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Köln-Tatort "Restrisiko": Ballauf und Schenk jagen den Klinik-Killer - heute (16.02.2026) im WDR

Montag, 16.02.2026 13:46 Uhr | Tags: WDR, Krimi, Tatort, Dietmar Bär, Klaus J. Behrendt

Ein dumpfer Schrei in der Dunkelheit und eine junge Frau, die leblos in Sichtweite einer psychiatrischen Anstalt zurückbleibt - das ist der fesselnde Auftakt zum Köln-Tatort "Restrisiko", den der WDR heute Abend (16.02.2026) um 20:15 Uhr wiederholt. Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) werden mit einem Fall konfrontiert, der tief in die menschliche Psyche blickt und die Frage aufwirft, wie viel Freiheit man gefährlichen Straftätern zumuten darf. Klinikleiter Professor Konski (Siegfried Kernen) gibt sich gegenüber der Polizei zwar kooperativ, muss jedoch kleinlaut eingestehen, dass seine Sicherheitsvorkehrungen niemals lückenlos sein können. Das titelgebende Restrisiko wird zur grausamen Realität, als der Verdacht sofort auf die Insassen der Klinik fällt und die Ermittler in ein Netz aus Leidenschaft, Eifersucht und manipulierten Spuren hineinzieht.

Gefährliche Liebe und ein Alibi mit Lücken

Harald Berger (Alexander Radszun), ein verurteilter Totschläger, rückt schnell ins Zentrum der Ermittlungen, da er trotz seiner Vorgeschichte Freigang genießt. Besonders brisant ist sein Verhältnis zu seiner Rechtsanwältin Ellen Strohmeier (Marie-Lou Sellem), die für ihren Mandanten nicht nur vor Gericht kämpft, sondern auch privat ihr Herz an den Kriminellen verloren hat. Ballauf reagiert mit Unverständnis auf diese riskante Liaison, die auch das Leben von Jürgen Strohmeier (Robert Giggenbach), dem betrogenen Ehemann der Anwältin, in Trümmer gelegt hat. Als am Tatort Zigarettenkippen mit Bergers DNA gefunden werden, scheint der Fall klar zu sein. Die Situation eskaliert völlig, als Berger die Flucht aus der Klinik gelingt und kurz darauf auch noch der hochgefährliche Serienkiller Herbert Mumann (Stephan Wolf-Schönburg) ausbricht, was die Kölner Fahnder vor eine fast unlösbare Aufgabe stellt.

Manipulierte Spuren und die Rache eines Verlassenen

Während die Stadt in Angst vor den flüchtigen Verbrechern erstarrt, stoßen die Kriminaltechniker auf eine entscheidende Ungereimtheit, die den gesamten Fall auf den Kopf stellt. Es stellt sich heraus, dass die belastenden Indizien gegen Harald Berger absichtlich platziert wurden, um den Verdacht auf den Nebenbuhler zu lenken. Freddy Schenk und sein Kollege lenken ihren Fokus daraufhin auf den verschmähten Ehemann Jürgen Strohmeier, der alles daran setzt, seinen Rivalen endgültig auszuschalten. In einem verzweifelten Versuch, seine Unschuld zu beteuern, versucht Strohmeier sogar, den Ehemann des Mordopfers gegen den flüchtigen Berger aufzuhetzen. Doch das bewährte Kölner Ermittlerteam lässt sich nicht beirren und setzt den wahren Täter so lange unter Druck, bis dieser unter der Last der Beweise zusammenbricht.

Ein packendes Ensemble im Kölner Sumpf

Die Wiederholung heute Abend besticht nicht nur durch ihren spannungsgeladenen Plot, sondern auch durch eine hochkarätige Besetzung bis in die Nebenrollen. Neben der gewohnt starken Leistung von Christian Tasche als Staatsanwalt von Prinz und Anna Loos als Lissy Pütz glänzen auch echte Kölner Originale wie Peter Millowitsch und Lotti Krekel in markanten Auftritten. "Restrisiko" ist ein klassischer Tatort, der ohne unnötigen Firlefanz auskommt und stattdessen auf eine dichte Atmosphäre und starke Dialoge setzt. Es ist die packende Inszenierung eines Rachefeldzugs, der zeigt, dass die gefährlichsten Monster manchmal nicht hinter Klinikmauern sitzen, sondern mitten unter uns leben. Wer erstklassige Krimi-Unterhaltung sucht, kommt heute Abend beim WDR voll auf seine Kosten.


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