RTL Dschungelcamp 2026: Siebte Dschungelprüfung "Das TraumAschiff" für Ariel

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Kaum ein Erwachen im australischen Busch vergeht für Ariel ohne den Gang zum Richtplatz, doch die Schweizerin scheint an ihren Aufgaben zu wachsen. Vor ihrer mittlerweile siebten Dschungelprüfung gab sich die 22-Jährige heute (29.01.2026) ungewohnt abgeklärt und erklärte fast schon kämpferisch, dass der ständige Druck der Zuschauer ihren Ehrgeiz nur noch mehr anstachele. Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen und in Begleitung von Mirja und Samira machte sie sich auf den Weg, um endlich die magische Grenze von vier Sternen zu knacken. Ihre Kampfansage war deutlich: Sie fühle sich stark, voller Energie und wolle dieses Mal ein Ergebnis abliefern, das ihre Kritiker im Camp verstummen lässt.
Balanceakt in schwindelerregender Höhe
Ariel musste sich heute der Prüfung "Das TraumAschiff" stellen, die ihr alles abverlangte, da die Aufgabe in stolzen 40 Metern Höhe über dem Dschungelboden stattfand. Unter ihr klaffte der gähnende Abgrund, während vor ihr ein äußerst instabiler Parcours aus Koffern, schmalen Brettern und beweglichen Fässern wartete. Trotz der unzähligen Ameisen, die ihren Weg kreuzten, und der extremen Wackelpartie wirkte die Kandidatin deutlich konzentrierter als in den vergangenen Tagen. Zwar entwich ihr hier und da ein schriller Quieker, doch ihr Fokus blieb starr auf das Ziel gerichtet. Bereits auf dem beschwerlichen Weg zum eigentlichen Schiff sicherte sie sich die ersten fünf Sterne und bewies dabei eine Körperbeherrschung, die ihr viele Zuschauer wohl nicht mehr zugetraut hätten.
Kletterpartie zwischen Ungeziefer und Mehlwürmern
An Bord des schwankenden Schiffs wurde die Herausforderung keineswegs leichter, denn die verbliebenen Sterne waren in Kisten voller Schaben und Eimern mit Mehlwürmern versteckt. Ariel musste riskante Kletterpassagen bewältigen, um an die begehrte Beute zu kommen, und bewahrte selbst in den instabilsten Momenten die Nerven. Zwei weitere Sterne wanderten in ihren Beutel, bevor sie zur nächsten Plattform balancierte und dort den achten Erfolg verbuchte. Das furiose Finale bildete ein massives Steuerrad, das sie mit letzter Kraft drehen musste, um den finalen Stern abzusenken. Sekunden vor Ablauf der Zeit war die Mission erfüllt, doch RTL wäre nicht RTL, wenn nach dem Sieg nicht noch ein Schreckmoment folgen würde. Die Plattform klappte weg und ließ eine schreiende Ariel kurzzeitig im Sicherheitsseil über dem Abgrund baumeln.
Triumphaler Einzug und ein kleiner Camp-Scherz
Nachdem sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte und von den Moderatoren Jan Köppen und Sonja Zietlow für ihre neun Sterne gelobt wurde, kannte Ariels Freude auf dem Rückweg keine Grenzen mehr. Die Erleichterung über den geplatzten Knoten war ihr deutlich anzusehen, als sie von einer Mischung aus Adrenalin und purem Stolz berichtete. Zurück im Lager erlaubte sie sich zunächst den Spaß, den Mitcampern eine Nullrunde vorzugaukeln, doch ihr breites Grinsen verriet sie sofort. Als die Wahrheit über die neun Sterne ans Licht kam, brach im Camp frenetischer Jubel aus. Ariel hat bewiesen, dass sie mehr kann als nur zu klagen, und Mirja gab am Ende die Hoffnung aller Teilnehmer preis: Vielleicht darf morgen ja endlich mal jemand anderes zur Prüfung antreten.








