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Mord in der Raucherecke: "Marie Brand und der überwundene Tod" heute (29.10.2025) im ZDF

Mittwoch, 29.10.2025 15:40 Uhr | Tags: ZDF, Krimi, Marie Brand, Mariele Millowitsch, Hinnerk Schönemann

Die heutige Wiederholung von "Marie Brand und der überwundene Tod" um 20:15 Uhr im ZDF beleuchtet einen komplexen Kriminalfall, der tief in die ethische und emotionale Problematik der Organspende eintaucht. Die Kommissarin Marie Brand (Mariele Millowitsch) und ihr Kollege Jürgen Simmel (Hinnerk Schönemann) müssen den Mord an einem Anästhesisten aufklären, dessen letzte Aufgabe eine zutiefst menschliche und schwierige war. "Marie Brand und der überwundene Tod" ist auch über die ZDF Mediathek abrufbar.

Mord im Krankenhaus - Die Spur führt ins Innere

Der Fall beginnt an einem ungewöhnlichen Tatort: der Raucherecke eines Krankenhauses, wo der Anästhesist Raimund Weirath tot aufgefunden wird. Die Leiche trägt Spuren einer Schlägerei, doch es gibt keine Zeugen. Die Ermittler müssen sich durch die kalte und zugleich hochsensible Atmosphäre der Klinik arbeiten. Der Mord ereignet sich an einem Ort, an dem tagtäglich über Leben und Tod entschieden wird, was dem Fall von Anfang an eine besondere Schwere verleiht.

Alte Verbindungen und neue Verdächtige

Für Marie Brand wird der Fall unerwartet persönlich. Als potenzieller Nachfolger des Toten gilt Dr. Florian Groth (Stephan Bissmeier), ein ehemaliger Liebhaber von Brand. Diese persönliche Verstrickung wird subtil in die Ermittlungen eingewoben. Von Groth erhalten die Kommissare wichtige Hinweise auf Weiraths letzte Tätigkeit. Groth gerät zunächst in den Fokus, da bekannt wird, dass er mit Weirath über einen heiklen Fall in Streit geriet. Eine Zeugin meldet sich und hat einen Mann in einem weißen Kittel am Tatort gesehen, was die Verdachtsmomente gegen Groth zu erhärten scheint.

Organspende und das Koma-Kind

Der Kern des Dramas liegt im Schicksal der jungen Jessica, der Tochter des ehemaligen Profiboxers Joe Krämer (Stipe Erceg). Nach einer missglückten Vollnarkose liegt Jessica im Koma und wurde für hirntot erklärt. Weiraths Aufgabe war es, die Eltern - Joe Krämer und Sybille Krämer (Alexandra Finder) - über den hoffnungslosen Zustand zu informieren und um die Organspende zu bitten.

Marie und Simmel treffen Sybille Krämer am Krankenbett. Sie ist noch nicht über den Hirntod ihrer Tochter aufgeklärt. Als der Vater, Joe Krämer, der sich im offenen Vollzug befand, nicht in seine Zelle zurückkehrt, rückt er als wütender und verzweifelter Vater sofort ins Zentrum der Ermittlungen. Die ethische Dimension wird durch die Aussage einer Krankenschwester, Schwester Hilli (Henriette Richter-Röhl), verdeutlicht: "Es verändert sich etwas, wenn Sie das Herz herausschneiden" - eine emotionale Belastung, die jeder Beteiligte spürt. Auch Schwester Cordula (Margaux Tiltmann) ist Teil des Klinikpersonals.

Die Spur der Farbe führt zur Trauer

Die entscheidende Wende im Fall liefert die Obduktion: Im Rachen des Toten werden getrocknete Farbreste gefunden. Plötzlich deutet die Spur nicht mehr auf einen Arzt. Der Mann im weißen Kittel war möglicherweise der Malermeister Stefan Fassbender (Martin Skoda).

Die Kommissare ermitteln, dass Fassbender und seine Frau Petra Fassbender (Dagmar Leesch) selbst ein Kind verloren und nach einem Gespräch mit Weirath dessen Organe zur Spende freigegeben hatten. Der Verlust hatte die Familie, zu der auch die Tochter Mathilda Fassbender (Paraschiva Dragus) gehört, tief traumatisiert. Ist diese alte Trauer der Schlüssel zum Mord? Weitere Darsteller im Umfeld der Klinik und der Ermittlungen sind unter anderem Dr. Breitvogel (Rosa Enskat), Alex Daus (Lieke Hoppe) und Gerda Hahn (Margit Laue).

"Marie Brand und der überwundene Tod" ist ein dichter Kriminalfall, der die menschliche Tragödie hinter der medizinischen Entscheidung beleuchtet und die Kommissare vor ein komplexes Rätsel stellt, in dem jeder Verdächtige ein Opfer seiner Umstände sein könnte.


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