten Verletzungen ablegen und sich langsam wieder annähern. Am Ende entsteht ein Herzkino-Film, der weniger durch laute Überraschungen als durch seine freundliche Wärme trägt und zeigt, wie tröstlich es sein kann, wenn alte Geschichten endlich zu Ende erzählt werden.








