Ausgezeichnetes deutsches Autorenkino: Faraz Shariats „Staatsschutz“ bringt ab 27.08.2026 Brisanz auf die Leinwand

© HappySpots / Filmplakat: Plaion Pictures
Ein aufrüttelnder, wütender und hochaktueller Justiz-Thriller über Rassismus, Seilschaften und den Mut zum Widerstand: Am 27. August 2026 kommt mit „Staatsschutz“ der dreifach prämierte Berlinale-Erfolg von Regisseur Faraz Shariat in die deutschen Kinos. Basierend auf jahrelangen Recherchen erzählt der Film mit enormer Wucht vom Kampf einer mutigen Frau gegen ein korrumpiertes System.
Als die frisch examinierte Staatsanwältin Seyo Kim (brillant gespielt von Newcomerin Chen Emilie Yan) ihre erste Stelle antritt, ahnt sie nicht, gegen welche tief verwurzelten Missstände sie schon bald kämpfen muss. Nachdem sie nur knapp einen rassistischen Brandanschlag auf ihr eigenes Leben überlebt, beschließt sie, in der Sache selbst zu ermitteln. Doch in den eigenen Reihen trifft sie auf eine eisige Mauer des Schweigens: Ihr Vorgesetzter, Oberstaatsanwalt Forch (Arnd Klawitter), verharmlost die Tat systematisch. Gegen die ausdrückliche Weisung ihrer Behörde und unter erbittertem Widerstand nimmt Seyo den Kampf gegen den mächtigen Apparat auf. In der versierten Anwältin Alexandra Tiedemann (Julia Jentsch) und ihrer Freundin Ayten Alican (Alev Irmak) findet sie verlässliche Verbündete, um unter ständiger Bedrohung für Gerechtigkeit zu streiten – vor Gericht und darüber hinaus.
Dringlich, mutig und preisgekrönt: Warum „Staatsschutz“ tief berührt
Nach seinem gefeierten Regiedebüt meldet sich Faraz Shariat mit einem meisterhaften Kino-Beitrag zurück. Bei seiner Weltpremiere auf der Berlinale 2026 wurde der Film mit dem Panorama Publikums-Preis, dem Heiner-Carow-Preis und dem CICAE ART Cinema Award geehrt. „Staatsschutz“ stellt die brisante Frage, ob sich marode Institutionen von innen heraus reformieren lassen, und verbindet politische Dringlichkeit mit mitreißender Dramatik.
Schauspielerisch besticht das Drama durch die intensive Performance von Chen Emilie Yan (ausgezeichnet beim Filmkunstfest MV), die an der Seite renommierter Größen wie Julia Jentsch und Arnd Klawitter ein beeindruckendes Kinodebüt gibt. Die eindrucksvolle Bildgestaltung von Kamerafrau Lotta Kilian verleiht der Handlung eine spürbare Beklemmung und lässt das Publikum hautnah am Geschehen teilhaben.
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Fazit
„Staatsschutz“ ist ein kompromissloses, meisterhaft inszeniertes Kino-Highlight, das lange nachwirkt. Wer nach dem turbulenten Familienspaß Marsupilami Lust auf ein packendes, hochbrisantes Drama von immenser gesellschaftlicher Bedeutung hat, sollte sich den Kinostart am 27. August rot im Kalender anstreichen.








