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Isch hab Kreislauf, aber das Glück im Gepäck: "Horst Schlämmer sucht das Glück" ab 26. März 2026 im Kino

Dienstag, 24.03.2026 16:46 Uhr | Tags: Komödie, Hape Kerkeling, Meltem Kaptan
Schätzelein im Kinosaal: "Horst Schlämmer sucht das Glück" ab 26. März 2026 im Kino!
Schätzelein im Kinosaal: "Horst Schlämmer sucht das Glück" ab 26. März 2026 im Kino!
© LEONINE Studios /  Sandra Hoever

Übermorgen (26.03.2026) startet "Horst Schlämmer sucht das Glück" endlich in den deutschen Kinos und bringt eine der bekanntesten Figuren von Hape Kerkeling mit einer echten Mission zurück auf die Leinwand: Horst Schlämmer ist wieder da! Der stellvertretende Chefredakteur des Grevenbroicher Tagblatts hat nämlich die Faxen dicke, weil ganz Deutschland den Rücken direkt im Gesicht hat. Die Preise steigen, die Laune sinkt und das Heimatland hat kollektiv das Lächeln verloren, weshalb der olle Zausel mit seinem typischen Schnappatmen und Grunzen nun höchstpersönlich eingreift. "Weisse bescheid!", schallt es durch den Kinosaal, wenn Horst Schlämmer sucht das Glück und dabei bewaffnet mit Herrenhandtasche und Trenchcoat die existenzielle Frage klärt, wie man in diesen Zeiten eigentlich noch ein "Schätzelein" bezirzen kann, ohne dass der Kreislauf schlappmacht.

Ein Roadtrip gegen das kollektive Rückenleiden

Zusammen mit seiner jungen Kollegin Anna (Laura Thomas) aus der Online-Redaktion, die er eher unfreiwillig im Schlepptau hat, startet Horst Schlämmer eine große Reise durch die gesamte Republik. Sein Ziel ist klar: Er will das Glück finden und es den Deutschen zurückbringen. Die Route führt ihn dabei von den Krabbenkuttern in Büsum bis in den tiefsten Süden nach München, wobei er gewohnt knallhart und mit vollem Körpereinsatz recherchiert. Ob beim Trampen, auf Sylt unter den Reichen und Schönen oder bei einer skurrilen Begegnung mit Kardinal Woelki - Horst Schlämmer lässt auf seiner Suche nichts unversucht. Er trifft Passanten, Promis und sogar Psychologen, denen er die ganz großen Fragen nach dem Schalter für die gute Laune stellt, während er zwischendurch immer wieder betont: "Isch hab Rücken!", wenn die Anstrengung zu groß wird.

Prominente Begegnungen und ein Treffen mit dem Schöpfer

An der Seite von Hape Kerkeling glänzen in diesem modernen Roadmovie weitere hochkarätige Stars der deutschen Comedy-Szene. So feiert Tahnee Schaffarczyk in "Horst Schlämmer sucht das Glück" ihre erste große Kinorolle und auch Meltem Kaptan (Meltem Kaptan) bereichert das Ensemble mit ihrem unverwechselbaren Humor. Auf seinem Trip sammelt Horst Schlämmer zwischen Schienenersatzverkehr und Luxusvillen erstaunlich brauchbare Lebensweisheiten, wie etwa die Erkenntnis, dass man wenigstens noch spürt, dass man lebt, wenn der Rücken wehtut. Ein absoluter Clou und das emotionale Highlight des Films ist jedoch das Aufeinandertreffen von Kunstfigur und Schöpfer: Horst Schlämmer trifft in einem Kaufhaus auf den "echten" Hape Kerkeling, der dort gerade sein neues Buch "Glücklichkeit kennt keine Grenzen" signiert - ein Moment voller Selbstironie.

Gute Laune und musikalische Glücksmomente

Passend zur Mission, das Land aus dem Stimmungstief zu holen, liefert der Film auch den entsprechenden Soundtrack. Der Titelsong "Ich Such Die Glücklichkeit" ist ein echter "Gute Laune"-Song, der bereits in der "Giovanni Zarrella Show" für Begeisterung sorgte und das Kinopublikum direkt zum Mitwippen einlädt. Regisseur Sven Unterwaldt inszeniert "Horst Schlämmer sucht das Glück" als eine Mischung aus schrulligem Klamauk und dem Versuch, den aktuellen Zeitgeist einzufangen. Hape Kerkeling selbst sieht in seiner Figur den notwendigen Stimmungsaufheller für schwierige Zeiten, der zeigt, dass man auch leicht schwankend aufrecht durch das Leben gehen kann, solange man das Ziel nicht aus den Augen verliert.

Ein Reporter zwischen Satire und Selbstsuche

Am Ende begleitet dieser neue Kinofilm den Reporter auf einer Reise, die zwischen lautem Humor und Momenten der echten Selbstsuche pendelt. "Horst Schlämmer sucht das Glück" lebt vor allem von der enormen Präsenz seiner Hauptfigur, auch wenn das Drehbuch gelegentlich dazu neigt, altbekannte Muster zu wiederholen. Während die Nebenfiguren solide Impulse liefern, bleiben sie oft Randerscheinungen im großen Schlämmer-Kosmos. Es entsteht eine harmlose Komödie, die punktuell glänzend unterhält, aber nicht immer die satirische Schärfe früherer Tage erreicht. Dennoch bietet der Film eine wohlige Auszeit vom Alltag und zeigt uns, dass die Suche nach der Glücklichkeit essenziell bleibt - und wenn Horst das schaffen kann, dann können wir das auch. Weisse?


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