Happy-Spots - Mein Online Magazin

"Macho Man": Christian Ulmen ab 29.10.2015 im Kino

Dienstag, 27.10.2015 13:13 Uhr | Tags: Film der Woche
Models versus "Macho Man": Daniel alias Christian Ulmen als Licht-Double im Fotostudio
Models versus "Macho Man": Daniel alias Christian Ulmen als Licht-Double im Fotostudio
© Universum Film

Die rasante Erfolgsgeschichte von Grimme-Preisträger Moritz Netenjakobs Romanbestseller "Macho Man" setzt sich am 29. Oktober 2015 in den deutschen Kinos fort: Christian Ulmen und Aylin Tezel spielen die beiden Hauptrollen in der Verfilmung von Regisseur Christof Wahl. Und in einer der stark besetzten Nebenrollen ist sogar DFB-Nationalspieler Lukas Podolski als Gast zu erleben!

Nach dem Erfolg von "Maria, ihm schmeckts nicht!" brilliert Christian Ulmen ("Männerherzen") nun in seiner wunderbar komischen Rolle als deutsches Weichei, das zum Macho mutiert. Christof Wahl ("Keinohrhasen", "Fack ju Göhte") verfilmte den Spiegel-Bestseller-Roman von Moritz Netenjakob (Kiepenheuer & Witsch), der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet. An Ulmens Seite überzeugt Aylin Tezel ("Coming In", "Almanya – Willkommen in Deutschland", „Tatort“) als selbstbewusste Traumfrau. Auch die Nebenrollen sind hochkarätig besetzt, darunter Axel Stein ("Harte Jungs", "Nicht mein Tag"), Samuel Finzi ("Kokowääh", "Honig im Kopf"), Inez Bjørg David ("Männerherzen"), Vladimir Burlakov ("Ausgerechnet Sibirien") und Nora Tschirner ("Keinohrhasen", "Offroad"). Gitta Schweighöfer ("Irre sind männlich") und Peter Prager ("Jesus liebt mich") spielen Daniels Eltern. Aylins Eltern werden von Vedat Erincin ("Almanya - Willkommen in Deutschland") und Lilay Huser ("Almanya - Willkommen in Deutschland", "3 Zimmer/Küche/Bad", "Am Himmel der Tag") und Aylins Bruder Cem von Dar Salim („Game of Thrones“, "Honig im Kopf") verkörpert. Der Fußballweltmeister Lukas Podolski übernimmt eine Gastrolle.

Inhalt
Daniel (Christian Ulmen) weiß genau, was Frauen wollen: ein selbstbewusstes männliches Auftreten und gestählte Muskeln – all das, womit er leider nicht dienen kann, denn Daniel wurde von seinen 68er-Eltern zum Weichei und Frauenversteher erzogen. Doch im Urlaub in der Türkei passiert ein Wunder: Die bezaubernde Aylin (Aylin Tezel), in die der ganze Club verliebt ist, interessiert sich ausgerechnet für ihn – den Schattenparker, den intellektuellen Warmduscher. Ein Volltreffer! Daniel schwebt im siebten Himmel, doch zurück in Deutschland wird er bald auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Wie überlebt ein Frauenversteher in einer Welt voller Machos? Da hilft nur eins – ein Macho-Crashkurs von Aylins Bruder Cem (Dar Salim). Ein cooles neues Outfit, türkische Clubs, über Griechen-Witze lachen und mit Aylins Cousinen flirten? Alles kein Problem für Daniel, der zunehmend Gefallen an seiner neuen Rolle findet. Mit seiner aufpolierten Männlichkeit punktet er nun zwar bei Aylins Familie, aber mit ungeahnten Folgen bei seiner Angebeteten…

Fazit
Auch wenn Christian Ulmen schon lustiger zu erleben war, glänzt er in dieser starbesetzten Culture-Clash-Komödie wieder in der bewährten Rolle des schrulligen Außenseiters. Seine Stärken bezieht "Macho Man" aber vor allem aus der geschlossenen Ensembleleistung.
 
[rex]


Das könnte Sie auch interessieren

Es gibt Filme, die ihrer Zeit so weit voraus waren, dass sie erst Jahrzehnte später ihre volle Wirkung entfalten. „Wanda“, das einzige Regiewerk der Schauspielerin Barbara Loden, ist ein solches Juwel. Ab dem 9. April 2026 kehrt dieses raue, ehrliche Stück Filmgeschichte zurück auf die große Leinwand – eine Einladung, eine der eigenwilligsten... weiterlesen

Was macht man, wenn man plötzlich von einem Geist heimgesucht wird, den außer einem selbst niemand sehen kann – und der obendrein ziemlich zynisch ist? Vor dieser Herausforderung steht die Schülerin Elli in der emotionalen Dramedy „Ghost Bastard“, die am 9. April 2026 in den Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz startet. Regisseur Erkan Acar... weiterlesen

Das Opernereignis des Jahres findet heute (04.04.2026) um 20:15 Uhr auf 3sat seinen Weg auf die Bildschirme, wenn die Aufzeichnung von Richard Strauss’ "Der Rosenkavalier" aus dem Opernhaus Zürich ausgestrahlt wird. Wer bei diesem Werk an prunkvolle Reifröcke, vergoldete Säle und die übliche Wiener Rokoko-Seligkeit denkt, wird hier eines Besseren belehrt. Regisseur... weiterlesen

Das Warten hat ein Ende, denn der Samstagskrimi-Sendeplatz im ZDF gehört heute (04.04.2026) um 20:15 Uhr endlich wieder dem kauzigen Privatdetektiv Georg Wilsberg (Leonard Lansink) aus dem Antiquariat. Im neuen Münsterkrimi "Mogelpackung" taucht er tief in den Sumpf des Münsteraner Wohnungsmarktes ein, wo Sanierungsdruck und skrupellose Immobilienfirmen das Stadtbild... weiterlesen

Eine eingeschränkte Nasenatmung ist weit mehr als nur ein kleines Ärgernis. Sie zwingt den Körper zur Mundatmung, was häufig zu Schnarchen, trockenem Mund und einer deutlich reduzierten Schlafqualität führt. Das Gründer-Trio von VENTICROSS aus Stuttgart hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine diskrete und komfortable Lösung für dieses mechanische... weiterlesen

Millionen Menschen leiden unter den kleinen, rauen Erhebungen an Oberarmen und Beinen, die medizinisch als Keratosis Pilaris bekannt sind. Obwohl etwa jeder Dritte betroffen ist, wurde das Thema lange Zeit stiefmütterlich behandelt. Das Berliner Start-up Tanera Skin tritt nun an, um spezialisierte Lösungen für dieses weit verbreitete Hautproblem zu bieten und Betroffenen ihr... weiterlesen

Was würdest du tun, wenn du den Mörder deines Kindes nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder bestrafen könntest? Am 9. April 2026 erscheint mit „REDUX REDUX“ ein Thriller-Highlight digital, das bereits auf dem Fantasy Filmfest 2025 für Aufsehen gesorgt hat. Der Titel ist hierbei Programm: In einer scheinbar endlosen Schleife aus Vergeltung verliert... weiterlesen

Mit der 50. Staffel meldet sich heute (03.04.2026) um 20:15 Uhr im ZDF eine der langlebigsten Freitagskrimi-Reihen zurück und schlägt zum Jubiläum sofort Töne an, die unter die Haut gehen. In acht neuen Folgen dürfen sich die Zuschauer auf das gewohnt stabile Ermittlerteam verlassen, denn Thomas Heinze, Stephanie Stumph und Yun Huang bleiben als festes Ensemble... weiterlesen

NS-Befehlshaber Meckerle (Devid Striesow) setzt Buback (Nicholas Ofzcarek) unter Druck: Der Gestapomann muss ihn als Abendbegleiter seiner heimlichen Geliebten, der Schauspielerin Marleen Baumann vertreten.
© ARD Degeto Film/NDR/Servus TV/Canal+Austria/HR/Zeitgeist Filmproduktion/EPO-Film/Petro Domenigg

Abgrund im Angesicht des Untergangs: Die vierteilige Miniserie "Sternstunde der Mörder" heute (03.04.2026) in der ARD

Mit einer Wucht, die weit über herkömmliche Historienkrimis hinausgeht, zeigt die ARD heute am Karfreitag (03.04.2026) um 20:15 Uhr die vierteilige Miniserie "Sternstunde der Mörder" am Stück. Basierend auf der Vorlage des tschechischen Humanisten Pavel Kohout entwirft Regisseur Christopher Schier ein beklemmendes Panorama der letzten Kriegstage im okkupierten Prag von... weiterlesen