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Im Zürich-Krimi "Borchert und die Stadt in Angst" tritt Christian Kohlund gegen eine KI-Profilerin an - heute (21.05.2026) in der ARD

Donnerstag, 21.05.2026 14:20 Uhr | Tags: ARD, Krimi, DonnerstagsKrimi, Zürich-Krimi, Christian Kohlund
Zürich-Krimi "Borchert und die Stadt in Angst": Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) und Kanzleichefin Dominique (Ina Paule Klink, re.) beobachten gemeinsam die Sonnenfinsternis.
Zürich-Krimi "Borchert und die Stadt in Angst": Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) und Kanzleichefin Dominique (Ina Paule Klink, re.) beobachten gemeinsam die Sonnenfinsternis.
© ARD Degeto Film/Graf Film/Roland Suso Richter

Eine unheimliche und rätselhafte Mordserie versetzt eine eigentlich beschauliche Weltstadt in lähmenden Schrecken. Die ARD strahlt heute (21.05.2026) um 20:15 Uhr mit "Borchert und die Stadt in Angst" den ersten Teil einer außergewöhnlichen Doppelfolge des beliebten Zürich-Krimis aus. Während die klassischen Ermittlungsmethoden der Behörden sowie modernste Big-Data-Ansätze bei der Tätersuche komplett ins Leere laufen, muss der eigenwillige Titelheld wieder einmal beweisen, dass seine Gabe, um die Ecke zu denken, unersetzlich ist. Regisseur Roland Suso Richter und Autor Wolf Jakoby erzählen die aufwühlende Geschichte geschickt auf verschiedenen Zeitebenen. Die Zuschauer erwartet ein intensiver Nervenkrieg, dessen packende Fortsetzung und Auflösung bereits am kommenden Donnerstag zur gewohnten Sendezeit auf dem Programm steht.

Scheinbar wahllose Opfer und das Rätsel um Sonne und Mond

Die Jagd nach dem sogenannten "Zürich-Killer" erweist sich als die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen, da zwischen den Getöteten keinerlei Verbindung zu existieren scheint. Zu den Ofpern des Serientäters zählen ein einfacher Student, ein Koch, eine Polizistin und eine namhafte Politikerin. Bei den perfekt ausgeführten Morden geht der Unbekannte jedes Mal völlig unterschiedlich vor, hinterlässt jedoch als makaberes Markenzeichen stets eine Pappschablone mit der Darstellung von Sonne und Mond. Als Hauptmann Marco Furrer (Pierre Kiwitt) den erfahrenen Rechtsanwalt ohne Lizenz Thomas Borchert (Christian Kohlund) und dessen Kanzleichefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) offiziell um Hilfe bittet, prallen zwei Welten aufeinander. Während die Polizei auf technische Innovationen setzt, vertraut der kauzige Borchert lieber ganz altmodisch auf seine ausgeprägte Menschenkenntnis, seine juristische Intuition und unvoreingenommene Zeugenbefragungen.

Künstliche Intelligenz gegen die klassische Intuition

Am Tatort übernimmt die selbstbewusste Profilerin Ayla Deniz (Oona Devi Liebich) die Leitung der modernen Fallanalyse. Sie füttert ihre hochkomplexen KI-Rechner unentwegt mit Unmengen von Ermittlungsdaten, verbucht damit jedoch keinerlei nennenswerte Erfolge, zumal die Spezialistin im Hintergrund auch ganz persönliche Interessen zu verfolgen scheint. Unterdessen wächst der Druck auf Hauptmann Furrer im eigenen Präsidium unaufhörlich, denn sein ehrgeiziger Kollege Hauptmann Lueger (Sebastian Krähenbühl) wittert seine große Chance. Lueger möchte den spektakulären Kriminalfall gezielt instrumentalisieren, um Furrer bei einer anstehenden Beförderung im Apparat eiskalt auszustechen. Unbeeindruckt von den internen Machtkämpfen und allen eindringlichen Warnungen der Polizei stürzen sich Borchert und Dominique kopfüber in ihre eigenen, gefährlichen Recherchen im Umfeld von Verdächtigen wie Andrea Dolmas (Anne Bennent) und Jürg Dolmas (David Bennent).

Packende Atmosphäre vor Schweizer Kulisse

Der Reiz des Zürich-Krimis "Borchert und die Stadt in Angst" liegt in der dichten, fast greifbaren Paranoia, die sich durch die Straßenzüge Zürichs zieht. Das hochkarätig besetzte Ensemble, zu dem auch profilierte Darsteller wie Robert Hunger-Bühler als Dr. Reto Zanger, Susi Banzhaf als Regula Gabrielli und Yves Wüthrich als Urs Aeggi gehören, verleiht dem Thriller eine beachtliche schauspielerische Dichte. Dem Film gelingt es hervorragend zu demonstrieren, wie verletzlich eine moderne Gesellschaft wird, wenn ein unsichtbarer Gegner die Logik von Algorithmen geschickt aushebelt. Die kluge Inszenierung setzt weniger auf vordergründige Knalleffekte, sondern seziert präzise die wachsende Panik innerhalb der Bevölkerung und der Behörden. Krimifans bekommen einen handwerklich makellosen Auftakt geboten, der mit einem dramatischen Cliffhanger die Vorfreude auf das Finale am kommenden Donnerstag (28.05.2026) um 20:15 Uhr in der ARD anheizt.

Beide Teile des Zürich-Krimis "Borchert und die Stadt in Angst" sind auch über die ARD Mediathek abrufbar (verfügbar bis zum 21.05.2027).


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