"Harter Brocken: Der Waffendeal" heute (14.07.2026) in der ARD: Frank Koops ermittelt gegen eine skrupellose Bikergang

© ARD Degeto Film/Kai Schulz
Mit einer kriminellen Rockerbande und undurchsichtigen Kolleginnen vom Bundeskriminalamt bekommt es der beschauliche Harz zu tun. Die ARD zeigt heute (14.07.2026) um 20:15 Uhr eine Wiederholung des Fernsehkrimis "Harter Brocken: Der Waffendeal". Im sechsten Film der beliebten Reihe muss der clevere Dorfsheriff Frank Koops (Aljoscha Stadelmann) erneut unter Beweis stellen, dass hinter seiner gemütlichen Fassade ein messerscharfer Verstand steckt. Ein blutiger Zwischenfall im Wald katapultiert den Polizisten mitten in die Ermittlungen um illegale Rüstungsgeschäfte und rücksichtslose Biker.
Ein erstochener Förster und das falsche Spiel der Rocker
Die Ermittlungen kommen ins Rollen, nachdem Frank Koops seinen Rausch auf einem Hochstand ausschläft und durch einen Schuss aufschreckt. Kurz darauf wird der örtliche Förster Heiko Mendt (Sebastian Weiss) tot aufgefunden, der im Wald zufällig Zeuge einer versuchten Hinrichtung durch eine Bikergang wurde. Koops verdächtigt sofort den charismatischen Gang-Anführer Andy Blome (Nicki von Tempelhoff), den er noch von früher kennt. Während Koops’ Mitarbeiterin Mette Vogt (Anna Fischer) die Rocker mit einer fingierten Motorradkontrolle ablenkt, durchsucht der Dorfsheriff heimlich das Haus von Blomes Eltern und stößt auf eine frisch abgefeuerte Waffe. Kurz darauf wird Koops im Wald überwältigt und gerät in Lebensgefahr, als die Biker die mutmaßlichen Verräter in den eigenen Reihen eliminieren wollen. Die Situation spitzt sich zu, als das Gang-Mitglied Jessie (Kim Riedle) auf Koops schießen soll. Sie verpasst ihm jedoch nur einen Streifschuss und entpuppt sich als die verdeckte BKA-Ermittlerin Nina Kuro, die den Gangsterboss Victor Koslow (Kasem Hoxha) zur Strecke bringen will.
Verrat beim BKA und Sabotage auf dem Revier
Als die Rocker den Schwindel bemerken, geraten sowohl die Undercover-Polizistin als auch Koops und Postbote Heiner Kelzenberg (Moritz Führmann) ins Visier der Kriminellen. Nur durch den geschickten Einsatz einer Smartwatch kann Mette ihre Kollegen im letzten Moment aus einer tödlichen Falle im Postauto befreien. Am Übergabeort des Waffendeals kommt es schließlich zum finalen Showdown, bei dem die Ereignisse überschlagen. Anna-Lea Gritz (Hanna Plaß) vom BKA stößt hinzu, erweist sich jedoch kurz darauf selbst als die korrupte Drahtzieherin im Hintergrund. Sie plant, den Gangsterboss Koslow auf der Flucht zu erschießen, um die Waffen gewinnbringender weiterzuverkaufen. Der Dorfsheriff erweist sich jedoch als bestens vorbereitet: Er hat die Machenschaften der Beamtin im Auto mitgeschnitten und zuvor auf dem Revier heimlich die Patronen aus ihrem Magazin entfernt.
Harzer Dorfkrimi mit Western-Anleihen
"Harter Brocken: Der Waffendeal" setzt auf bewährte Genrekost mit einer kräftigen Prise lässigem Humor. Das Drehbuch von Anke Winschewski und Niels Holle nutzt die raue Waldkulisse geschickt für ein doppelbödiges Verwechslungsspiel, bei dem die Grenzen zwischen Freund und Feind verschwimmen. Dank des gewohnt stoischen Spiels von Aljoscha Stadelmann und den stark besetzten Episodenrollen überzeugt der Film als humorvoller Ermittler-Krimi. Wer einen unterhaltsamen Fernsehabend in der ARD mit trockenem Humor und einem cleveren Dorfsheriff sucht, wird hier sehr gut unterhalten.
Der Krimi "Der Waffendeal" aus der Reihe "Harter Brocken" ist auch über die ARD Mediathek abrufbar (verfügbar bis zum 14.07.2027).








