Weltraum-Action mit James Bond: "Moonraker - Streng geheim" verspricht heute (02.05.2026) auf VOX volle 007 Power

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Ein entführter Raumgleiter und ein größenwahnsinniger Industrieller versetzen die Welt heute (02.05.2026) um 20:15 Uhr auf VOX in Alarmbereitschaft, wenn Roger Moore in seinem vierten Einsatz als Geheimagent 007 zur Höchstform aufläuft. In "Moonraker - Streng geheim", dem elften Film der legendären Eon-Reihe, verschwindet ein Shuttle mitten in der Luft vom Rücken einer Boeing 747, was James Bond direkt in die luxuriösen, aber tödlichen Produktionsstätten von Drax Industries in Kalifornien führt. Dort trifft James Bond auf die NASA-Wissenschaftlerin Dr. Holly Goodhead, die ihm nicht nur die Technik zeigt, sondern ihn auch durch eine lebensgefährliche Fahrt in einer manipulierten Humanzentrifuge begleitet. Bonds Spürsinn führt ihn von dort aus quer über den Globus bis in die malerischen Kanäle von Venedig, wobei er stets den bösartigen Plänen des französisch-deutschen Großindustriellen Hugo Drax auf der Spur bleibt.
Von venezianischen Gondeln bis zum Zuckerhut
Die Jagd nach der Wahrheit entpuppt sich in Italien als hochexplosives Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Bond seine Gondel kurzerhand in ein Luftkissenfahrzeug verwandelt, um über den belebten Markusplatz zu fliehen. In einer geheimen Glasmanufaktur entdeckt er ein tödliches Giftgas-Labor, das nur Menschen tötet, Tiere jedoch verschont - ein Extrakt aus einer seltenen Orchidee, das Drax für seine wahnsinnigen Ziele nutzen will. Da offizielle Beweise über Nacht verschwinden, schickt der Geheimdienstchef M seinen besten Mann inoffiziell nach Rio de Janeiro. Im Karnevalstrubel und bei einer atemberaubenden Seilbahnfahrt am Zuckerhut kommt es zum legendären Showdown mit dem hünenhaften Leibwächter Beißer, wobei eine Kette über dem Abgrund zur einzigen Rettung für Bond und die CIA-Agentin Holly wird. Überraschenderweise findet der stählerne Beißer hier in der kleinen Dolly seine große Liebe, was den weiteren Verlauf der Geschichte entscheidend beeinflussen soll.
Der finale Kampf in der Schwerelosigkeit
Als Bond im Amazonasgebiet die Basis von Drax infiltriert, spitzt sich die Lage dramatisch zu, denn die Raumfähren starten nacheinander in Richtung einer geheimen, für das Radar unsichtbaren Raumstation. Als Piloten getarnt, schmuggeln sich Bond und Holly an Bord, um die Ausrottung der Menschheit zu verhindern. Drax plant, die Erde mit dem Giftgas zu entvölkern und mit einer handverlesenen Herrenrasse aus körperlich perfekten Menschen einen Neuanfang im All zu wagen. Während US-Marines mit Laserwaffen die Station stürmen, wechselt Beißer die Seiten, da er erkennt, dass er und Dolly niemals in das absurde Perfektionsschema von Drax passen würden. Mit einem gezielten Schuss aus seiner Armbandwaffe befördert 007 den Schurken schließlich in die ewige Finsternis des Weltraums und vernichtet in letzter Sekunde die bereits abgesetzten Giftgasphiolen.
Ein Relikt aus Gold oder nur alter Staub?
Man mag sich fragen, ob dieser exzessive Mix aus Weltraum-Action und augenzwinkerndem Humor in der Ära von hyperrealistischem Streaming überhaupt noch einen Platz verdient hat. Sicherlich wirkt die technologische Euphorie des Jahres 1979 heute wie ein charmantes Museumsstück, doch gerade diese handgemachte Opulenz und der unerschütterliche Stil von Roger Moore besitzen eine Anziehungskraft, die kein Algorithmus kopieren kann. Bond im linearen Fernsehen zu schauen, gleicht einem nostalgischen Lagerfeuer-Moment, der beweist, dass wahre Ikonen nicht altern, sondern lediglich Patina ansetzen. Wer diesen Klassiker einschaltet, sucht nicht nach Logik, sondern nach dem Gefühl, dass ein gut sitzender Anzug und ein kühler Drink selbst die Apokalypse überdauern können.








