RTL Dschungelcamp 2026: Hubert in der 15. Dschungelprüfung "Der Schandautomat"

© RTL
Das australische Dickicht verwandelte sich für Hubert heute Abend (06.02.2026) in eine klaustrophobische Albtraumwelt, als er zur 15. Dschungelprüfung mit dem vielsagenden Titel "Der Schandautomat" antreten musste. Statt eines ordentlichen Supermarkts erwartete den 58-Jährigen eine modrige Apparatur, die mit sauberem Umweltschutz so viel zu tun hatte wie eine Kakerlake mit einem Gourmet-Menü. Sobald Hubert in das Innere dieses metallischen Ungetüms gekrochen war, startete die gnadenlose Zehn-Minuten-Frist, und der Recycling-Horror nahm seinen Lauf. Er musste sich durch extrem enge und verwinkelte Gänge zwängen, die mit Bergen von Pfandflaschen gefüllt waren, welche ihre besten Zeiten offensichtlich schon vor vielen Dschungel-Sommern hinter sich gelassen hatten. Im fahlen Licht suchte er verzweifelt nach den markierten Sternenflaschen, doch die Ausbeute blieb zunächst so dürftig wie die Stimmung im dunklen Schacht.
Gestank, Krabbeltiere und ein verloren gegangener Beutel
Hubert wurde angesichts der ausbleibenden Erfolge sichtlich ungehalten und schimpfte lautstark darüber, dass es nun endlich an der Zeit für einen Stern sei. Die sensorische Belastung erreichte ihren Höhepunkt, als er über den beißenden Geruch klagte, was die Moderatorin Sonja Zietlow lediglich mit einem gewohnt trockenen Bedauern quittierte. Jan Köppen versuchte derweil, die Moral des sichtlich leidenden Kandidaten mit motivierenden "Hubsi"-Rufen hochzuhalten. Erst durch die gezielten Hinweise der Moderatoren entdeckte Hubert die erste Sternenflasche, doch das nächste Problem ließ nicht lange auf sich warten. In völliger Orientierungslosigkeit fragte er sich lautstark, wo sein Sammelbeutel abgeblieben sei, nur um kurz darauf peinlich berührt festzustellen, dass das gute Stück zwischen seinen eigenen Beinen baumelte. Diese kleine Slapstick-Einlage sollte nicht die letzte Demütigung in diesem engen Verschlag bleiben.
Das bittere Finale zwischen Spinnweben und Schlamm
Richtig ekelhaft wurde es für den TV-Veteranen, als Schlammkrabben seinen ohnehin schon beschwerlichen Weg kreuzten und er sich durch einen Regen aus Kakerlaken und Mehlwürmern kämpfen musste. Während Hubert über glitschige Fleischreste robbte und nur noch keuchend und japsend vorankam, sicherte er sich immerhin den zweiten Stern. Sonja gab ihm zwar noch den wertvollen Tipp, dass bei den Spinnen ein weiterer Stern eingewoben sein könnte, doch die Zeit verrann unerbittlich zwischen den Fingern. Die Rufe der Moderatoren, er solle endlich auf die Tube drücken und den Rückzug antreten, wurden immer drängender, während Hubert körperlich sichtlich an seine Grenzen stieß. In den buchstäblich letzten Sekunden vor dem Zeitablauf quälte er sich aus der Luke des Automaten und sackte komplett erledigt auf dem Waldboden zusammen.
Ein erschöpftes Fazit und eine Prise Spott
Dort blieb er erst einmal regungslos liegen und rang nach Sauerstoff, während Sonja Zietlow die Gelegenheit für einen letzten fiesen Seitenhieb nutzte. In Anspielung auf seinen Beutel-Fauxpas fragte sie den am Boden zerstörten Hubert, ob er ihnen nun aus dem Liegen in die Beine greifen wolle, um das magere Ergebnis zu präsentieren. Am Ende standen lediglich zwei von sechs möglichen Sternen auf dem Konto, eine Ausbeute, die im Camp sicher nicht für Jubelstürme sorgen wird. Während sich das Moderatoren-Duo verabschiedete und den Schandplatz verließ, bot Hubert immer noch das Bild eines geschlagenen Mannes, der am eigenen Leib erfahren musste, dass Pfand abgeben selten so schmutzig und unerquicklich war wie an diesem Abend. Der Dschungel hat erneut bewiesen, dass er keine Gnade kennt, schon gar nicht mit gealterten Campern in engen Röhren.








