Blutige Geschäfte in Split: Kroatien-Krimi "Mord am Jadro" heute (07.05.2026) in der ARD

© ARD Degeto Film/Constantin TV/Sinisa Glogoski
Die ARD zeigt heute (07.05.2026) um 20:15 Uhr den packenden Kroatien-Krimi "Mord am Jadro", in dem ein rätselhafter Leichenfund am Flussufer eine gefährliche Kettenreaktion in Gang setzt. Nach dem Abschied von Emil Perica (Lenn Kudrjawizki) bekommt Chefermittlerin Stascha Novak (Jasmin Gerat) mit Valessa Matkovic (Romina Küper) eine neue Partnerin an die Seite gestellt, die vom ersten Moment an eine ganz eigene, geheime Agenda verfolgt. Der Fall um den ermordeten Marmeladenhersteller Vito Andic (Tomislav Krstanovic) führt das Team tief in ein Geflecht aus Drogengeschäften, das sich hinter der bürgerlichen Fassade eines Bioladens verbirgt. Als kurz darauf auch noch der Hauptverdächtige tot aufgefunden wird, begreift Stascha, dass sie es mit einem Gegner zu tun hat, der keine Zeugen duldet.
Gefährliches Versteckspiel im Beachclub
Während die offizielle Untersuchung ins Stocken gerät, schleust sich die neue Kollegin Valessa unter falschem Namen als Servicekraft in den Beachclub "Marianna" ein. Dort beobachtet sie den zwielichtigen Besitzer Luka Staric (Christian Kuchenbuch) und dessen Umfeld, ohne ihre Chefin über diesen riskanten Alleingang zu informieren. Besonders der millionenschwere Playboy Drago Varga (Felix Klare) zieht ihre Aufmerksamkeit auf sich. Felix Klare, der hier eine beeindruckende Abkehr von seinem gewohnten Rollenschema vollzieht, verkörpert diesen düsteren Charakter mit einer beängstigenden Präzision. Dass Valessa weitaus mehr über Vargas Vergangenheit weiß, als sie zugibt, sorgt für eine explosive Spannung zwischen den beiden ungleichen Ermittlerinnen, die sich gegenseitig kaum über den Weg trauen.
Der Jadro als Symbol für alte Sünden
Regisseurin Carolina Hellsgård nutzt den Fluss Jadro in dieser Episode meisterhaft als Grenze zwischen Recht und Unrecht. Das Wasser steht für die unaufhaltsame Strömung der Vergangenheit, die einen skandalösen Cold Case und mafiose Strukturen wieder an die Oberfläche spült. Die Landschaft rund um Split wird dabei zum Spiegelbild moralischer Grauzonen, in denen die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt. Stascha Novak gerät zunehmend unter Druck, da sie spürt, dass ihre neue Partnerin weder Risiken noch Verluste scheut, um ihre persönliche Mission zu vollenden. Der Film verzichtet auf plumpe Action und setzt stattdessen auf eine subtile Intensität, die den Zuschauer durch die vielschichtigen Machtstrukturen der kroatischen Küstenregion führt.
Ein Neuanfang unter extremen Bedingungen
Dieser 17. Kroatien-Krimi zeigt eindrucksvoll, wie schwer es ist, berufliche Distanz zu wahren, wenn die eigene Herkunft und alte Loyalitäten ins Spiel kommen. Die Atmosphäre wechselt ständig zwischen der gleißenden Sonne der Adria und den Schatten der Korruption, die bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft reichen. Valessas Schweigen und ihr unbedingter Wille zur Aufklärung auf eigene Faust bringen am Ende nicht nur sie selbst, sondern auch Stascha in Lebensgefahr. Es ist ein fesselndes Duell der Willensstärken, das deutlich macht, dass man in Split niemanden trauen darf - am wenigsten denjenigen, die man gerade erst in sein Team aufgenommen hat.








