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"Aktenzeichen XY... ungelöst" heute (17.09.2025) im ZDF mit Brandstiftung mit Todesfolge, Mord an Amy Lopez, Raubüberfall in Millionenvilla, Schüsse auf Wettbüro und Entführung im Kofferraum

Mittwoch, 17.09.2025 14:17 Uhr | Tags: ZDF, Fahndungssendung, Aktenzeichen XY... Ungelöst, Rudi Cerne

Rudi Cerne lädt die Zuschauer im ZDF heute (17.09.2025) ab 20:15 Uhr zur aktuellen Ausgabe von "Aktenzeichen XY... ungelöst" ein. Seit über 50 Jahren ist die Fahndungssendung ein fester Bestandteil des ZDF-Programms und eine der erfolgreichsten Sendungen zur Verbrechensaufklärung in Deutschland. Die bewährte Methode, ungelöste Kriminalfälle durch nachgestellte Szenen einem Millionenpublikum zu präsentieren und so auf die Mithilfe der Bürger zu setzen, hat sich immer wieder bewährt. Bis zu 40 Prozent der vorgestellten Fälle können auf diese Weise geklärt werden. In der heutigen Sendung geht es um Brandstiftung mit Todesfolge in Köln, einen Mordfall, der nach 31 Jahren neue Hoffnung birgt, einen dreisten Raubüberfall in Düsseldorf, mysteriöse Schüsse auf ein Wettbüro und eine Entführung, die dank eines mutigen Zeugen glimpflich ausging. Ab 20:15 Uhr ist die aktuelle Ausgabe von "Aktenzeichen XY... ungelöst" auch über die ZDF Mediathek abrufbar.

Brandstiftung mit Todesfolge in Köln - Ermittler hoffen auf neue Hinweise

Die Erinnerung an jenen 24. Oktober 2018 sitzt tief in der Kölner Südstadt. Ein verheerender Brand in einem Mehrfamilienhaus verbreitete sich rasend schnell und forderte das Leben von zwei unschuldigen Menschen, die in den Flammen gefangen waren. Für die Ermittler steht zweifelsfrei fest: Es war Brandstiftung. Der Täter brach gewaltsam in eine Wohnung im ersten Obergeschoss ein, während die Bewohnerin bei der Arbeit war. Dieses Vorgehen deutet auf eine gezielte Tat hin, die vermutlich geplant war. Doch das Motiv ist bis heute ein großes Rätsel. Die Polizei tappt im Dunkeln, weil jede heiße Spur fehlt. Nach intensiven Ermittlungen in den letzten Jahren, die zu keinem Durchbruch führten, setzt die Kripo Köln nun all ihre Hoffnung auf die heutige Sendung. Es geht um Gerechtigkeit für die Opfer und ihre Angehörigen, die von quälender Ungewissheit geplagt werden. Sie hoffen auf Zeugen, die am Abend der Tat, zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr, im Severinsviertel etwas bemerkt haben könnten: vielleicht verdächtige Personen, ungewöhnliche Geräusche oder Fahrzeuge, die in der Nähe parkten. Jedes noch so kleine Detail kann den entscheidenden Hinweis liefern und den Fall nach so langer Zeit endlich aufklären.

Cold Case: Der Mord an Amy Lopez - Hoffnung nach 31 Jahren

Manchmal lässt ein Verbrechen die Zeit stillstehen, bis ein neues Puzzleteil auftaucht. Der Mord an der jungen US-Amerikanerin Amy Lopez im September 1994 in Koblenz war so ein Fall. Die 24-jährige Touristin, die voller Lebensfreude auf Europareise war, wurde in einem abgelegenen Teil der Festung Ehrenbreitstein vergewaltigt und ermordet. Die Ermittler hatten damals nur eine vage Spur: ein junger Mann mit kurzen, blonden Haaren, der zuletzt in Amys Begleitung gesehen wurde. Danach fehlte jahrzehntelang jede heiße Spur. Aber wie die Koblenzer Polizei betont: Mord verjährt nicht. Zum 30. Jahrestag der Tat kam durch moderne DNA-Technik neue Bewegung in den Fall. Es konnten männliche DNA-Spuren an Asservaten gesichert werden, die möglicherweise vom Täter stammen. Das weckte neue Hoffnung. Mehr als 300 Personen aus dem damaligen Umfeld wurden erneut kontaktiert und um DNA-Proben gebeten, doch der entscheidende Treffer blieb aus. Nun hofft man auf das Publikum von "Aktenzeichen XY...", um den Fall einem Millionenpublikum zu präsentieren. Der Fall ist besonders tragisch, weil Amy ein Zufallsopfer war - zur falschen Zeit am falschen Ort. Die Belohnung wurde auf 10.000 Euro erhöht, um mögliche Mitwisser zu motivieren, sich zu melden und nach 31 Jahren endlich Licht ins Dunkel zu bringen.

Raubüberfall in Düsseldorfer Millionenvilla- Täter weiter flüchtig

Ein brutaler Raubüberfall hat im Januar 2023 ein wohlhabendes Ehepaar in ihrer Villa im Düsseldorfer Stadtteil Wittlaer traumatisiert. Zwei maskierte Täter überraschten das Seniorenpaar im Wohnzimmer, bedrohten es mit Waffen, fesselten es und durchsuchten danach systematisch das gesamte Anwesen. Sie entwendeten Schmuck, hochwertige Uhren, Silberbesteck und Luxus-Accessoires im Gesamtwert von mehreren Hunderttausend Euro. Die Vorgehensweise war so professionell, dass die Ermittler von einer organisierten Bande ausgehen, die das Anwesen zuvor genau ausspioniert hat. Besonders auffällig war die gestohlene Beute, darunter seltene Designeruhren und ein antikes Collier, auf die man jetzt auf dem Schwarzmarkt hofft. Am Tatort fanden die Spurensicherer DNA-Reste an einem E-Zigarettenfilter sowie eine Quittung, die mit einer US-VISA-Karte bezahlt wurde. Obwohl dies zunächst vielversprechende Spuren waren, fehlte bisher jeder entscheidende Hinweis. Die Flucht der Täter verlief im Sande, doch die Polizei gibt nicht auf und präsentiert den Fall heute Abend in "Aktenzeichen XY... ungelöst". Sie hofft, dass jemand verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Villa gemacht hat oder weiß, wo die gestohlenen Gegenstände verblieben sind.

Schüsse auf Wettbüro in Maintal - Sechsfacher Mordversuch bleibt rätselhaft

Ein erschreckendes Gewaltverbrechen in Maintal-Dörnigheim steht heute Abend im Fokus der Sendung. Im Januar 2024 wurden in einem Wettbüro in der Kennedystraße sieben Schüsse auf eine Sportbar abgefeuert. Sechs Gäste verfolgten im Inneren ein Fußballspiel, als die Kugeln die Fensterfront durchschlugen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Die Polizei ermittelt wegen sechsfachen versuchten Mordes und geht von einem gezielten Angriff aus. Die verwendete Waffe, eine "Crvena Zastava Modell 67", wirft Fragen auf. Sie wurde im ehemaligen Jugoslawien als Dienstwaffe eingesetzt, was auf einen möglichen Zusammenhang mit organisierter Kriminalität, einem Racheakt oder Einschüchterungsversuch hindeuten könnte. Die Ermittler rätseln zudem über die Rolle eines Mannes mit dunkler Kleidung und Bart, der das Wettbüro kurz vor der Tat betrat und danach spurlos verschwand. Er könnte ein wichtiger Zeuge oder sogar ein Komplize des Täters sein. Trotz eines Großeinsatzes konnte die Polizei bisher keine konkreten Spuren sichern. Sie hofft nun, dass die Ausstrahlung in der Sendung Zeugen, die sich bisher nicht gemeldet haben, dazu bewegt, ihr Wissen zu teilen.

Entführung im Kofferraum - Mutiger Zeuge verhindert Schlimmeres

Am frühen Abend des 3. Juni 2025 wurde in der Rhein-Main-Region ein 33-jähriger Mann Zeuge einer Szene, die ihm das Blut in den Adern gefrieren ließ. Er sah, wie ein Mann eine Frau gewaltsam in den Kofferraum eines dunklen Kombis zerrte und das Auto danach eilig verschloss. Ohne zu zögern, alarmierte der couragierte Zeuge die Polizei und nahm selbst die Verfolgung auf. Dank seiner schnellen und mutigen Reaktion konnte die Polizei das Fahrzeug stoppen und die geschockte Frau befreien, die körperlich unversehrt blieb. Der 42-jährige Täter, vorbestraft wegen Körperverletzung und Nötigung, wurde noch am selben Abend festgenommen. Die Ermittlungen ergaben, dass er die Frau bereits seit Tagen belästigt hatte. Der Mann hatte ihr offenbar gezielt aufgelauert. Für seinen schnellen und besonnenen Einsatz ist der Zeuge nun für den renommierten XY-Preis nominiert, der Menschen für besondere Zivilcourage ehrt. Heute Abend wird der Fall in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" vorgestellt. Die Ermittler hoffen, durch die Sendung weitere Zeugen zu finden, die den Täter oder das Fahrzeug vor oder nach der Tat gesehen haben.

Obwohl jeder der Fälle auf seine eigene, tragische Weise einzigartig ist, eint sie die Hoffnung auf Aufklärung. "Aktenzeichen XY... ungelöst" ist mehr als nur eine Fernsehsendung – sie ist eine Plattform für Gerechtigkeit und ein Aufruf an die Zivilgesellschaft, aufmerksam zu sein und zu helfen. Die Sendung erinnert uns daran, dass wir alle die Verantwortung tragen, unsere Gesellschaft sicherer zu machen. Jeder Hinweis kann der entscheidende Schritt zur Lösung eines ungelösten Falles sein.


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