Programmänderung heute (24.01.2026) im ZDF: Handball-EM Deutschland gegen Norwegen statt "Erzgebirgskrimi"

© ZDF/Marke und Design
Nicht nur der Wintersport führt derzeit zu Programmänderungen, auch Übertragungen der Handball-EM sorgen für Verschiebungen. Heute (24.01.2026) trifft es den ZDF Samstagskrimi. Geplant war die Ausstrahlung der neuen Episode "Mordholz" aus der Reihe "Erzgebirgskrimi" mit Kommissar Robert Winkler (Kai Scheve) und seiner Kollegin Karina Szabo (Lara Mandoki). Krimifans müssen sich nun bis zum 7. März 2026 gedulden, erst dann wird der neue Erzgebirgskrimi im linearen Fernsehen ausgestrahlt. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich den Samstagskrimi "Mordholz" schon jetzt über die ZDF Mediathek anschauen. Im ZDF wird heute Abend ab 20:15 Uhr das Hauptrundenspiel der Handball-EM Deutschland gegen Norwegen übertragen. Martin Schneider kommentiert das Spiel, während sich bei Florian Zschiedrich im Studio Sören Christophersen als Experte zu Wort meldet.
Deutschlands Handballer vor der norwegischen Hürde
Hochspannung garantiert das heutige Duell in der Jyske Bank Boxen, wenn die deutsche Nationalmannschaft am zweiten Spieltag der Hauptrunde auf die Auswahl Norwegens trifft. Nach dem mühsam erkämpften, aber immens wichtigen 32:30-Sieg gegen Portugal hat sich das Team von Bundestrainer Alfred Gislason eine glänzende Ausgangsposition im Kampf um das Halbfinale erarbeitet. Mit nunmehr vier Punkten im Gepäck führt Deutschland die Gruppe I an, doch die Skandinavier lauern bereits. Norwegen konnte zuletzt in einem dramatischen Krimi gegen Spanien mit 35:34 triumphieren und bewies dabei eine nervliche Stärke, die der deutschen Deckung heute alles abverlangen wird. Es geht um nicht weniger als die Vorentscheidung im Turnierlauf, wobei ein Sieg für das DHB-Team bereits das Tor zur Medaillenrunde weit aufstoßen könnte.
In den Fokus rücken dabei vor allem die Protagonisten, die dieses Turnier bisher prägen und für die nötige Durchschlagskraft sorgen sollen. Renars Uscins und Miro Schluroff haben sich als Lebensversicherung im Rückraum erwiesen und müssen auch gegen die physisch extrem starken Norweger Lösungen finden, um die gegnerische Abwehrreihe zu knacken. Auf der Gegenseite ist besonders August Pedersen zu beachten, der die Spanier mit elf Treffern fast im Alleingang zur Verzweiflung brachte. Es wird ein Spiel der Systeme, in dem die deutsche Defensive um Kapitän Johannes Golla Beton anrühren muss, um dem norwegischen Tempospiel den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wenn Andreas Wolff im Tor zudem wieder einen seiner Sahnetage erwischt und die "Wand" hochzieht, stehen die Chancen gut, dass die deutschen Fans in Herning erneut einen Grund zum Jubeln haben werden.
Taktische Disziplin und kühles Blut in den entscheidenden Schlussminuten werden darüber entscheiden, ob der deutsche Weg bei dieser Europameisterschaft weiter Richtung Podest führt. Alfred Gislason forderte bereits mehr Ruhe im Aufbau, da die erste Halbzeit gegen Portugal phasenweise von Hektik und unnötigen Fehlwürfen geprägt war. Die Norweger sind bekannt dafür, jeden technischen Fehler gnadenlos über die erste und zweite Welle zu bestrafen, was die Bedeutung eines kontrollierten Angriffsspiels unterstreicht. In der aufgeheizten Atmosphäre der Jyske Bank Boxen, die als Festung des skandinavischen Handballs gilt, muss das deutsche Team von der ersten Sekunde an hellwach sein. Es ist die Reifeprüfung für eine Mannschaft, die in den letzten Wochen sichtlich zusammengewachsen ist und heute beweisen kann, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört.








