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Tag 1 im RTL Dschungelcamp 2026: Kuh-Zitze, Ziegenmagen und Hundsmanspinne bei Dschungelprüfung "Die Unfair-Räter"

Freitag, 23.01.2026 23:51 Uhr | Tags: RTL, Dschungelcamp

Das australische Unterholz bebt bereits am ersten Tag (23.01.2026), denn RTL fackelt nicht lange und schickt die zwölf Kandidaten direkt zur härtesten Bewährungsprobe an die gedeckte Tafel des Schreckens. Unter dem vielsagenden Titel "Die Unfair-Räter" mussten sich die Stars einer Prüfung stellen, die selbst hartgesottene Zuschauer zum Wegsehen zwang: Zwölf widerwärtige Köstlichkeiten warteten darauf, innerhalb von nur sechzig Sekunden im Schlund der Mutigen zu verschwinden. Sonja Zietlow und Jan Köppen ließen keinen Zweifel daran, dass die Zeit der Nettigkeiten vorbei ist, als sie die Promis mit ihrer eigenen TV-Vergangenheit konfrontierten und das gnadenlose Prinzip der Prüfung verkündeten. Es ging um alles oder nichts, denn die Aufteilung in zwei Lager sorgte dafür, dass der Hunger als unerbittlicher Schiedsrichter über den Erfolg wachte.

Zwischen Kämpfergeist und purem Ekel

Den Auftakt machte Stephen, der mit einer fast schon beängstigenden Disziplin an einer Kuh-Zitze knabberte und den ersten wichtigen Punkt sicherte. Weniger elegant, aber ebenso entschlossen zeigte sich Umut, der vier schleimige Schnecken unter dem Gebrüll seiner Mitstreiter regelrecht herunterwürgte. Für einen Moment der bizarren Ästhetik sorgte Eva, die ihre Schafszunge derart unaufgeregt verspeiste, dass Sonja Zietlow sie fast schon mit dem Genuss eines Schokoladenstäbchens verglich. Auch Hubert bewies ungeahnten Schneid, als er sich an einen Kamel-Anus wagte und von Jan Köppen für seine Entschlossenheit gelobt wurde. Den Gipfel der Trinkfestigkeit erklomm Mirja, die 300 Milliliter pürierten Ziegenmagen ohne abzusetzen hinunterstürzte, während Simone nach dem Verzehr fermentierter Melone die Geschmacksnerven aller Anwesenden mit ihrem brutalen Vergleich zu Erbrochenem erschütterte.

Wenn der Körper rebelliert

Doch wo Licht ist, herrscht im Dschungel auch tiefer Schatten, und so mancher Magen streikte angesichts der dargebotenen Grausamkeiten. Ariel brachte es nicht übers Herz, das Krokodilherz zu schlucken, und beförderte den Brocken postwendend wieder ins Freie, während Gil am Kuh-Netzmagen, Hardy am Lammhirn und Patrick an der Bullen-Niere ihr Bestes gaben. Besonders tragisch verlief der Versuch von Samira, die kläglich am Büffelhoden scheiterte und sichtlich mit der flüssigen Konsistenz der Innerei zu kämpfen hatte. Zum rettenden Abschluss bewies Nicole jedoch wieder eiserne Nerven: Sie leerte den Becher mit pürierten Hühnerinnereien in Rekordzeit, auch wenn sie im Abgang eine olfaktorische Katastrophe konstatieren musste. Da beide Teams jeweils einen Stern liegen ließen, herrschte am Ende ein nervenaufreibender Gleichstand, der eine finale Entscheidung erforderte.

Das achtbeinige Finale um die Vorherrschaft

In einem alles entscheidenden Duell mussten schließlich Eva und Hubert gegeneinander antreten, um den Sieg für ihre jeweilige Gruppe zu sichern. Die Aufgabe hätte kaum widerlicher sein können: Eine komplette Hundsmanspinne inklusive Brutsack musste in Windeseile verspeist werden. Mit einer Kaltblütigkeit, die ihren Mitstreitern den Atem raubte, erwies sich Eva als die Schnellere an den acht Beinen und sicherte ihrem Team damit sechs kostbare Sterne. Während die Bewohner des Hauptcamps nun den Luxus einer warmen Mahlzeit genießen dürfen, blickt die Fraktion von "Snake Rock" in eine düstere Röhre. Für sie bedeutet die Niederlage den harten Start mit einer kargen Diät aus Reis und Bohnen, was die ohnehin schon gereizte Stimmung im Team sicher nicht verbessern wird.


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