RTL Dschungelcamp 2026: Nicole Belstler-Boettcher und Hardy Krüger über ihre prominenten Eltern

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Inmitten von Kakerlaken und karger Ration öffnete sich am heutigen Tag (26.01.2026) im australischen Busch ein Fenster in die glanzvolle Ära des deutschen Showgeschäfts. Nicole Belstler-Boettcher und Hardy Krüger Jr. entdeckten im gemeinsamen Gespräch eine Verbindung, die weit über das Camp-Leben hinausreicht: Ihre berühmten Eltern, Grit Boettcher und Hardy Krüger Senior, kannten und schätzten einander über Jahrzehnte. Was als Plausch am Lagerfeuer begann, entwickelte sich schnell zu einer hochemotionalen Retrospektive auf zwei Leben, die im hellsten Rampenlicht starteten. Nicole erzählte mit leuchtenden Augen von ihrer Mutter, die mit "So ein süßes kleines Biest" Fernsehgeschichte schrieb und die erste Serie im deutschen TV überhaupt prägte. Hardy hingegen blickte auf eine privilegierte Kindheit im Tessin zurück, stets im Schatten eines Vaters, der mit 15 Jahren bei der UFA begann und später sogar den Oscar nach Hause holte.
Zwischen Glanz und Einsamkeit
Doch wo viel Licht ist, findet sich bekanntlich auch Schatten, und so schilderte Nicole die Kehrseite ihrer Berliner Jugend als durchaus belastend. Die ständige Ungewissheit, ob Freunde sie wegen ihres Charakters oder wegen des Megastar-Status ihrer Mutter Grit suchten, prägte ihre frühen Jahre nachhaltig. Während andere Kinder ein normales Umfeld genossen, war Nicoles Alltag ein Schaulaufen der Giganten. Im Dschungeltelefon geriet sie förmlich ins Schwärmen, als sie die Gästelisten der mütterlichen Partys Revue passieren ließ. Von Joachim Fuchsberger und Loriot über die unvergessene Romy Schneider bis hin zu Harald Juhnke - bei den Boettchers gaben sich die Legenden die Klinke in die Hand. Es war eine Welt voller Motto-Partys und Schlagerabende, die Nicole als Kind einer schillernden Bohème erlebte.
Ein Netzwerk aus Weltstars und Schicksalen
Die familiären Verstrickungen reichten jedoch noch viel weiter, wie Nicole im weiteren Verlauf des Austauschs preisgab. Nach der Trennung ihrer Eltern zog sie nach München zu ihrem Vater und landete prompt im nächsten prominenten Zirkel. Dort traf sie auf eine junge Anouschka Renzi und deren ebenso berühmte Eltern Eva Renzi und Paul Hubschmid. Es ist diese fast schon surreale Dichte an prominenten Weggefährten, die Nicole und Hardy im Camp enger zusammenschweißt. Sie teilen die Erfahrung, in ein Leben hineingeboren worden zu sein, das für die meisten Menschen nur aus der Distanz existiert. Während Hardy früh den Entschluss fasste, in die gewaltigen Fußstapfen seines Vaters zu treten, wirkt Nicole wie eine Bewahrerin dieser alten, glamourösen Geschichten, die im australischen Outback nun einen ganz neuen Hallraum finden.
Nostalgie als Überlebensstrategie
Dieser Moment der Vertrautheit zwischen den beiden Schauspielkindern wirkte wie ein heilsames Gegengift zum oft so profanen Camp-Alltag. Gemeinsam schwelgten sie in Erinnerungen an eine Zeit, in der das Wort "Star" noch eine ganz andere Bedeutung hatte als in der heutigen Social-Media-Ära. Das außergewöhnliche Erbe ihrer Eltern scheint für beide im Dschungel weniger eine Last als vielmehr eine Brücke zueinander zu sein. Es sind diese ruhigen, tiefgründigen Sequenzen, die zeigen, dass hinter den bekannten Namen echte Schicksale mit einer ordentlichen Portion Nostalgie stecken. Inmitten der Wildnis feierten sie so das Erbe ihrer Väter und Mütter - ein Stück deutsche Kulturgeschichte, erzählt von denen, die damals im Kinderzimmer saßen, während im Wohnzimmer die Filmgeschichte tanzte.








