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Neuer Berlin-Tatort "Nichts als die Wahrheit" mit Corinna Harfouch und Mark Waschke an Ostersonntag (09.04.2023) und Ostermontag (10.04.2023) in der ARD

Sonntag, 09.04.2023 13:10 Uhr | Tags: ARD, Krimi, Tatort, Mark Waschke, Corinna Harfouch

Tatort-Fans dürfen sich an Ostern auf einen ganz besonderen neuen Berlin-Tatort freuen. Der Tatort "Nichts als die Wahrheit" wird nämlich als Zweiteiler ausgetrahlt: am Ostersonntag (09.04.2023) und Ostermontag (10.04.2023) jeweils ab 20:15 Uhr im Ersten. Mark Waschke ermittelte bisher als Kriminalhauptkommissar Robert Karow bisher an der Seite von Nina Rubin, gespielt von Meret Becker. Nach dem Ausstieg von Meret Becker im letzten Jahr wird im Oster-Tatort erstmals Corinna Harfouch als Ermittlerin Susanne Bonard mit dabei sein. Diese Doppelfolge bietet somit auch Gelegenheit die neue Tatort-Ermittlerin ausführlich vorzustellen.

Darum geht es heute im Berlin-Tatort "Nichts als die Wahrheit" (Teil 1) am Ostersonntag

Der Berlin-Tatort "Nichts als die Wahrheit" vom Ostersonntag erzählt eine packende Geschichte, die sich um den Selbstmord einer jungen Schutzpolizistin. Der Tatort beginnt mit einem ungewöhnlichen Selbstmordfall, der viele Fragen aufwirft. Karow (Mark Waschke) wird an den Tatort gerufen und findet die junge Rebecca Kästner tot in ihrer Wohnung. Alles deutet auf Selbstmord hin, aber als er den verängstigten Sohn der Toten im Garten findet, kommen ihm Zweifel. Welche Mutter tut so etwas vor den Augen ihres Kindes?

Der Fall wird noch komplizierter, als Karow den letzten Anruf der Toten an Susanne Bonard (Corinna Harfouch) entdeckt, eine ehemalige LKA-Größe, die inzwischen an der Polizeiakademie lehrt. Bonard ist eine Koryphäe auf ihrem Gebiet und hat ein Standardwerk über die Ermittlungsarbeit verfasst. Sie ist gerade dabei, rechte Tendenzen an ihrer Akademie aufzudecken, als sie von der jungen Schutzpolizistin Rebecca Kästner angerufen wird. Dies lässt vermuten, dass der Selbstmord der Toten möglicherweise nicht so eindeutig ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Ehe sich Karow versieht, wird Bonard ihm für die Ermittlungen in diesem Fall an die Seite gestellt.

Als Karow und Bonard sich auf die Suche nach den Hintergründen des Falls machen, stoßen sie auf ein Netzwerk von rechten Aktivisten und müssen schnell erkennen, dass sie es mit größeren Zusammenhängen zu tun haben als zunächst gedacht. Bonard vermutet schnell, dass hinter dem Selbstmord von Rebecca Kästner eine rechte Organisation steckt und setzt alles daran, diese aufzudecken. Karow hingegen ist zunächst skeptisch und hält Bonards Theorie für paranoid. Doch je mehr er in den Fall involviert wird, desto mehr muss er zugeben, dass Bonard möglicherweise Recht hat.

Der Berlin-Tatort "Nichts als die Wahrheit" vom Ostersonntag ist ein packender Krimi, der nicht nur spannende Unterhaltung bietet, sondern auch gesellschaftspolitische Themen anspricht. Der Film zeigt, wie schnell aus einer scheinbar einfachen Selbstmord-Ermittlung ein Fall wird, der politische Hintergründe hat. Die Kommissare Karow und Rubin müssen sich mit rechten Netzwerken und Aktivisten auseinandersetzen, die sich in der Gesellschaft breitgemacht haben. Dabei wird deutlich, dass es sich hier um ein sehr aktuelles Thema handelt, das uns alle angeht.

Darum geht es morgen im Berlin-Tatort "Nichts als die Wahrheit" (Teil 2) am Ostermontag

Am Ostermontag wird der zweite Teil des Berlin-Tatorts "Nichts als die Wahrheit" ausgestrahlt und erneut entführten uns die Ermittler Robert Karow und Susanne Bonard in eine Welt voller Intrigen und rechter Netzwerke. Der Tatort startet mit der Erkenntnis, dass die Hauptverdächtige im Fall der getöteten Schutzpolizistin Rebecca Kästner, Tina Gebhardt, tot aufgefunden wurde. Die Ermittler stoßen auf eine Mauer des Schweigens und der Vertuschung, als der Staatsschutz den Zugriff auf ihre Hauptverdächtige entzieht. Trotz ihrer Dienstanweisung ermitteln Bonard und Karow weiter und kommen dabei den rechten Netzwerken auf die Spur.

Im Laufe ihrer Ermittlungen wird den beiden klar, dass sie es nicht nur mit einem rechten Netzwerk zu tun haben, sondern dass diese Gruppen international agieren und bis in die Justiz hineinreichen. Sie geraten dabei immer wieder in Gefahr und müssen ihre eigenen Leben riskieren, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Mit neuen Informationen über rechte Chatgruppen, die ihnen zugespielt wurden, ermitteln sie auf eigene Faust weiter und stoßen dabei auf immer mehr Beweise und Indizien.

Besonders spannend wird es, als ein wichtiger Zeuge auftaucht, der den Tod von Tina Gebhardt beobachtet hat und somit den Mord an Rebecca Kästner aufklären könnte. Doch auch dieser Zeuge gerät in Gefahr und wird von den rechten Netzwerken bedroht. Die Ermittler müssen sich schnell und geschickt bewegen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und sich gleichzeitig vor den Gefahren zu schützen.

Der Tatort "Nichts als die Wahrheit" zeigt auf eindrückliche Weise, wie rechte Netzwerke in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnen und sich in alle Bereiche der Gesellschaft einschleichen. Es wird deutlich, wie wichtig es ist, dass die Polizei und andere Ermittlungsbehörden gegen diese Netzwerke vorgehen und dabei nicht vor den Gefahren zurückschrecken, die damit verbunden sind.

Insgesamt ist der Tatort "Nichts als die Wahrheit" ein gelungenes Beispiel dafür, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk auch in Zeiten von Streamingdiensten und Privatsendern noch immer hochwertiges Fernsehen produzieren kann. Der Krimi zeigt auf, wie wichtig es ist, dass die Wahrheit ans Licht kommt und dass wir alle uns gegen rechte Netzwerke und rassistische Tendenzen stellen müssen.

Der zweiteilige Berlin-Tatort "Nichts als die Wahrheit" läuft heute (Ostersonntag) und morgen (Ostermontag) jeweils ab 20:15 Uhr in der ARD und wird nach der Ausstrahlung sechs Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar sein.


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