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Linda Zervakis greift zur Waffe: Under attack - wer Deutschland bedroht und wie wir uns wehren heute (27.10.2025) auf ProSieben

Montag, 27.10.2025 13:50 Uhr | Tags: ProSieben, Reportage, Linda Zervakis

Der Fernsehabend wird heute durch eine aufrüttelnde und zutiefst persönliche Reportage von Linda Zervakis auf ProSieben geprägt. Unter dem Titel "LINDA ZERVAKIS. Under attack - wer Deutschland bedroht und wie wir uns wehren" begibt sich die Journalistin auf eine halbjährige Recherche, um eine der drängendsten Fragen unserer Zeit zu beantworten: Wie steht es um unsere Sicherheit, und wie können wir uns persönlich wappnen? Die Sendung läuft heute (27.10.2025) um 20:15 Uhr auf ProSieben und Joyn.

Die Angst vor dem Angriff - Ein persönliches Gefühl

Linda Zervakis thematisiert in ihrer Prime-Time-Reportage ein tief sitzendes Unbehagen, das viele Menschen in Deutschland spüren. Die Bedrohungsszenarien sind vielfältig: der anhaltende Krieg in der Ukraine, Berichte über russische Drohnen über europäischem Territorium und die unberechenbare politische Lage in den USA. Anstatt nur Zahlen und Fakten zu präsentieren, stellt die Journalistin das persönliche Sicherheitsgefühl in den Mittelpunkt. Sie fragt direkt, was diese globale Unsicherheit für den Einzelnen bedeutet und sucht nach Wegen, wie man aus der gefühlten Hilflosigkeit herauskommen kann. Ihre eigene ehrliche Konfrontation mit der Materie - "Was ist das für eine Scheiß-Einstellung?!" - macht die Reportage nahbar und authentisch.

Vom Redaktionstisch an die Front der Vorbereitung

Die Reportage führt Zervakis an Orte, die den Ernstfall trainieren. Sie besucht einen Luftwaffenstützpunkt und erlebt dort hautnah einen Alarmfall über der Ostsee - eine unmissverständliche Mahnung an die unmittelbare Nähe der Bedrohung. Die Journalistin begleitet zudem eine Militärübung, spricht mit Sicherheitsexperten und taucht tief in die strategische Vorbereitung ein. Sie möchte nicht nur Aufmerksamkeit für das Thema schaffen, das man "gefühlt schon hundertmal in den Nachrichten gehört" hat, sondern anhand konkreter Beispiele aufzeigen: "Das ist nicht nur ein Thema für die anderen, sondern geht uns alle was an."

Das finnische Vorbild - Leben mit der ständigen Bereitschaft

Der intensivste Teil der Recherche führt Linda Zervakis an die längste EU-Russland-Grenze nach Finnland. Dort erlebt sie eine Gesellschaft, die scheinbar permanent auf den Ernstfall vorbereitet ist. Finnland - ein Land mit 5,5 Millionen Einwohnern und nur 24.000 Soldaten - verfügt über beeindruckende 900.000 Reservisten und 4,8 Millionen Bunkerplätze, also einen Platz für jeden Zivilisten.

Der Zivilschutz-Experte Tomi Rask bringt die finnische Mentalität auf den Punkt: "Wir müssen nicht ständig über den Krieg nachdenken, weil wir vorbereitet sind. Wir müssen keine Angst haben, weil wir vorbereitet sind." Diese Vorbereitung wird Zervakis auch persönlich abverlangt: Auf einem Schießübungsplatz nimmt sie unter Anweisung des Reservisten Sami Pesonen zum ersten Mal eine echte Schusswaffe in die Hand. Ein Moment der Überwindung und der ehrlichen Reflexion: "Ich würde das nicht freiwillig nochmal machen wollen", gesteht sie. Die Reportage zeigt eindrücklich, dass Vorbereitung und Aufklärung Ängste reduzieren können. Ein wichtiger Denkanstoß für die deutsche Sicherheitsdebatte.


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