Polizeiruf 110 "Lauf oder stirb" heute (29.06.2026) im MDR: Schmücke und Schneider ermitteln im Läufer-Milieu

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Spannende Krimi-Unterhaltung aus Mitteldeutschland steht heute um 20:15 Uhr im MDR auf dem Programm. Der Sender zeigt eine Wiederholung der packenden "Polizeiruf 110"-Folge "Lauf oder stirb", die das altbewährte Ermittler-Duo aus Halle in die Abgründe des professionellen Laufsports führt. Die Kriminalhauptkommissare Herbert Schmücke (Jaecki Schwarz) und Herbert Schneider (Wolfgang Winkler) müssen darin den mysteriösen Tod eines hoffnungsvollen Nachwuchsathleten aufklären, der kurz vor einem wichtigen Citylauf auf nächtlicher Straße sein Leben verlor. Was zunächst wie ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht aussieht, entpuppt sich für die Hallenser Ermittler schnell als ein mörderisches Geflecht aus Sabotage, Erpressung und sportlichem Ehrgeiz.
Tödliche Tragödie vor dem großen Citylauf
Ein nächtlicher Leichenfund reißt die beiden Hauptkommissare aus dem Feierabend. Bei dem Opfer handelt es sich um den Profisportler Andrej Naumow (Alexej Nesterow), der gemeinsam mit seiner Schwester Olga (Susanna Simon) für den bevorstehenden Citylauf gemeldet war. Die Nachricht bricht für die junge Frau, die ihren Bruder bereits vermisst gemeldet hatte, eine Welt zusammen. Der zuständige Ermittler Schmücke glaubt jedoch von Anfang an nicht an ein unglückliches Zufallsgeschehen, als feststeht, dass Naumow von einem flüchtigen Wagen überrollt wurde. Er vermutet kalkulierte Absicht hinter der Tat, um einen unbequemen Konkurrenten dauerhaft aus dem Weg zu räumen. Die Veranstalterin Brigitte Landau (Claudia Wenzel) wiegelt diesen Verdacht zwar sofort ab, doch die Spuren an der Unfallstelle sprechen eine ganz andere Sprache.
Eine nächtliche Hetzjagd und manipulative Absprachen
Bei der detailreichen Rekonstruktion des Unfallorts bei Tageslicht wird den Ermittlern klar, dass der Läufer in schierer Panik aus dem Wald auf die Fahrbahn gestürzt sein muss. Als sie den Unfallfahrer Frank Hellmann (Jürgen Trott) ausfindig machen, bestätigt dieser den schrecklichen Eindruck: Das Opfer schien auf der Flucht vor einem unsichtbaren Verfolger gewesen zu sein. Parallel zu den Mordermittlungen deckt Olga ein düsteres Geheimnis innerhalb ihres eigenen Teams auf. Ihr Trainer und Ehemann Jan Köppel (Daniel Minetti) betreibt im Hintergrund eiskalte Manipulation und zwingt sie, beim anstehenden Rennen in Halle bewusst nicht auf Sieg zu laufen, sondern sich mit dem dritten Platz zu begnügen. Obwohl Olga für ihren toten Bruder triumphieren möchte, beugt sie sich der Anweisung. Doch dann fallen in der Nacht plötzlich Schüsse auf Köppel, und die Lage im Läuferlager eskaliert vollends.
Jagd auf den Täter im dramatischen Zielbereich
Dieser klassische Ost-Krimi fesselt durch sein unverbrauchtes Milieu und die dichte Atmosphäre, die sich bis zum großen Finale beim Citylauf in Wernigerode zuspitzt. Nachdem mit Maria (Carol Campbell) eine weitere Läuferin aus Köppels Kader attackiert wird, vermuten die Kommissare zunächst ein Eifersuchtsdrama wegen einer geheimen Affäre des Trainers. Beim entscheidenden Rennen sind die Ermittler vor Ort, um ein erneutes Attentat auf die verletzte Spitzenreiterin zu verhindern. Die Katze lässt sich schließlich im Zielbereich aus dem Sack: Manager Georg Stoll (Veit Stübner) hetzt seinen Schäferhund auf Maria, den Schneider in letzter Sekunde stoppen kann. Stoll gesteht, dass er auch Andrej Naumow auf diese Weise einen Denkzettel verpassen wollte, weil die Athleten zu Köppel gewechselt waren. Die Schüsse auf den Trainer und die Attacke auf Maria hatten jedoch einen ganz anderen, privaten Ursprung: Sie waren Olgas eifersüchtiger Rachefeldzug.








