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RTL Dschungelcamp 2026: Gil Ofarim am Tag 5 zwischen Reue und Rampe

Dienstag, 27.01.2026 22:33 Uhr | Tags: RTL, Dschungelcamp
RTL Dschungelcamp 2026: Während der Nachtwache spricht Gil Ofarim (l.) mit Stephen Dürr über kleine Fluchten und große Sorgen.
RTL Dschungelcamp 2026: Während der Nachtwache spricht Gil Ofarim (l.) mit Stephen Dürr über kleine Fluchten und große Sorgen.
© RTL

Die nächtliche Stille im australischen Busch bot heute (27.01.2026) den perfekten Rahmen für ein Gespräch, das weit über die üblichen Lagerfeuer-Anekdoten hinausging. Gil Ofarim nutzte die gemeinsame Wache mit Stephen Dürr, um einen seltenen Einblick in seine Gefühlswelt zu gewähren, der zwischen sehnsüchtigen Träumereien von einem alkoholfreien Pils und existenziellen Sorgen schwankte. Im Dschungeltelefon zeigte er sich sichtlich erleichtert darüber, dass die Mauern der Ablehnung innerhalb der Gruppe langsam zu bröckeln scheinen. Er betonte, dass es ihm nicht um Zuneigung gehe, sondern schlicht um einen gegenseitigen Respekt, der in der harten Realität des Camps oft auf der Strecke bleibt. Doch während Gil auf eine langsame Annäherung hofft, bleibt die Frage im Raum, ob die Zuschauer und seine Mitstreiter bereit sind, ihm den gewünschten Neuanfang zu gewähren.

Die Angst vor dem Echo in der Heimat

Besonders emotional wurde es, als das Gespräch auf die Kinder und die Auswirkungen der öffentlichen Wahrnehmung lenkte. Gil gestand offen, dass ihn die Sorge um seinen Nachwuchs Tag und Nacht umtreibt, insbesondere wenn es um den Zynismus geht, dem sie in ihrem Umfeld ausgesetzt sein könnten. Die Vorstellung, dass seine Kinder in der Schule mit Schlagzeilen über ihren Vater konfrontiert werden, die sie aufgrund ihres Alters noch gar nicht als Boulevard-Inszenierung einordnen können, belastet ihn schwer. Im Dschungeltelefon unterstrich er sein Bedürfnis, die Familie vor dem Hass und der massiven Anti-Haltung zu schützen, die ihm nach den Ereignissen der letzten Jahre entgegenschlug. Er gab zu, von der Heftigkeit der öffentlichen Reaktion und der weltweiten Aufmerksamkeit völlig überrumpelt worden zu sein.

Ein Neuanfang ohne die erwartete Beichte

Stephen Dürr beobachtet die Versuche seines Camp-Kollegen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, mit einer gehörigen Portion Skepsis. Im vertraulichen Gespräch mit der Kamera machte er deutlich, dass er bislang keine echte Läuterung bei Gil erkennen könne, die über das übliche Maß an Selbstdarstellung hinausgeht. Stephen erinnerte daran, dass Gils Geschichte Menschen in massive Schwierigkeiten gebracht habe und ein weltweites Thema gewesen sei. Für ihn steht fest, dass der Dschungel als Plattform für einen Neuanfang nur dann funktionieren kann, wenn Gil endlich das ausspricht, was die gesamte Öffentlichkeit von ihm erwartet. Solange dieser entscheidende Schritt fehlt, sieht Stephen im Dschungel eher eine verpasste Chance als einen echten Wendepunkt.

Der Blick zurück nach vorn

Trotz der kritischen Stimmen im Camp hält Gil an seiner Vision einer Zukunft fest, die ihn zurück zu seinen Wurzeln führt. Er sieht seine Teilnahme als kontroversen Akt in einer Zeit, in der man für jedes falsche Wort schnell gecancelt wird, und möchte im Busch etwas zu Ende bringen, das für ihn persönlich von großer Bedeutung ist. Für ihn ist die Zeit im Outback eine notwendige Station, um einen Schlussstrich unter die alten Kapitel zu ziehen und einen Neustart zu wagen. Im Dschungeltelefon gab er sich kämpferisch und träumte bereits davon, in einem Jahr wieder mit seiner geliebten Band auf der Bühne zu stehen. Ob dieser Traum in Erfüllung geht oder ob der Dschungel sein Image eher weiter zementiert, wird sich wohl erst zeigen, wenn die letzte Flamme am Lagerfeuer erloschen ist.


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