Elektronischer Aufbruch: Harry Styles öffnet mit "Aperture" neue Türen

© Johnny Dufort / Sony Music Germany
Lange mussten die Fans auf diesen Moment harten, doch nun bricht das Schweigen mit einer klanglichen Explosion, die so wohl niemand kommen sah. Nach mehr als drei Jahren musikalischer Abstinenz meldet sich der Superstar Harry Styles heute (23.01.2026) mit seiner brandneuen Single "Aperture" zurück und liefert damit den ersten Vorboten seines vierten Studioalbums "Kiss All The Time. Disco, Occasionally.", das am 6. März 2026 erscheinen soll. Schon die spontanen Pre-Listening-Events in dieser Woche ließen die Gerüchteküche brodeln und sorgten weltweit für Tränen der Rührung unter den Anhängern, die in ausgewählten Städten bereits vorab die neuen Klänge aufsaugen durften. Mit der offiziellen Veröffentlichung der Single in der vergangenen Nacht wird nun endlich klar, dass der Brite bereit ist, seine bisherigen musikalischen Grenzen zu sprengen und ein völlig neues Kapitel seiner beeindruckenden Karriere aufzuschlagen.
Berliner Nächte und ein neuer Sound
Auffallend ist bei "Aperture" vor allem die radikale Abkehr vom gewohnten Soft-Rock vergangener Tage hin zu einer elektronischen Ästhetik, die dem Künstler überraschend gut zu Gesicht steht. Viele Kenner der Szene vermuten hinter dieser klanglichen Metamorphose den massiven Einfluss der deutschen Hauptstadt, in der Styles in den letzten Monaten immer wieder gesichtet wurde. Ob er nun entspannt beim Bäcker anstand, die harte Türpolitik des legendären Berghains überwand oder beim Berlin-Marathon an seine körperlichen Grenzen ging – der Vibe der Spree-Metropole scheint tief in seine neuen Kompositionen eingesickert zu sein. Der Titel des Songs, der übersetzt "Kamerablende" bedeutet, scheint dabei Programm zu sein: Harry fokussiert sich neu, spielt mit Licht und Schatten und zeigt eine Facette, die deutlich cluborientierter und experimenteller daherkommt als alles, was man bisher von ihm kannte.
Zwischen Welttournee und deutschem Hoffen
Begleitend zum musikalischen Paukenschlag ließ der mittlerweile 31-Jährige gestern die nächste Bombe platzen und kündigte seine "Together, Together"-Tour für das Jahr 2026 an. Die Vorfreude auf die kommenden Live-Shows wird jedoch durch einen kleinen Wermutstropfen getrübt, da in der ersten Liste der Tour-Stationen ausgerechnet eine deutsche Stadt schmerzlich vermisst wird. Dass ein Künstler, der seine Zeit zuletzt so offensichtlich in Berlin genossen hat, Deutschland bei seiner nächsten großen Reise komplett ausspart, erscheint vielen Fans unvorstellbar und nährt die Hoffnung auf spätere Zusatztermine. Es bleibt vorerst reine Spekulation, ob hinter den Kulissen noch an Terminen für München, Hamburg oder eben sein geliebtes Berlin gefeilt wird, doch die Euphorie über das neue Material lässt solche Sorgen momentan fast in den Hintergrund rücken.
Ein Albumtitel als Versprechen
Mit dem kompletten Namen des neuen Werks, "Kiss All The Time. Disco, Occasionally.", gibt Styles die Richtung für das kommende Frühjahr vor und verspricht eine Mischung aus Intimität und tanzbarer Euphorie. Es ist der Sound eines Mannes, der sich nicht mehr beweisen muss und genau deshalb die Freiheit besitzt, mit Synthesizern und elektronischen Beats zu spielen, ohne seine eigene Identität zu verlieren. Wer "Aperture" heute zum ersten Mal hört, merkt sofort, dass hier kein Rückblick stattfindet, sondern ein entschlossener Schritt nach vorn. Harry Styles bleibt der unangefochtene Taktgeber der Popkultur, der es versteht, sich immer wieder neu zu erfinden und dabei eine gesamte Generation mit auf seine Reise zu nehmen.









