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RTL Dschungelcamp 2026: Hardy Krügers gefährlicher Pakt mit dem Alkohol

Samstag, 24.01.2026 22:36 Uhr | Tags: RTL, Dschungelcamp

Wenn die Nacht über dem australischen Busch hereinbricht, kommen oft Wahrheiten ans Licht, die man unter dem grellen Studiolicht am liebsten verschweigen würde. Am lodernden Lagerfeuer des Dschungelcamps 2026 offenbarte Hardy Krüger am zweiten Tag (24.01.2026) nun eine Schattenseite seines Lebens, die viele Zuschauer so wohl nicht erwartet hätten. Im vertrauten Gespräch mit Patrick ging es um eine Sucht, die schleichend begann und schließlich fast alles zu verschlingen drohte. Während Patrick Romer noch darüber staunte, dass manche Menschen Unmengen an Wodka vertragen, zeichnete Hardy das Bild eines Mannes, der nicht durch spektakuläre Abstürze, sondern durch ein gefährliches, kontinuierliches Pegeltrinken auffiel. Es war ein Bekenntnis ohne Netz und doppelten Boden, das deutlich machte, wie schmal der Grat zwischen Funktionieren und völligem Zusammenbruch sein kann.

Der Morgen beginnt mit Entzug und Kaltgetränken

Hardy beschrieb seinen Konsum als einen Zustand, in dem er sich paradoxerweise ruhig und konzentriert fühlte, anstatt offensichtlich betrunken zu sein. Doch hinter dieser Fassade der Kontrolle verbarg sich ein harter körperlicher Überlebenskampf, der oft schon unmittelbar nach dem Erwachen einsetzte. Er gab offen zu, dass der erste Griff des Tages häufig einer eiskalten Flasche Desperados galt, nur um den morgendlichen Entzug zu bekämpfen und überhaupt erst einmal in den Tag starten zu können. Was für Außenstehende nach Party klingt, war für ihn die bittere Notwendigkeit, das Zittern zu besiegen und die Maschinerie des Alltags am Laufen zu halten. Diese gnadenlose Ehrlichkeit über den frühen Beginn der Trinkerei zeigt die ganze Schwere einer Abhängigkeit, die keinen Feierabend kennt, sondern den gesamten Lebensrhythmus diktiert.

Das Wohnmobil als geheimes Depot am Set

Mehrere Schicksalsschläge hatten Hardy in die Enge getrieben, und nur die Arbeit schien ihm noch einen Funken Stabilität zu verleihen. Er stürzte sich förmlich in seine Projekte, schlief kaum noch und hielt sich einzig an seiner beruflichen Tätigkeit fest - ein fragiles Konstrukt, das er mit immer größeren Mengen Alkohol absichern musste. Irgendwann reichte der leichte Rausch nicht mehr aus, und der Bedarf steigerte sich dramatisch bis hin zu sieben Flaschen Wein pro Tag. Besonders schockierend war sein Geständnis, dass der Konsum selbst vor dem Arbeitsplatz nicht Halt machte. In seinem Wohnmobil am Set bunkerte er seine Vorräte, um sich zwischendurch immer mal einen Schluck zu genehmigen und so die nötige Ruhe für die Kamera zu finden. Es ist das Porträt eines funktionierenden Alkoholikers, dessen Körper die enorme Belastung nur über eine begrenzte Zeit mitmachen konnte.

Rückschlag durch den klassischen Moment der Schwäche

Trotz der Einsicht und des Versuchs, trocken zu bleiben, blieb Hardy von Rückfällen nicht verschont. Er berichtete Patrick von einem halben Jahr Abstinenz, das sich zunächst gut anfühlte, bevor ihn ein privater Konflikt wieder aus der Bahn warf. Ein banaler Streit mit der Ehefrau reichte aus, um die mühsam aufgebauten Mauern der Nüchternheit einzureißen. In jenem Moment der Frustration und Wut siegte das alte Muster, und der Gedanke "Ach scheiß drauf" führte direkt zur nächsten Flasche. Dieser Rückfall verdeutlicht, wie zerbrechlich der Weg der Besserung ist und wie sehr äußere Umstände die mühsame Arbeit von Monaten in Sekunden zunichtemachen können. Hardys Offenheit im Camp zeigt jedoch, dass er bereit ist, sich seiner Vergangenheit zu stellen und die Lektionen aus seinen Schicksalsschlägen vor einem Millionenpublikum zu verarbeiten.


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