RTL Dschungelcamp 2026: Krawall-Schachtel Ariel fliegt endlich aus dem Dschungel

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Endlich hat das Telefon-Votum ein Einsehen mit den Gehörgängen der Nation gehabt und die Schweizer Giftspritze Ariel pünktlich vor dem Halbfinale aus dem australischen Busch befördert. Die 22-Jährige, die sich selbst gern als Mischung aus "Diva und Mami" inszeniert, lieferte über zwei Wochen hinweg eine Performance ab, die man wohlwollend als anstrengend und realistisch betrachtet als bodenlos bezeichnen kann. Zwischen kreischigen Wutanfällen, verweigerten Prüfungen und einer Diskussionskultur, die jedem Kindergarten zur Ehre gereicht hätte, blieb am Ende nur die Erkenntnis, dass Lautstärke eben doch keine Persönlichkeit ersetzt.
TikTok-Wissen und flache Erden
Besonders hängen bleiben dürften ihre philosophischen Sternstunden, in denen sie dem fassungslosen Camp-Publikum erklärte, dass die Erde eine Scheibe sei, weil sie das schließlich auf TikTok gesehen habe. Argumente von Mitcampern wie Mirja du Mont prallten an der Influencerin ab wie die Realität an einem Filter. Ariels Logik war dabei so bestechend wie ihre Arbeitsmoral: Wenn Flugzeuge über eine Kugel fliegen würden, müssten sie ja irgendwann an eine Kante stoßen. Wer solche Bildungslücken mit einer derartigen Arroganz vor sich her trägt, darf sich nicht wundern, wenn die Zuschauer irgendwann den "Ausschalten"-Knopf in Form eines Anrufs für die Konkurrenz drücken.
Ein Abschied ohne Einsicht
Nach ihrem Auszug zeigte sich die Schweizerin in der Sendung "Die Stunde danach" sichtlich geschockt und enttäuscht, da sie fest mit dem Finale gerechnet hatte. Anstatt jedoch die Zeit zur Selbstreflexion zu nutzen, schob sie die Schuld lieber auf den Schlafmangel, das karge Essen und natürlich die "falschen Werte" ihrer Mitstreiter. Besonders Gil Ofarim diente ihr bis zum Schluss als Zielscheibe für verbale Attacken, die viele Zuschauer in den sozialen Netzwerken längst als pures Mobbing einstuften. Ariels Fazit blieb trotzdem gewohnt trotzig: Sie sei sich treu geblieben und wisse beim besten Willen nicht, warum die Leute sie nicht mehr sehen wollten.
Die Erleichterung im Netz
Die Reaktionen im Netz fielen nach der Verkündung ihres Exits fast schon euphorisch aus. Während ihre Tante Özlem noch versuchte, das aggressive Verhalten als "Echtheit" zu verteidigen, forderten Fans auf Instagram schon lange den Rauswurf der "Krawall-Schweizerin". Sätze wie "Ariel macht die ganze Sendung kaputt" oder Forderungen nach einer Gagenkürzung wegen ihrer Arbeitsverweigerung bei Prüfungen zeigten deutlich, dass der Geduldsfaden des Publikums längst gerissen war. Am Ende bleibt von ihrem Dschungel-Abenteuer wohl nur die Gewissheit, dass man im Fernsehen zwar mit Krawall weit kommen kann, aber für die Krone dann doch ein Funken Sympathie vonnöten gewesen wäre.








