"Undercover Boss" heute (06.07.2026) bei RTL: Chefs von denns Biomarkt und Freitag-Gruppe im Einsatz zwischen Kuhstall und Starkstromleitung

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RTL zeigt heute Abend (06.07.2026) ab 20:15 Uhr gleich zwei Wiederholungen der beliebten Real-Life-Doku "Undercover Boss". Den Auftakt macht zur besten Sendezeit der doppelte Einsatz beim Bio-Pionier dennree, wo sich zwei Brüder aus der Chefetage verkleiden. Direkt im Anschluss um 22:15 Uhr schlüpft der Geschäftsführer der Freitag-Gruppe in eine völlig neue Identität, um die Arbeitsbedingungen im harten Handwerksalltag an der Basis seines europaweit agierenden Familienunternehmens zu überprüfen.
denns Biomarkt bei "Undercover Boss": Radikales Makeover für die Führungskräfte des Bio-Riesen
Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum des Unternehmens stellen sich Lukas Nossol und Markus Niklasson aus der Geschäftsleitung von dennree dem TV-Experiment. Weil die Unternehmerfamilie in der Belegschaft mit rund 7.700 Angestellten sehr bekannt ist, verpassen die Maskenbildner den Brüdern eine drastische Typveränderung: Aus Lukas wird der wasserstoffblonde Rückwanderer Max, während sich Markus in den angeblichen Heimkehrer Christoph verwandelt. Auf dem firmeneigenen Milchviehbetrieb in Sachsen, im Zentrallager sowie in verschiedenen der über 400 Denns Bio-Märkte schuften die Chefs inkognito an der Kasse, hinter der Backtheke oder im Kuhstall, um inmitten von Inflation und neuen Marktherausforderungen den familiären Kern der Firma zu wahren.
Bei den Einsätzen stoßen die Brüder an ihre körperlichen Grenzen und decken Optimierungsbedarf im System auf. So lernt Markus beim Kistenstapeln im Großlager den enormen Zeitdruck der Belegschaft kennen, während Lukas beim Wareneinräumen im Markt die mangelnde Effizienz bestimmter Logistikprozesse bemerkt. Ein emotionaler Höhepunkt der Folge ist die Begegnung mit der engagierten Verkäuferin Heike, die trotz privater Sorgen unermüdlich für die Kundschaft da ist, sowie die harte Arbeit im Agrarbereich mit Landwirt Christian. Beim großen Finale im Hauptquartier in Töpen fliegen die Masken: Die Chefs revanchieren sich bei ihren fleißigen Mentoren mit handfesten Hilfen, übernehmen Weiterbildungskosten, finanzieren den Führerschein für einen sächsischen Hofmitarbeiter und spendieren Christian einen lang ersehnten Urlaub.
Freitag-Gruppe bei "Undercover Boss": Gefährliche Starkstrommontage im Blaumann
Ab 22:15 Uhr übernimmt Dr. Michael Freitag das Zepter, der die Freitag-Gruppe als einer der größten privaten Energiedienstleister Deutschlands mit rund 2.600 Beschäftigten leitet. Der promovierte Betriebswirt wird mithilfe von künstlichen Zähnen – die seine markante Zahnlücke verdecken –, einem graumelierten Bart und einer Brille zum arbeitslosen Lothar Rothbauer. Als vermeintlicher TV-Show-Kandidat verlässt der erfolgsverwöhnte Manager seine Komfortzone und stellt sich als Gehilfe beim Tiefbau, beim Verlegen von Leitungen und als Freileitungsbauer der körperlich extrem fordernden und potenziell lebensgefährlichen Arbeit an Starkstrommasten in schwindelerregenden Höhen.
Der Undercover-Einsatz konfrontiert den Geschäftsführer direkt mit logistischen Mängeln und veraltetem Werkzeug auf den Baustellen, was die Arbeitsabläufe seiner Trupps unnötig erschwert. Besonders beeindruckt zeigt sich Freitag von der Loyalität und dem Teamgeist seiner Arbeiter wie dem Monteur Jürgen, der trotz widriger Wetterbedingungen tagtäglich Höchstleistungen erbringt. Nach der Enttarnung in der Regensburger Firmenzentrale zieht der Chef Konsequenzen aus seinen Erlebnissen: Er veranlasst sofortige Investitionen in moderneres Equipment sowie eine Verbesserung der internen Kommunikationswege zwischen Bauleitung und Basis. Die treuen Angestellten werden für ihren Einsatz zudem mit persönlichen Geschenken wie exklusiven Reisen und Unterstützung bei privaten Anschaffungen belohnt.
Schonungsloser Einblick in den harten Arbeitsalltag an der Basis
Das Einschalten dieses Doku-Doppelpacks lohnt sich heute vor allem für Zuschauer, die einen authentischen Blick hinter die Kulissen deutscher Traditionsbetriebe werfen wollen. Auch wenn das Format nach altbekannten Mustern abläuft, punkten beide Episoden durch den hohen Kontrast zwischen klimatisierten Chefsesseln und körperlicher Knochenarbeit im Blaumann oder an der Ladentheke. Die gezeigten Schicksale der Angestellten wirken ungestellt, und die Reaktionen der Firmenchefs auf den teils harschen Arbeitsalltag im eigenen Imperium bringen eine angenehme Bodenständigkeit auf den Bildschirm. Wer ehrliche Handwerks- und Logistikgeschichten abseits künstlicher TV-Dramen schätzt, wird hier gut unterhalten.








