RTL Dschungelcamp 2026: Ariel muss ran im "Dschungelprüfungs-Bähro"

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Ganz allein musste sich Ariel am fünften Tag (27.01.2026) der Herausforderung stellen, die selbst hartgesottene Dschungel-Veteranen an ihre Grenzen gebracht hätte. Im "Dschungelprüfungs-Bähro", einem klaustrophobischen Labyrinth unter der Erde, auch gern Ekel-Keller genannt, warteten zwölf Minuten pure Angst auf die Schweizerin. Inmitten von modrigen Abfällen und einer beachtlichen Anzahl an Dschungelbewohnern galt es, bis zu zwölf Sterne zu ergattern. Dass die Nerven bei der jungen Kandidatin blank lagen, war schon vor dem Betreten des unterirdischen Bunkers nicht zu übersehen. Mit zitternder Stimme und der ständigen Rückversicherung bei den Moderatoren Sonja Zietlow und Jan Köppen, dass ihr auch wirklich nichts passieren könne, startete sie in das düstere Abenteuer, das für sie zur emotionalen Zerreißprobe wurde.
Zwischen Echsen-Panik und Schlangen-Duft
Schon kurz nach dem Start hallten die ersten gellenden Schreie durch das Unterholz, als Ariel den ersten Kontakt mit der exotischen Tierwelt hatte. Vor einem Glaskasten voller Echsen erstarrte sie förmlich und traute den beruhigenden Worten von Jan Köppen kaum, dass diese Tiere friedfertig seien. Obwohl sie den Stern in diesem speziellen Kasten vor lauter Furcht zurückließ, gab sie nicht auf und kämpfte sich weiter in den nächsten Raum vor. Dort warteten Schlangen auf die Camperin, was ihre Panik nur noch weiter befeuerte. Die Erklärung von Sonja, dass die Tiere sie lediglich mit der Zunge riechen würden, trug wenig zur Entspannung bei. Ariel klagte über verschwommene Sicht und völlige Orientierungslosigkeit, schaffte es aber dennoch unter Aufbietung all ihrer Kräfte, einen weiteren Stern von einer Kommode abzuschrauben.
Der Gestank der Überwindung
Ekelhafter wurde es im weiteren Verlauf der Prüfung, als der beißende Geruch von verrottenden Fleischabfällen den Raum erfüllte. Trotz einer Lawine von Schaben und Kakerlaken, die auf ihren Rücken prasselten, bewies Ariel eine Zähigkeit, die ihr viele im Camp wohl niemals zugetraut hätten. Unter Tränen und ständigem Fluchen sicherte sie sich ihren vierten Stern, bevor die Zeit unerbittlich abzulaufen drohte. Gezeichnet von der enormen Anspannung und sichtlich erschöpft flüchtete sie aus dem unterirdischen Büro ins Freie. Es war kein perfekter Durchlauf, doch für eine Frau, die mit massiven Ängsten zu kämpfen hatte, war das Erreichen des Ausgangs mit vier Sternen im Gepäck eine beachtliche Leistung.
Die späte Genugtuung einer Außenseiterin
Auf dem Rückweg ins Camp verwandelte sich die vorherige Verzweiflung in puren Stolz und eine gehörige Portion Trotz. Ariel genoss den Gedanken sichtlich, es nun allen Kritikern und Zweiflern gezeigt zu haben, die sie bisher nur als die Frau abgestempelt hatten, die durch lautes Geschrei auffällt. Mit einem breiten Grinsen stellte sie fest, dass sie eben beides könne: schreien und gleichzeitig wertvolle Sterne für die Gruppe liefern. Im Camp angekommen, wurde sie von den Mitbewohnern überraschend warm empfangen. Der Applaus der anderen Stars war ihr sicher, als die Nachricht die Runde machte, dass die karge Ration aus Reis und Bohnen am Abend durch zusätzliche Leckereien ergänzt wird. Es scheint, als hätte sich Ariel durch diesen mutigen Auftritt vorerst eine neue Position in der Camp-Hierarchie erkämpft.








