"Undercover Boss" auf RTL: Warum der Geschäftsführer von Accor Deutschland heute (15.06.2026) selbst Zimmer putzt

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RTL sorgt am Montagabend für beste Reality-Unterhaltung mit einem tiefen Blick hinter die Kulissen der Hotelbranche: Heute (15.06.2026) um 20:15 Uhr wiederholt der Kölner Sender eine besonders spektakuläre Folge der Erfolgsreihe "Undercover Boss". Im Mittelpunkt des Experiments steht Ben Brahim, der seit 2021 als Geschäftsführer an der Spitze von Accor Deutschland steht. Der gebürtige Berliner scheut für seinen Einsatz an der absoluten Basis keine radikalen Veränderungen: Um vor seinen eigenen Angestellten nicht aufzufliegen, greift er nicht nur zu einer künstlichen Haarpacht, sondern lässt sich für den perfekten Look sogar zwei echte Ohrlöcher stechen. Als arbeitssuchender TV-Show-Kandidat Tarek getarnt, tauscht der Top-Manager seinen Chefsessel gegen Putzlappen, Kochschürze und Blaumann.
Ein europäischer Hotel-Riese im Kampf mit dem Personalmangel
Der Einsatz von Ben Brahim hat einen ernsten und hochaktuellen Hintergrund. Das französische Mutterunternehmen von Accor ist mit rund 5.400 Hotels weltweit derzeit die größte Hotelgruppe Europas. Allein in Deutschland betreibt der Konzern rund 350 Häuser, zu den insgesamt 42 bekannten Hotelmarken gehören Branchen-Riesen wie ibis, Mercure, Novotel, Mövenpick und Sofitel. Obwohl weltweit rund 230.000 Menschen für die Gruppe arbeiten, kämpft auch die Hotellerie massiv mit den harten Nachwehen der Coronapandemie. Während die Reiselust bei den Menschen heute so groß wie nie zuvor ist, fehlt es an allen Ecken und Enden an qualifiziertem Personal. Dieser akute Fachkräftemangel erhöht den Druck auf die verbliebenen Angestellten massiv - ein zentraler Grund, warum der Top-Manager die reale Lage in seinen Betrieben nun höchstpersönlich prüfen möchte.
Knochenjob an der Basis: "Tarek" schuftet in der Küche und beim Housekeeping
In den unterschiedlichen Hotels aus dem konzerneigenen Portfolio wird der getarnte "Tarek" schonungslos durch die härtesten Abteilungen geschleust. Im Service und in der Küche wird er von den Mitarbeitern Zoltan und Dennis angelernt. Hier geht es um den harten Gastronomie-Alltag vom Frühstücksservice bis zum stressigen Bar-Betrieb am Abend, bei dem das immense Tempo dem Chef alles abverlangt. Noch heftiger wird es im Housekeeping: Beim Bettenbeziehen und Badezimmerputzen erlebt er hautnah den extremen, durchgetakteten Zeitnot-Stress der Zimmerreinigung. Auch beim Einsatz in der handwerklich fordernden Haustechnik merkt der Geschäftsführer schnell, dass der Hotelalltag ein absoluter Knochenjob ist. Ohne jeglichen Promi-Bonus gerät der Berliner Manager körperlich und mental an seine absolute Belastungsgrenze.
Die bitteren Erkenntnisse: Konsequenzen für den Hotel-Riesen
Das Undercover-Experiment liefert dem Top-Manager am Ende schockierende, aber heilsame Erkenntnisse, die er direkt mit zurück in die Konzernzentrale nimmt. Ben Brahim muss einsehen, dass die körperliche Belastung im Housekeeping unter dem aktuellen Zeitdruck auf Dauer kaum gesund zu bewältigen ist. Er zieht daraus die Konsequenz, die Arbeitsabläufe und die Ausstattung dringend auf den Prüfstand zu stellen, um die Angestellten zu entlasten. Zudem wird ihm klar, wie kompliziert die administrative Software an den Rezeptionen ist, die den Mitarbeitern wertvolle Zeit raubt. Für Ben Brahim steht fest: Die Basis ist das Rückgrat des gesamten Konzerns – und um dem Personalmangel entgegenzuwirken, muss das Management dringend für bessere Bedingungen sorgen und den Fokus wieder auf echte Wertschätzung legen.








