Wenn Vorurteile blind machen: Zürich-Krimi "Borchert und die dunklen Schatten" heute (20.06.2026) in der ARD

© ARD Degeto Film/Graf Film/Mia Film/Roland Suso Richter
Krimifans aufgepasst: Die ARD setzt heute Abend zur besten Sendezeit auf eine hochkarätige Wiederholung. Heute (20.06.2026) um 20:15 Uhr strahlt der Sender den beliebten Zürich-Krimi "Borchert und die dunklen Schatten" erneut aus. In diesem packenden Fall übernimmt Christian Kohlund als charismatischer Thomas Borchert einen hochemotionalen Fall, bei dem die Grenzen zwischen Wahrheit und Einbildung gefährlich verschwimmen. Unter der Regie von Roland Suso Richter entfaltet sich ein tiefgründiges Crime-Drama, das weit über eine klassische Tätersuche hinausgeht. Das präzise konzipierte Drehbuch von Wolf Jakoby rückt das Thema Glaubwürdigkeit und alte Traumata radikal in den Fokus und garantiert den Zuschauern in der ARD einen fesselnden Zürich-Krimi mit enormer psychologischer Dichte.
Ein folgenschwerer Unfall und die Zweifel an der Wahrheit
Die Tragödie nimmt ihren Lauf, als die junge Jugendpsychologin Julia Egger (Anna Herrmann) nach einem heftigen familiären Streit die Kontrolle über ihr Auto verliert. Sie rammt im nächtlichen Dunkeln einen Fußgänger, verletzt ihn lebensgefährlich und flieht in Panik vom Unfallort. Als die Polizei sie stellt, behauptet sie felsenfest, von einem geheimnisvollen, dunklen SUV gezielt abgedrängt worden zu sein. Doch Julias Schilderungen stoßen auf eisige Skepsis, denn sie ist eine trockene Alkoholikerin und hat bereits eine einschlägige Vorgeschichte wegen Trunkenheit am Steuer. Selbst ihre Verteidiger Thomas Borchert (Christian Kohlund) und Dominique Kuster (Ina Paule Klink) tun sich im Zürich-Krimi anfangs schwer, ihrer traumatisierten Mandantin Glauben zu schenken. Einzig ihre loyale Halbschwester Mavi (Flora Li Thiemann) steht bedingungslos zu ihr, während Julias ehrgeizige Mutter (Julia Blankenburg) und ihr karrierefixierter Stiefvater (Pierre Besson) ihr nur nackte emotionale Kälte entgegenbringen. Diese eiskalte Ablehnung weckt in Borchert schmerzhafte Erinnerungen an seine eigene Kindheit, was seinen Beschützerinstinkt triggert und ihn antreibt, die Wahrheit um jeden Preis aufzudecken.
Die Eskalation und die Jagd nach dem unsichtbaren Feind
Die Situation in diesem dramatischen Zürich-Krimi spitzt sich dramatisch zu, als Julia kaum auf Kaution freikommt und nur knapp einem verheerenden Brand in ihrer eigenen Wohnung entkommt. Für Hauptmann Marco Furrer (Pierre Kiwitt) steht die Sache sofort fest: Ein tragischer Unfall, ausgelöst durch einen erneuten, schweren Alkohol-Rückfall der psychisch labilen Frau. Doch Thomas Borchert verweigert sich dieser einfachen Erklärung im Zürich-Krimi vehement. Der erfahrene Ermittler spürt, dass hier ein perfider Plan im Gange ist, um seine Mandantin systematisch zu zerstören und mundtot zu machen. Während Julia im Krankenhaus um ihr Leben kämpft, beginnt Borchert, jeden Stein umzudrehen, und taucht tief in ein dichtes Netz aus Lügen, Intrigen und alten Familiengeheimnissen ein, um den unsichtbaren Verfolger im Hintergrund dingfest zu machen.
Ein leidenschaftliches Meisterwerk über Vorurteile und Gerechtigkeit
Diese Wiederholung unterstreicht eindrucksvoll, warum der Zürich-Krimi zu den absoluten Sternstunden der ARD-Krimilandschaft gehört. Der Film besticht durch seine dichte, fast klaustrophobische Atmosphäre, die das Publikum von der ersten Minute an in den Bann zieht. Das Besondere an diesem packenden Zürich-Krimi ist das meisterhafte Spiel mit den Vorurteilen der Beteiligten: Die systematische Demontage einer traumatisierten Frau wird hier zum emotionalen Kraftakt. Angeführt von der schauspielerischen Urgewalt Christian Kohlunds und einer brillant agierenden Anna Herrmann, entfaltet sich ein packendes Sittenbild, das lange nachwirkt. Wer diesen herausragenden Zürich-Krimi bei der Erstausstrahlung verpasst hat, sollte heute Abend unbedingt die ARD einschalten.
Der Zürich-Krimi "Borchert und die dunklen Schatten" ist auch über die ARD Mediathek abrufbar (verfügbar bis zum 20.06.2027 um 20:14 Uhr).








