Nichts für schwache Nerven: Der kompromisslose Folk-Horror-Thriller „Dolly“ startet am 11. Juni 2026 im Kino

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Ein romantischer Heiratsantrag in der idyllischen Natur, der in einem blutigen Überlebenskampf endet: Am 11. Juni 2026 startet mit Dolly ein kompromissloser Horrorfilm in den Kinos, der Genrefans das Blut in den Adern gefrieren lassen wird. Regisseur Rod Blackhurst, der bereits für seine Emmy-nominierte Netflix-Dokumentation Amanda Knox gefeiert wurde, liefert hier eine tiefschürfende, ultrabrutale Liebeserklärung an das Grindhouse-Kino der 70er-Jahre und den modernen Folk-Horror ab.
Die Story beginnt harmlos: Chase möchte seine Freundin Macy (Fabianne Therese) bei einer gemeinsamen Wanderung mit einem Heiratsantrag überraschen. Doch das junge Glück biegt falsch ab und betritt versehentlich das Revier von Dolly. Hinter dem harmlosen Namen verbirgt sich ein zentnerschweres, maskiertes Monstrum mit einer perfiden Vorliebe: Dolly spielt leidenschaftlich gern mit Puppen – am liebsten mit menschlichen. Nach einer extrem blutigen Konfrontation wird Macy in ein abgelegenes Haus verschleppt. In Dollys lebensgroßem Puppenhaus wartet ein sadistischer Albtraum aus Schmerzen und Demütigungen auf sie. Bisher ist noch niemand lebend aus diesem Prachtbau des Grauens entkommen, und für Macy beginnt ein gnadenloser Kampf ums nackte Überleben.
Grindhouse-Vibe und eine schauspielerische Überraschung
Dolly besticht durch seinen grobkörnigen 16mm-Look und setzt konsequent auf aufwendige, handgemachte praktische Effekte statt computergenerierter Brutalität. Die Titelrolle wird von der 1,80 Meter großen Profi-Wrestlerin Max The Impaler verkörpert, deren physische Präsenz pure Angst einflößt. Eine echte Überraschung des Casts ist zudem Seann William Scott: Der US-Star, der weltweit als „Stifler“ aus American Pie Kultstatus genießt, bricht hier radikal mit seinem Comedy-Image und beweist in einer extrem physischen Rolle schonungslose Leidensfähigkeit.
Nach weltweiten Erfolgen auf renommierten Genre-Festivals wie dem Fantastic Fest und dem Sitges kommt dieses Horror-Highlight nun endlich auf die deutsche Leinwand.
3 Gründe „Dolly“ im Kino zu sehen
- Kompromissloser Folk-Horror: Wer Klassiker wie The Texas Chainsaw Massacre liebt, wird diesen schmutzigen, ehrlichen Retro-Look feiern.
- Max The Impaler: Eine weibliche Horror-Ikone, die durch schiere Physis und ohne ein Wort eine unglaubliche Bedrohung ausstrahlt.
- Prämierte Spannung: Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis des Morbido Film Festivals – ein echter Crowdpleaser für Horror-Enthusiasten.
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Fazit
Dolly ist ein Schlag in die Magengrube und ein absolutes Muss für hartgesottene Horror-Fans. Mit seiner schmutzigen Atmosphäre, dem Verzicht auf CGI-Effekte und einer furchteinflößenden Antagonistin setzt der Film ein dickes Ausrufezeichen im Kino-Sommer. Wer im Juni neben James Camerons Avatar: Fire and Ash nach echter, handgemachter Genre-Kost sucht, wird hier fündig.








