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Heute, am 11.09.2018, bei "Die Höhle der Löwen" um 20.15 Uhr auf VOX

Dienstag, 11.09.2018 12:52 Uhr | Tags: VOX

Seit dem 04.09.2018 läuft die fünfte Staffel "Die Höhle der Löwen". Dabei kämpfen die Investoren Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen, Ralf Dümmel, Dagmar Wöhrl und Georg Kofler um die Gründer mit den besten Geschäftsideen. In der heutigen Sendung, am 11.09.2018, sind ab 20.15 Uhr auf VOX die folgenden Gründer zu sehen.

daisygrip aus Rostock

Krankenhauskeime verhindern und Menschenleben retten - das ist das Ziel von Dr. med. Konstantin Altrichter (26) und Wirtschaftsingenieur Karl Hartmann (26). "Als Arzt weiß ich, dass in den deutschen Krankenhäusern viel für die Hygiene getan wird. Trotzdem werden pro Jahr 900.000 Infektionen in Krankenhäusern übertragen und davon sterben jährlich ca. 30.000 Patienten”, erklärt Konstantin Altrichter. "Aber auch für die anderen 870.000 Patienten hat das sehr reale Auswirkungen. Zum einen verlängert sich die Liegedauer und zum Zweiten verschlechtert sich der Gesundheitszustand enorm. Das ist schrecklich für die Patienten und kostet das Gesundheitssystem zwischen 5.000 bis zu 40.000 Euro”, ergänzt Karl Hartmann. Der Wirtschaftsingenieur und der Arzt haben sich daher Gedanken um das Thema Hygiene bei der Blutentnahme gemacht und einen innovativen Stauschlauch entwickelt - den "daisygrip”. Herkömmliche Stauschläuche bestehen aus einem Mix von Elastan mit Baumwolle, die Rostocker verwenden dagegen ein neues innovatives Material. Dies kann nach der Anwendung ganz einfach per Sprüh- und Wischdesinfektion gereinigt werden. Gedacht ist das Produkt für Krankenhäuser und Arztpraxen, die dank der einfachen Möglichkeit der Desinfektion Zeit und Geld sparen wollen. Tests laufen bereits, aber der "daisygrip" ist noch nicht am Markt verfügbar. Um das jetzt auf den Weg zu bringen, pitchen Konstantin Altrichter und Karl Hartmann um 100.000 Euro für 10 Prozent ihrer Firmenanteile. Erkennen die "Löwen" trotz fehlender Verkaufszahlen das Potenzial in der Erfindung? 

Trinity aus Neudiedl am See (Österreich)

Kimberly Lang (27) möchte mit ihrer modischen Erfindung Frauenträume wahr machen. "Trinity” ist ein durch zwei Stofflaschen verstecktes Zippverschluss-System, welches es ermo¨glicht jeweils zwei Unterteile an jedes Oberteil von "Trinity” miteinander zu verbinden, egal ob das Oberteil auf der Vorder- oder auf der Ru¨ckseite zu o¨ffnen ist. Es gibt kein Verrutschen oder Herausrutschen der Kleidung mehr, da durch das Verzippen der Kleidung alle Kleidungstu¨cke perfekt sitzen. Die gesamte erste "Trinity-Kollektion” besteht aus 20 Designs in sechs verschiedenen Farbvarianten, aus denen sich aber bis zu 18.000 Outfits kreieren lassen. Um auch möglichst schnell international zu wachsen, benötigt die junge Gründerin 500.000 Euro und würde dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile abgeben. 

Ruwi Multiharke aus Baunach (Oberfranken)

Erfinder Rudolf Wild ist mit seinen 79 Jahren der älteste Gründer, der bisher vor die "Löwen" trat. Der pensionierte Tischlermeister ist voller Tatendrang und begeisterter Hobbygärtner. Doch mit dem zunehmenden Alter wurden die Gartenarbeiten immer beschwerlicher. "Durch das ständige Bücken oder auch notfalls das Hinknien bekam ich Rücken- und auch Gelenkschmerzen”, berichtet Rudolf Wild von seinem Gartenalltag. So kam ihm die Idee zu seiner Multiharke, die vier Werkzeuge in einem Gerät vereint und aus einer beiderseits scharf angeschliffenen sehr große Spitzhacke sowie tiefen dreieckförmigen Zinken aus 3 mm Edelstahl besteht. Je nachdem, welche der Seiten eingesetzt wird, fungiert das robuste Gartengerät als Helfer beim Auf- und Abhacken, Einebnen, Herstellen von Saatmulden, als Fugenkratzer und für viele weitere, bisher mit hohem Kraftaufwand verbundenen Gartenarbeiten. Sogar das Unkrautjäten kann damit im Stehen erledigt werden. Der 79-Jährige aus Oberfranken baut jedes Stück selbst in der Garage zusammen und seit 2014 verkauft er die "RUWI” Multiharke online und auf Gartenfestivals. Mit Hilfe der "Löwen" will er ein Unternehmen gründen, die Produktion auslagern und den Vertrieb ankurbeln. Dafür benötigt der Baunacher 80.000 Euro und bietet 30 Prozent der Anteile. Kann er den "Löwen" zeigen, was eine Harke ist?

Pazls aus Berlin/Königsbrunn bei Augsburg

Wer ist nicht schon mal am Aufbau von Möbeln verzweifelt? "Pazls” liefert jetzt die Lösung: Keine Nägel, keine Schrauben und kein Werkzeug - der Aufbau der "Pazls” Möbel ist kinderleicht und geht nahezu von alleine, versprechen die drei Gründer Julian Bäßler (30), Thomas Poddey (30) und Phillip McRae (30). "Die Magie steckt in unserem einzigartigen und patentierten Möbelverbinder”, erklärt Julian Bäßler. "Das Besondere ist: in einem Element des Verbinders ist ein Magnet integriert, in dem anderen ein Pin. Führe ich zwei Module zusammen, zieht der Magnet den Pin automatisch heraus und mit nur einem einzigartigen Snap hält das bombenfest.” Über ihre Website kann der Käufer via Konfigurator sein Möbelstück individuell zusammenstellen. Ob Farbe, Holzart, mit Türen und Schubladen oder ohne - jeder kann hier sein eigenes Design erstellen. Auch nach dem Kauf besteht die Möglichkeit sein Möbelstück immer wieder anzupassen und zu vergrößern. Die drei Schulfreunde hatten die Idee zu "Pazls” 2013 und haben seitdem kontinuierlich am Produkt und an der Website gearbeitet. Jetzt möchten sie am Markt richtig durchstarten. Dafür benötigen sie 400.000 Euro und bieten 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. Schnappt ein "Löwe” zu?

furryfit aus Köln/Bonn

Die Brüder Micha Neubert (29) und Jona Neubert (31) kommen mit tierischer Unterstützung in "Die Höhle der Löwen.” Und das hat einen Grund, denn Jonas‘ Hund Dante war der Ideengeber für "furryfit” - ein Gesundheits- und Aktivitätstracker für Hunde. Er ist ultraleicht, wasserdicht und lässt sich ganz einfach am Halsband befestigen. Der Tracker zeichnet jede Bewegung im Laufe des Tages auf und übermittelt via Bluetooth die Daten in die App. So kann der Hundehalter Daten wie Energieverbrauch oder Schlafverhalten im Blick behalten und bei Bedarf ganz einfach den Tierarzt informieren. Das Produkt ist fertig entwickelt, aber geht jetzt erst online in den Verkauf. Um den Hundemarkt zu erobern und die App um weitere Features zu erweitern, brauchen die Gründer 200.000 Euro von den Löwen. Diese würden mit 15 Prozent an der Firma beteiligt. Helfen die Investoren beim Verkaufsstart?

Spooning Cookie Dough aus Berlin

Rohen Teig direkt aus der Schüssel ausschlecken - da werden Kindheitserinnerungen wach. Doch auch die Warnung, dass zu viel davon zu Bauchschmerzen führt, hat wohl jeder noch im Ohr. Das kann mit "Spooning Cookie Dough” jetzt nicht mehr passieren, denn der Teig ist speziell dafür gemacht ihn sorglos zu naschen: Ohne Ei, ohne Backpulver und mit einem speziellen Mehl. Hinter dem Berliner Startup stehen Diana Hildenbrand (36) und Constantin Feistkorn (36). Zunächst hat das Paar ihren Keksteig zum Löffeln auf einem wöchentlichen Streetfood-Markt verkauft. Das Feedback der Kunden war von Anfang an positiv und im August 2017 haben sie Europas erste Cookie Dough Bar in Berlin eröffnet. Aktuell bieten sie ihren Keksteig in acht verschiedenen Sorten an und verkaufen ihn ähnlich wie in Eisdielen in kleinen Kugeln. Nun möchten sie mit "Spooning Cookie Dough” auch in den Handel. Dafür suchen sie einen strategischen Partner und benötigen eine finanzielle Unterstützung von 210.000 Euro. Im Gegenzug bieten Diana Hildenbrand und Constantin Feistkorn 18 Prozent ihrer Firmenanteile - ist das ein schmackhaftes Angebot für die "Löwen”?


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