Zwischen Hollywood-Erbe und Kakerlaken: Hardy Krüger junior zieht ins Dschungelcamp 2026 ein

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Eine Nachricht versetzt das deutsche Fernsehpublikum am heutigen 2. Januar 2026 in ungläubiges Staunen: Hardy Krüger junior (57) zieht tatsächlich ins RTL Dschungelcamp ein. Damit sichert sich der Sender für die kommende 19. Staffel einen Namen, der wie kaum ein anderer für klassisches Schauspielhandwerk und eine legendäre Familiengeschichte steht. Während man bei anderen Kandidaten oft von der letzten Chance auf Aufmerksamkeit spricht, wirkt die Zusage des Sohnes einer Hollywood-Legende fast wie ein kleiner Kulturschock für das Format. Es ist ein radikaler Schritt weg vom glatten Image des TV-Lieblings aus Serien wie "Forsthaus Falkenau" hin zur ungeschminkten Realität am australischen Lagerfeuer, wo ab dem 23. Januar 2026 jede Maske fallen wird.
Die Suche nach der eigenen Wahrheit
Man fragt sich unweigerlich, was einen etablierten Darsteller dazu treibt, sein mühsam aufgebautes Renommee gegen eine Pritsche im Regenwald einzutauschen. Für Hardy Krüger junior scheint es jedoch um weit mehr zu gehen als um die bloße Gage oder neue Sendezeit. In der Vergangenheit hat er bereits bewiesen, dass er keine Angst vor der Öffentlichkeit hat, als er offen über seine schwere Alkoholsucht und den tragischen Verlust seines Kindes sprach. Das Camp bietet ihm nun die radikalste Plattform, um sich endgültig von der Last seines Vaters zu befreien und dem Publikum den Menschen hinter den Schlagzeilen zu zeigen. Er will sich unmaskiert präsentieren und dabei vielleicht auch mit den Geistern der Vergangenheit abschließen, die ihn als Spross einer Schauspiel-Dynastie zeit seines Lebens begleitet haben.
Ein Hauch von Noblesse im Krawall-Cast
Die Reaktionen auf die Nominierung könnten kaum gegensätzlicher ausfallen. In den sozialen Netzwerken mischt sich echte Vorfreude auf ein bekanntes Gesicht mit kritischem Spott über den vermeintlichen Abstieg eines Edel-Kandidaten. Viele Zuschauer fragen sich lautstark, ob ein Mann seines Kalibers diesen Zirkus wirklich nötig hat, während andere genau darin den Reiz sehen. Im diesjährigen Teilnehmerfeld, das ansonsten stark von jungen Reality-Stars geprägt ist, wirkt Krüger junior wie ein Exot aus einer anderen Zeit. Er bringt eine Lebenserfahrung und eine Natürlichkeit mit, die er schon durch seine Kindheit in Afrika aufgesaugt hat, was ihn zu einem der spannendsten Teilnehmer der letzten Jahre macht.
Das Experiment am Limit
Trotz aller Erfahrung bleibt die Teilnahme ein gefährliches Spiel mit dem eigenen Ruf. Das Dschungelcamp verzeiht keine Fehler, und die Kameras fangen jede Schwäche ein, wenn Hunger und Schlafmangel an den Nerven zerren. Ob es ihm gelingt, seine Würde zwischen Maden und Mutproben zu bewahren, wird die große Frage dieser Staffel sein. Er hat die Chance, als Sympathieträger und Vaterfigur des Camps hervorzugehen, doch er läuft auch Gefahr, zwischen den lautstarken Reality-Profis unterzugehen oder an den hohen Erwartungen der Zuschauer zu scheitern. Eines ist jedenfalls sicher: Mit Hardy Krüger junior gewinnt die Show ein Niveau, das man dort lange vermisst hat.








