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Franziska Weisz und Maria Wördemann ermitteln ab heute (06.03.2026) in neuer ZDF Krimiserie "Mordufer"

Freitag, 06.03.2026 14:17 Uhr | Tags: ZDF, Krimi, Freitagskrimi, Mordufer, Franziska Weisz, Maria Wördemann

Das ZDF schickt heute (06.03.2026) um 20:15 Uhr ein neues Ermittlerteam ins Rennen, wenn die neue Freitagskrimi-Reihe "Mordufer" mit der Auftaktfolge "Brennen soll sie" Premiere feiert. Der malerische Bodensee dient dabei als Schauplatz für ein düsteres Verbrechen, das die Idylle der Region jäh zerstört. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Doro Beitinger (Franziska Weisz), die nach einer längeren Familienpause in den Dienst zurückkehrt, und ihre deutlich jüngere Chefin Chiara Locatelli (Maria Wördemann). Während Doro versucht, die Balance zwischen ihrem fordernden Beruf und den familiären Baustellen zu finden, muss sich die ehrgeizige Chiara erst noch in ihrer neuen Heimat Überlingen beweisen. Trotz der anfänglichen Reibungspunkte wird schnell klar, dass die Kombination aus Doros Lebenserfahrung und Chiaras strategischem Kalkül eine schlagkräftige Waffe gegen das organisierte Verbrechen am See darstellt.

Ein grauenhafter Fund und die Welt der Schönheit

Der erste Fall "Brennen soll sie" konfrontiert die Kommissarinnen direkt mit menschlichen Abgründen, als die Leiche der Schönheitschirurgin Dr. Julia Spranger auf einem brennenden Scheiterhaufen am Seeufer entdeckt wird. Diese archaische Inszenierung deutet auf eine Tat hin, die von tiefem Hass oder dem Wunsch nach ritueller Bestrafung getrieben ist. Die Ermittlungen führen das Duo schnell in das Umfeld der Toten, wo die Fassade aus Perfektion und Reichtum bereits zu bröckeln begonnen hatte. Julia Spranger lebte in Scheidung von ihrem Ehemann Udo (Christian Erdmann), der gerade dabei war, seine Koffer in der gemeinsamen Villa zu packen. Dass eine Trennung selten friedlich verläuft, macht ihn in den Augen der Ermittler sofort verdächtig, doch hinter der glänzenden Oberfläche der Schönheitsklinik lauern noch ganz andere Geheimnisse.

Neid, Missgunst und private Zerreißproben

In der Klinik der Ermordeten scheint die Stimmung schon vor der Tat vergiftet gewesen zu sein, was besonders die stellvertretende Leiterin Gülay Aksoy (Ilknur Boyraz) zu spüren bekommt. Eine mysteriöse Schmiererei am Eingang der Praxis deutet darauf hin, dass die Chirurgin nicht nur Freunde hatte und ihr Erfolg möglicherweise auf Kosten anderer zustande kam. Während Doro und Chiara versuchen, das Netz aus Lügen und Motiven zu entwirren, kämpft Doro an einer ganz anderen Front. Ihr Wiedereinstieg nach der Care-Arbeit verläuft alles andere als reibungslos, da sich ihr Ehemann und die Kinder erst mühsam an eine Mutter gewöhnen müssen, die nicht mehr ständig verfügbar ist. Diese private Ebene verleiht der Serie eine angenehme Bodenhaftung und unterscheidet sie von sterilen Krimi‑Produktionen, die ihre Protagonisten nur als reine Funktionsträger zeigen.

Atmosphärischer Auftakt einer vierteiligen Reihe

Die neue Freitagskrimi-Reihe "Mordufer" setzt auf eine erzählerische Tiefe, die über das bloße Lösen eines Rätsels hinausgeht und die psychologische Schwere der Tat in den Vordergrund rückt. Die Bildsprache nutzt die neblige Atmosphäre des Sees, um ein Gefühl der Bedrohung zu erzeugen, das ohne plakative Action auskommt. In den kommenden Wochen werden insgesamt vier Folgen jeweils freitags ausgestrahlt, die das Zusammenwachsen der beiden Ermittlerinnen weiter begleiten. Der heutige Startschuss beweist, dass das Genre der Regionalkrimis noch immer Raum für frische Konstellationen bietet, wenn die Chemie zwischen den Darstellern stimmt. Man darf gespannt sein, wie sich das Verhältnis zwischen der erfahrenen Wiedereinsteigerin und der jungen Karrierefrau weiterentwickelt, während sie die dunklen Geheimnisse des Bodensees ans Licht bringen.

Alle vier Folgen aus der Krimireihe "Mordufer" sind bereits über die ZDF Mediathek abrufbar.


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