Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke: Meyerhoffs Bestseller erobert die Leinwand

© HappySpots / Filmplakat: 2026 Warner Bros. Ent. / Wiedemann & Berg Film
Joachim Meyerhoffs autobiografischer Roman hat Millionen Leser begeistert. Nun bringt Simon Verhoeven die Geschichte über das turbulente Leben zwischen Schauspielschule und dem exzentrischen Großeltern-Haushalt ins Kino. Ein Film, der zum Lachen bringt und gleichzeitig mitten ins Herz trifft.
Die Besetzung ist ein Glücksfall: Bruno Alexander (als junger Joachim) und die Schauspiellegenden im Hintergrund fangen den Geist der Vorlage perfekt ein. Es ist eine Hommage an die Jugend, das Theater und die schrullige Liebe der Familie. Ein heißer Kandidat für den Deutschen Filmpreis.
Ein Spagat zwischen zwei Welten
Der Film fängt meisterhaft die Zerrissenheit ein, die Meyerhoffs Werk so besonders macht: Auf der einen Seite die strenge, fast absurde Disziplin der Schauspielschule in München, auf der anderen das ritualisierte, bürgerliche Leben bei den Großeltern. Die täglichen Routine-Drinks (vom Whiskey am Vormittag bis zum Wein am Abend) und die philosophischen Diskussionen im großelterlichen Wohnzimmer bilden einen Ruhepol zu den teils schmerzhaften Erfahrungen der Ausbildung. Simon Verhoeven gelingt hier eine bittersüße Balance, die zeigt, dass „Lücken“ im Leben nicht immer gefüllt werden müssen, um wertvoll zu sein.
Die Vorlage: Ein moderner Klassiker von Joachim Meyerhoff
Wer die Geschichte vor oder nach dem Kinobesuch noch einmal in ihrer ganzen literarischen Tiefe erleben möchte, kommt am Buch nicht vorbei. „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ ist der dritte Teil von Meyerhoffs sechsbändiger Zyklus-Reihe „Alle Toten fliegen hoch“. Mit seiner einzigartigen Mischung aus messerscharfer Beobachtungsgabe und entwaffnender Selbstironie hat sich Meyerhoff damit in die erste Riege der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur geschrieben – ein Leseerlebnis, das ebenso viele Tränen wie Lacher garantiert.
Technische Daten
| Titel | Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke |
| Kinostart | 29. Januar 2026 |
| Regie | Simon Verhoeven |
| Besetzung | Bruno Alexander, Tom Schilling, Caroline Peters |
| Genre | Drama / Komödie |
| FSK | Ab 12 Jahren |
| Laufzeit | ca. 115 Minuten |
| Verleih | Warner Bros. |









