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Wenn das Vergessen zur Chance wird: Die berührende Tragikomödie „Der verlorene Mann“ startet am 7. Mai

Samstag, 02.05.2026 16:14 Uhr
„Der verlorene Mann“ läuft ab 7. Mai 2026 in den Kinos.
„Der verlorene Mann“ läuft ab 7. Mai 2026 in den Kinos.
© HappySpots / Filmpklakat: Filmwelt Verleihagentur

Was passiert, wenn die Vergangenheit plötzlich wieder vor der Tür steht – und sich nicht mehr daran erinnert, dass sie vergangen ist? Am 7. Mai 2026 startet mit Der verlorene Mann ein ebenso leises wie kraftvolles Spielfilmdebüt in den Kinos, das eine ungewöhnliche Dreiecksgeschichte im Herbst des Lebens erzählt.

Hanne (Dagmar Manzel) und ihr Mann Bernd (August Zirner) führen ein zufriedenes, wenn auch etwas routiniertes Leben. Diese Ruhe wird jäh gestört, als Hannes Ex-Mann Kurt (Harald Krassnitzer) auftaucht. Aufgrund seiner Demenzerkrankung hat Kurt die letzten 20 Jahre schlicht vergessen: Für ihn ist er immer noch mit Hanne verheiratet. Das Paar beschließt, Kurt vorübergehend bei sich aufzunehmen. Überraschenderweise bringt der „verlorene Mann“ eine verloren geglaubte Leichtigkeit und neuen Schwung in die festgefahrene Ehe von Hanne und Bernd. Doch während die drei gemeinsam zwischen komischen und tragischen Momenten balancieren, stellt sich die Frage: Wie viel Erinnerung braucht eine Liebe, und wann ist es Zeit, endgültig Abschied zu nehmen?

Ein preisgekröntes Debüt voller Sensibilität

Regisseur Welf Reinhart, der bereits mit dem Studenten-Oscar® ausgezeichnet wurde, beweist in seinem ersten Langfilm ein enormes Gespür für Zwischentöne. „Der verlorene Mann“ ist kein deprimierendes Demenz-Drama, sondern eine lebenskluge Erzählung über das Älterwerden, die Kraft der Freundschaft und den Mut, sich neuen Lebenssituationen zu stellen. Das hochkarätige Trio Manzel, Zirner und Krassnitzer spielt mit einer solchen Spielfreude und emotionalen Tiefe, dass der Film nach seiner Weltpremiere in Rotterdam zu Recht als einer der spannendsten deutschen Debütfilme des Jahres gefeiert wurde.

3 Gründe „Der verlorene Mann“ im Kino zu sehen

 

Jetzt den Trailer zu „Der verlorene Mann“ ansehen

Fazit

Der verlorene Mann ist ein Geschenk für das deutsche Kino. Er nimmt seine Figuren ernst, lässt ihnen Raum zum Atmen und findet in der Tragik des Vergessens die Schönheit des Augenblicks. Ein zutiefst menschlicher Film, der zeigt, dass es nie zu spät ist, sich selbst und die Liebe neu zu entdecken.


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