Über Leichen zum Traumjob: „No Other Choice“ – Die bitterböse Satire des Jahres

© HappySpots / Filmplakat: © 2025/2026 CJ ENM Co., Ltd. / Moho Film. All Rights Reserved.
Wenn der Meister des südkoreanischen Kinos, Park Chan-wook, ein neues Projekt anfasst, hält die Filmwelt den Atem an. Mit No Other Choice liefert er uns am 5. Februar 2026 eine tiefschwarze Komödie, die den absurden Druck unserer modernen Arbeitswelt auf die Spitze treibt.
Die Handlung: Ein mörderisches Bewerbungsverfahren
Nach 25 Jahren loyaler Dienste wird Man-su plötzlich entlassen. Sein Leben – das schöne Haus, die glückliche Familie – droht wie ein Kartenhaus zusammenzubrechen. Doch statt aufzugeben, entwickelt er einen ebenso genialen wie wahnsinnigen Plan: Wenn es keine freien Stellen gibt, muss er eben dafür sorgen, dass welche frei werden. Er beschließt, seine stärksten Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt schlichtweg zu eliminieren.
Was folgt, ist ein nervenaufreibender Mix aus Thriller und Satire, in dem die Grenzen zwischen verzweifeltem Familienvater und kaltblütigem Jäger verschwimmen.
Warum ihr diesen Film sehen müsst
- Regie-Genie: Park Chan-wook beweist erneut sein Händchen für bildgewaltige Inszenierungen und makabren Humor.
- Star-Besetzung: Lee Byung-hun (bekannt aus Squid Game) spielt die Hauptrolle mit einer beeindruckenden Mischung aus Tragik und Komik. An seiner Seite glänzt Son Ye-jin als seine Ehefrau Mi-ri.
- Gesellschaftskritik: Der Film basiert auf dem Roman „The Ax“ von Donald E. Westlake und überträgt das Thema messerscharf in das hypermoderne Südkorea.
Jetzt den Trailer zu „No Other Choice“ ansehen
Die literarische Vorlage: „The Ax“
Park Chan-wook hat sich für diesen Film von einem echten Krimi-Klassiker inspirieren lassen. Donald E. Westlakes Roman „The Ax“ gilt als eines der besten Werke über die Angst vor dem sozialen Abstieg. Wer wissen möchte, wie nah der Film an der Vorlage bleibt oder einfach Lust auf erstklassige Kriminalliteratur hat, sollte einen Blick in das Buch werfen:









