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Kino-Geheimtipp aus Spanien: „Romería“ (Kinostart 02.04.2026) bricht das Schweigen über eine vergessene Generation

Freitag, 27.03.2026 14:30 Uhr
„Romería - Das Tagebuch meiner Mutter“ läuft ab 2. April 2026 in den deutschen Kinos.
„Romería - Das Tagebuch meiner Mutter“ läuft ab 2. April 2026 in den deutschen Kinos.
© HappySpots / Filmplakat: Piffl Medien

Was passiert, wenn alles, was man über seine eigene Herkunft zu wissen glaubte, plötzlich ins Wanken gerät? In dem bewegenden Drama „Romería - Das Tagebuch meiner Mutter“ begibt sich die 18-jährige Marina auf eine Reise, die nicht nur ihr Bild von ihren Eltern, sondern auch ihre eigene Identität für immer verändern wird. Ab dem 02. April 2026 läuft die europäische Koproduktion (u.a. ZDF/ARTE) in den deutschen Kinos.

Marina ist in Katalonien bei der Familie ihrer Mutter aufgewachsen, nachdem ihre Eltern früh an den Folgen von AIDS verstorben sind. Nun zieht es sie nach Vigo an die raue spanische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Verwandtschaft ihres Vaters kennenzulernen. Doch statt klarer Antworten findet sie ein Labyrinth aus widersprüchlichen Geschichten, Scham und verdrängten Gefühlen. Begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter taucht Marina tief in die Vergangenheit ein, um das wahre Gesicht ihrer Eltern – und ihrer eigenen Träume – zu entdecken.

Ein Tagebuch als Brücke zwischen den Generationen

Obwohl Romería ein Originaldrehbuch ist, nutzt der Film das literarische Element des Tagebuchs als zentrales erzählerisches Mittel. Diese Form der „inneren Buchvorlage“ ermöglicht es dem Zuschauer, die intimen Gedanken einer Frau zu lesen, die längst nicht mehr da ist. Es ist eine Erzählweise, die an große Familienromane erinnert, in denen Briefe oder Aufzeichnungen die einzige Verbindung zur Wahrheit darstellen. Der Film fängt diese literarische Tiefe ein und zeigt meisterhaft, wie Worte aus der Vergangenheit die Wunden der Gegenwart heilen können.

Darum sollte man „Romería“ sehen

 

Jetzt den Trailer zu „Romería - Das Tagebuch meiner Mutter“ ansehen

 

Fazit

Romería ist ein leises, aber gewaltiges Werk über die Kraft der Versöhnung. Ein Film, der zeigt, dass man manchmal weit reisen muss, um endlich bei sich selbst anzukommen. Ein absoluter Geheimtipp für alle, die anspruchsvolles europäisches Kino schätzen.


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