Ali Güngörmüs, Alexander Kumptner und Frank Rosin erobern Down Under: "Roadtrip Australien" startet heute (26.02.2026)

© Joyn/KabelEins/Michael de Boer
Kabel Eins startet heute um 20:15 Uhr ein außergewöhnliches TV-Experiment, das drei der bekanntesten Gesichter der deutschen Gastronomieszene weit weg von ihren heimischen Gourmet-Herden führt. In der neuen Produktion "Roadtrip Australien - Drei Spitzenköche auf vier Rädern" begeben sich Ali Güngörmüs, Alexander Kumptner und Frank Rosin auf eine Reise, die ihnen physisch und mental alles abverlangt. Fernab von perfekt poliertem Besteck und klimatisierten Gasträumen stellt sich das Trio den unberechenbaren Naturgewalten des fünften Kontinents. Es ist eine Reise der Extreme, die nicht nur die Freundschaft der drei Männer auf die Probe stellt, sondern sie auch mit einer Tierwelt konfrontiert, die so manchen Adrenalinstoß garantiert.
Grenzerfahrungen zwischen Haikäfig und Dschungelcamp
Fünf Wochen lang quälten sich die Kochprofis über insgesamt 6.000 Kilometer Wegstrecke, wobei die Route vom tropisch-feuchten Norden bis tief hinein in das staubige, unerbittliche Outback führte. Alexander Kumptner zeigte sich sichtlich beeindruckt von der ständigen Präsenz potenziell tödlicher Lebewesen, die in Australien hinter jedem Busch lauern können. Die Kamera fängt Momente ein, in denen der Puls der Protagonisten weit über das normale Maß hinausgeht - sei es beim hautnahen Tauchgang mit einem Weißen Hai oder beim riskanten Einsatz mit einem Schlangenfänger, der eine hochgiftige Tigersnake aus der Enge eines Wasserboilers befreien muss. Diese Erlebnisse zeigen die Köche von einer verletzlichen Seite, die man in ihren sonst so kontrollierten TV-Auftritten selten zu Gesicht bekommt.
Känguru-Filet und kulinarischer Mut am Lagerfeuer
Trotz der ständigen Gefahr und der körperlichen Anstrengungen blieb die Leidenschaft für gute Lebensmittel der rote Faden dieser Expedition. Gekocht wurde unter Bedingungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Mal diente ein luxuriöser Monster-Camper als mobile Küche, mal mussten offene Feuerstellen im Busch herhalten. Ali Güngörmüs geriet regelrecht ins Schwärmen, wenn er über die Herzlichkeit der Australier und die Qualität der lokalen Produkte sprach. Die kulinarische Bandbreite der Reise reichte von edlem Känguru-Filet bis hin zu Mutproben, bei denen im Regenwald gesammelte Schnecken auf dem Grill landeten. Diese Kontraste verdeutlichen, dass wahre Kochkunst nicht an teure Küchengeräte gebunden ist, sondern an die Fähigkeit, sich auf die Gegebenheiten der Umgebung einzulassen.
Adrenalin statt Herdhitze als neues Lebensgefühl
Für Frank Rosin markiert dieser Trip eine Zäsur, da er Australien als absolutes Paradies beschreibt, von dem er wertvolle Inspirationen für seine Arbeit in Deutschland mitnimmt. Das Trio tauschte die vertraute Hitze der Profiküche gegen den Nervenkitzel im Propellerflugzeug oder spektakuläre Fahrten in Hochseilbahnen über hunderte Meter tiefe Dschungelschluchten. Es ist genau diese Mischung aus ehrlichem Handwerk und purer Abenteuerlust, die das Format sehenswert macht. Der Zuschauer wird Zeuge, wie gestandene Männer an ihre Grenzen stoßen und gleichzeitig eine tiefe Demut vor der gewaltigen Natur Australiens entwickeln. Ob die Harmonie zwischen den drei eigenwilligen Charakteren über die gesamte Distanz hielt oder ob der enge Camper doch zum emotionalen Schnellkochtopf wurde, zeigt sich ab heute Abend beim Blick auf die staubigen Pisten von Down Under.








