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Paul Young: Neue CD "Good Thing" - eine gute Sache

Samstag, 23.04.2016 15:45 Uhr | Tags: Album der Woche, Gewinnspiel
Jetzt bei HappySpots zu gewinnen: 3 CDs "Good Thing" von Paul Young
Jetzt bei HappySpots zu gewinnen: 3 CDs "Good Thing" von Paul Young
© ADA/Warner

Mit seinem neuen Album "Good Thing" legt 80er Jahre Ikone Paul Young eine große Kollektion von Klassikern, aber auch unterschätzten Insider-Hits des R&B vor - aufgenommen von einem der besten Soul-Sänger, die England je hervorgebracht hat. Es ist das erste „richtige“ Werk, das der Brit-Award Gewinner nach langer, langer Zeit nun aufgenommen hat.

"Good Thing" erscheint 35 Jahre, nachdem Paul Young zum ersten Mal auf der Pop-Szene auftauchte: Zunächst mit der Street Band, die mit "Toast" im Jahr 1978 einen ersten UK-Hit ablieferten, dann mit den Bläser-gesättigten R&B-Querläufern Q-Tips, die Producer Mickie Most einst als die beste Live-Bands der Insel bezeichnete. Als Solokünstler feierte er gigantische Erfolge mit "Wherever I Lay My Hat (That’s My Home)" und "Love Of The Common People", das in Deutschland 1983 Platz 5 der Charts erreichte. Er glänzte sowohl bei Live Aid als auch auf dem Band Aid-Track "Do They Know It’s Christmas". Schließlich brach er auch die Herzen der amerikanischen Fans mit "Everytime You Go Away". Auf beiden Seiten des Atlantiks gehörte er zu den größten Stars in der Ära der achtziger Jahre.

Wenn Paul Young in den späten neunziger Jahren  und danach nur wenig in Erscheinung trat, hatte das nichts mit Faulheit zu tun. Der Grund dafür ist ganz einfach: Er war zunächst ausgiebig auf Tournee und er war sich nicht sicher, welchen Weg er nach seinem siebten Album "Paul Young" (1997) einschlagen sollte. Schließlich entschied er, dass es „Zeit war, zu meinen musikalischen Wurzeln zurückzukehren“ - zum Soul der 60er und 70er Jahre, zur Musik von Stax, Motown und Memphis

Das ergibt einen Sinn, denn das erste Album, das Paul Young sich in seiner Jugend in Luton, wo er aufwuchs, zulegte, war das "Greatest Hits"-Album von Stevie Wonder. Im Anschluss entdeckte er die rauen und zarten Vertreter wie Otis Redding und Sam & Dave, Joe Tex und Wilson Pickett. So ging er zurück in die Vergangenheit, um die Zukunft zu finden.

Auf "Good Thing" ist Paul Youngs Vision reiner, wenn auch mit einem gewissen Sinn für das Spielerische. Und wer hätte seine Rückkehr ins Studio besser unterstützen können als Arthur Baker, der DJ und außergewöhnliche Producer, dessen bahnbrechendes Werk seit den späten 70ern in die Geschichtsbücher eingegangen ist – im Hip-Hop mit Afrika Bambaataa und Planet Petrol und im elektronischen Pop mit New Order und den Pet Shop Boys? Schließlich wird er aus gutem Grund auch „Pate des Elektro“ genannt. Aber wird das Publikum vom Zusammentreffen von Baker und Young nicht sehr überrascht sein?

Nun also erlebt man sie wieder zusammen, auf ihrem ersten Projekt in Albumlänge. Die ursprüngliche Idee dafür war, dass ein einziger Künstler - Paul Young – sich „an ein bestimmtes Repertoire eines Publishers“ heranarbeitet, in diesem Fall des East Memphis Publishing House. Ein logischer Schritt angesichts Pauls Liebe zum Southern- und Memphis-Soul. Er hatte 1984 ja bereits einen Top-10-Hit mit Ann Peebles "I’m Gonna Tear Your Playhouse Down".

Das Ergebnis zeigt sich aber letztendlich wesentlich breiter angelegt als geplant. Und so stößt man auf Songs wie die erste Single "L-O-V-E", "Slipped, Tripped And Fell in Love" von Peebles, "Touch A Hand, Make A Friend" von den Staple Singers, "Eloise (Hang On In There)" von William Bell, Eddie Floyds "Big Bird", Johnny Taylors "I Believe In You (You Believe In Me)", Lou Rawls "Your Good Thing (Is About To End)" und den Bee Gees-Klassiker "Words".

Arthur Baker fungierte als Executive Producer, die tägliche Arbeit wurde James Hallawell übergeben, der seine Fähigkeiten schon mit Stereo MCs, The Waterboys, David Gray und anderen bewies. Arthur, Paul und James sind alle einer Meinung: Good Things ist ein zeitloses Vergnügen. Ein purer Genuss für alle, die bläsergesättigten, leidenschaftlichen R&B lieben. Die Performances jedes einzelnen Instruments sind absolut makellos und bringen den Ansatz des Albums auf den Punkt, die Produktion könnte nicht authentischer sein und Pauls Gesang erweckt die Soul-Ära zu neuem Leben. Er macht mit Words von den Bee Gees das, was Al Green mit "How Can You Mend A Broken Heart" gemacht hat: Er tränkt es mit Memphis-Feuer und großem Können. 

[rex]

Gewinnspiel

Unter allen Teilnehmern, die das nachfolgende Formular ausfüllen und absenden, verlost HappySpots 3 CDs "Good Thing" von Paul Young. Telnahmeschluss ist der 15.05.2016, 23.59 Uhr.

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