Basierend auf wahren Berichten: Das Nürnberger Prozess-Drama „Nürnberg 45“ startet am 10.07.2026 im Heimkino

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Die Geburtsstunde des modernen Völkerrechts und eine zutiefst bewegende menschliche Begegnung im Schatten der Gräueltaten des Nationalsozialismus: Am 10. Juli 2026 erscheint das eindringliche und hochkarätig besetzte Doku-Drama „Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen“ für das heimische Wohnzimmer. Das Werk beleuchtet die weltberühmten Nürnberger Prozesse nicht nur aus der juristischen Perspektive, sondern stellt die ergreifenden Lebensrealitäten zweier Überlebender in den Mittelpunkt.
Der Film führt uns zurück zum 20. November 1945, dem Tag, an dem der erste der Nürnberger Prozesse beginnt. Auf der Anklagebank des Internationalen Militärgerichtshofes sitzen Hermann Göring und 23 weitere ranghohe Nazis – darunter Franz von Papen, Wilhelm Keitel und Albert Speer. Nach monatelangen, zähen Verhandlungen verhängt das Militärtribunal schließlich zehn Todesurteile und sieben Freiheitsstrafen, während drei Angeklagte freigesprochen werden. Doch abseits der großen Weltpolitik wird der Justizpalast in Nürnberg zum Schauplatz einer ganz besonderen Begegnung: Ernst Michel, ein junger Auschwitz-Überlebender, soll für eine US-amerikanische Nachrichtenagentur über die Prozesse berichten. Dort trifft er auf Seweryna Szmaglewska, die ebenfalls das Vernichtungslager überlebt hat und nun vor Gericht als wichtige Zeugin der Anklage aussagen soll. Zwischen den beiden entsteht eine tiefgehende Verbindung im Angesicht der Konfrontation mit den Tätern.
Basierend auf wahren Aufzeichnungen und hochkarätig besetzt
Das Drehbuch zu diesem packenden Doku-Drama beruht auf einer absolut authentischen Quelle: dem Roman „Die Unschuldigen in Nürnberg“ der echten Prozesszeugin und Überlebenden Seweryna Szmaglewska. Vor der Kamera überzeugt ein exzellentes Ensemble: Katharina Stark, die bereits in der gefeierten Serie Deutsches Haus brillierte, übernimmt die emotionale Rolle der Seweryna Szmaglewska. Ihr gegenüber steht Charakterdarsteller Francis Fulton-Smith (Der Medicus II), der den NS-Verbrecher Hermann Göring mit erschreckender Intensität verkörpert. Entstanden ist ein filmisches Mahnmal, das Fiktion und Dokumentation meisterhaft verwebt.

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Warum „Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen“ in die Heimkino-Sammlung passt
- Absolut authentisch: Das Drehbuch basiert direkt auf den persönlichen Erinnerungen der Zeitzeugin Seweryna Szmaglewska, was dem Film eine enorme emotionale Wucht verleiht.
- Brillantes Schauspiel: Das intensive Duell zwischen der Newcomerin Katharina Stark und einem wandlungsfähigen Francis Fulton-Smith ist schauspielerisch auf absolutem Top-Niveau.
- Wichtige Geschichtsaufarbeitung: Das Doku-Drama bettet die juristischen Fakten der Prozesse in eine zutiefst menschliche Perspektive ein, die lange nachwirkt.
Fazit
„Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen“ ist weit mehr als eine reine Geschichtsstunde. Es ist ein filmisch dichtes, emotional ergreifendes Porträt über das Überleben, die Gerechtigkeit und die Kraft der Zeugenschaft. Nach den leichteren Tönen von „Ein fast perfekter Antrag“ bietet dieser Release einen anspruchsvollen, zutiefst lohnenden Heimkino-Abend, den man nicht so schnell vergisst.








