Cannes-Triumph im Kino: Das meisterhafte Drama „Everytime“ startet am 6. August 2026

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Ein radikal sinnliches, atmosphärisches Drama über Verlust, Zeit und das Unvorstellbare: Am 6. August 2026 kommt mit „Everytime“ der bei den Filmfestspielen in Cannes prämierte neue Film von Regisseurin Sandra Wollner (The Trouble with Being Born) in die deutschen Kinos. Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis der Sektion Un Certain Regard, verwebt die Produktion Erinnerung, Schmerz und Sehnsucht zu einem einzigartigen, traumwandlerischen Kinoerlebnis.
Die Sonne geht rotgold über Berlin auf – doch kurz nachdem Jessie dieses Licht mit ihrer Kamera festhält, ist sie spurlos verschwunden. Zurück bleibt eine unermessliche Leerstelle. Ihre Mutter Ella (brillant besetzt mit Birgit Minichmayr), ihre kleine Schwester Melli und der junge Lux, dem das Umfeld die Schuld am Verschwinden gibt, versuchen verzweifelt, den Alltag zu bewältigen. Unerwartet stranden die drei gemeinsam auf Teneriffa. Unter der flirrenden Sonne der Kanaren verliert die Zeit rasch ihre gewohnte Ordnung: Sie dehnt sich, staucht sich zusammen und verschmilzt zu einer verschobenen Realität, in der Erinnerungen und ungelebte Zukünfte miteinander verschwimmen.
Atemraubendes Gefühlskino: Warum „Everytime“ im Kino tief berührt
Regisseurin Sandra Wollner hebt ihren feinfühligen, kompromisslosen Stil auf eine neue Stufe. „Everytime“ erkundet die Traumlogik der Trauer mit einer physischen Greifbarkeit, die tief unter die Haut geht. Der Film fragt nicht nach einfachen Erklärungen, sondern spürt den leisen, unsichtbaren Erschütterungen nach, die ein Schicksalsschlag im Leben der Hinterbliebenen hinterlässt.
Visuell wird das Drama von Kameramann Gregory Oke (Aftersun) getragen, dessen Aufnahmen von verstörender Schönheit zeugen. Zwischen brennendem Sonnenlicht und entrückten Nahaufnahmen fängt die Kamera jedes Gefühl mit absoluter Präzision ein. Zusammen mit einem überragenden Ensemble entsteht ein meisterhaftes Porträt über Schuld, Vergebung und die seltsame Natur der Zeit.

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Fazit
„Everytime“ ist ein visuell berauschendes Meisterwerk des modernen Arthouse-Kinos – ergreifend, poetisch und kompromisslos nah an seinen Figuren. Wer nach den Sommer-Highlights der letzten Wochen Lust auf ein intensiv nachwirkendes Filmerlebnis hat, sollte sich diesen Kinostart am 6. August rot im Kalender markieren.








